Acai Beeren Rezepte

Die Acai Beere stammt aus Südamerika (ausgesprochen wird sie im Übrigen Assa-i-Beere). Die kleine rote Beere wächst an der Kohlpalme und besteht, bevor sie geerntet wird, zu fast 90% aus Kern, deswegen wird sie direkt nach der Ernte entkernt. Anschließend wird die Acai-Beere püriert. Erhältlich ist die Beere als Würfel, als Kapsel oder als Pulver. Sie enthält sehr viel Fett, deshalb wird sie auch gerne mit der Avocado oder der Olive verglichen. Der Geschmack der Beere wird von jedem Menschen anders empfunden: Die Beschreibungen reichen von süß bis hin zu pikant. Allerdings in einem sind sich alle einig: Sie hat einen erdig-öligen Beigeschmack.

Aus der Acai Beere beziehungsweise dem Pulver lassen sich viele leckere Smoothies und anderes zaubern. Nachstehend einige Rezepte.

acai-rezepte

Grundrezept für einen Acai-Bowl

Der Acai-Bowl eignet sich besonders gut für das Frühstück

Zutaten:

  • 1 TL Acai Pulver
  • 1 Banane (diese sollte tiefgefroren sein, deswegen einen Tag vorher eine Banane kleinschneiden und einfrieren)
  • 200 Gramm tiefgefrorenes Obst (hier kann man nehmen was einem schmeckt: Himbeeren, Blaubeeren oder auch eine Beerenmischung)
  • 100 ml Milch (Alternativen: Soja-, Mandel- oder auch Cashewmilch)

Alle Zutaten zusammen in einen Mixer geben und vermischen. Hat man keinen Hochleistungsmixer, kann es durchaus sein, dass der herkömmliche Standmixer kapituliert. Um das zu verhindern, sollte man das Obst erst leicht antauen.
Was wäre ein Acai Bowl ohne Topping? Hier kann man nach Herzenslust variieren zum Beispiel mit Kokosraspeln, Crunchymüsli, Kakaonips, Nüssen, Gojibeeren etc. pp.

Over Night Oats mit Acai

Und noch ein Frühstücks Rezept

Zutaten:

  • 100 Gramm Acai Pulver
  • 100-200 Gramm Haferflocken (je nachdem wie groß das Gefäß ist)
  • 100-150 ml Milch (Alternativen: Soja-, Mandel- oder Hafermilch)
  • Obst nach Geschmack (zum Beispiel Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren)

Die Haferflocken mit der Milch vermischen und in ein Glas geben. Danach das Obst zusammen mit dem Acai-Pulver in einen Mixer geben und pürieren (wer keinen Mixer hat kann natürlich auch einen Pürierstab verwenden). Die Masse dann auf die Haferflocken geben und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Wer es etwas schokoladiger mag, kann natürlich auch die Milch mit Kakao oder Kabapulver vermischen und dann zu den Haferflocken geben. Statt der Beeren kann man auch eine Banane nehmen (oder diese zusätzlich hinzugeben).

„Nice“-Cream

Besonders für die warme Jahreszeit geeignet

Zutaten:

  • 4 tiefgefrorene Bananen
  • Milch (Alternativen: Sojamilch, Kokosnussmilch, Mandelmilch)
  • 2 TL Acai Pulver
  • Evtl. Eiweiss Pulver nach Geschmack
  • Nach Bedarf: Chia-Samen, Kakao-Nibs, Kokosflocken, Nüsse etc

Die Bananen, die Milch und das Acai Pulver (und eventuell das Eiweiß-Pulver) miteinander im Mixer vermischen, bis eine cremige Masse entsteht. Wer keinen Hochleistungmixer hat, sollte das Obst vorher kurz antauen. Die Menge der Milch (beziehungsweise der Alternativen) kann variieren, je nachdem welche Konsistenz man haben möchte. Nach dem Mixen die „Nice“-Cream mit den Kakao Nibs oder den anderen Zutaten garnieren.
Auch hier kann man wieder wunderbar variieren. Man kann zum Beispiel die Chiasamen oder die Kakao-Nibs gleich mit pürieren. Einfach mal ein bisschen rumprobieren.

Smoothie

Auch hier kann man die Zutaten wieder variieren

Zutaten:

  • 100 Gramm Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren was man halt so mag. Möchte man es beeriger haben, dann 200 Gramm nehmen)
  • und/oder 1 Banane
  • 200-250 ml Flüssigkeit (auch hier kann man wieder nehmen was man möchte: Wasser, Saft oder Milch)
  • 1 TL Acai-Beeren Pulver
  • je nach Geschmack:
  • 1 TL Bourbon Vanille Gewürzzucker (oder Vanillepulver)
und/oder 1 – 2 TL Honig oder brauner Zucker
  • und/oder 1 TL Chia-Samen
  • und/oder 1 TL Flohsamenschalenpulver

Alle Zutaten in einen Mixer geben und miteinander vermischen. Einfach mal ausprobieren was einem so schmeckt. Man kann natürlich auch anderes Obst verwenden. Zum Beispiel Kiwi, Mango, Trauben etc.
Möchte man eher einen „grünen“ Smoothie kann man natürlich auch Blattspinat oder Gurke hinzugeben.

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