Zimtkapseln – Wirkung von Zimtextrakt Tabletten

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Zimt

Zimt hat einen Ruf als „Diabeteskiller“ oder „Fatburner“. Doch warum geht man von diesen Vermutungen aus und haben sich diese bewahrheitet? Zimtkapseln sind genau wie das oftmals darin enthaltene Cumarin ein Trend in der Schlankmacherszene. Als natürliches Nahrungsergänzungsmittel sollen sie gegenüber künstlich hergestellten Mitteln die bessere Alternative darstellen. Oftmals wird Zimt auch als Naturheilmittel gegen unterschiedliche Beschwerden eingesetzt. Im Handel dürfen die Hersteller allerdings nur eingeschränkt mit Gesundheitsversprechen werben, wenn die Aussagen nicht zugelassen sind. Bei Betrachtung der Inhaltsstoffe fällt aber auf: Zimt ist ein wahres Powergewürz. Es taugt demnach nicht nur als wohltuende und wärmende Zutat in Gebäck oder Tee.

Was ist Zimt?

Zimtpulver wird aus Zimtstangen hergestellt, die vom Ceylon-Zimtbaum stammen. Die Rinde wird weltweit als Gewürz eingesetzt. Der echte Zimtbaum – Cinnamomum verum gehört zur Familie der Lorbeergewächse als Pflanzenart. Ursprünglich kommt der Baum Aus Sri Lanka (Ceylon) und dient als Bezugsquelle für den echten Zimt. Das Gewürz der trockenen Rinde des Zimtbaumes wurde früher auch Zimmet genannt, woraus sich die heutige Bezeichnung entwickelte. Obwohl traditionell der echte Ceylon-Zimtbaum als Quelle herangezogen wurde, greift man heute vermehrt auch zum Zimtkassie (Cinnamomum cassia) aus China zurück. Auch der ägyptische oder arabische Cinnamomum, oder in manchen Fällen das Indische Lorbeerblatt dienen als Bezugsquelle.

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Das farbliche Erscheinungsbild des Pulvers und der Zimtstange charakterisiert sich typischerweise durch ein dunkles braun. Für das Gewürz wird das Pulver gemahlen. Bei der Zimstange (oftmals auch Kaneel) handelt es sich um ein zusammengerolltes Stück aus der Rinde des Zimtbaums. Auch Zimtblüten sind teilweise im Handel erhältlich. Diverse Produkte werden neben den Zimtkapseln und des Zimtextrakts im Handel vertrieben. So zum Beispiel auch Zimtöl, welches aus den Ästen und Blättern gewonnen wird.

Zimtkapseln – Inhaltsstoffe und Zusammensetzung

Cumarin spielt in der Medizin eine wichtige Rolle. Etwa kommt es in Medikamenten zur Blutverdünnung oder zur Behandlung von Ödemen zum Einsatz. Bei den täglichen Aufnahmemengen von Zimt sollte man Vorsicht walten lassen. Die EFSA als European Food Safety Authority hat ermittelt, dass ein Wert von 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht des enthaltenen Cumarins als gesundheitlich tolerierbar gilt. Ein leben Lang könne man so die Zimtpulver Kapseln ohne gesundheitliche Nachteile einnehmen.

Diesbezüglich gibt es nämlich nur begrenzt wissenschaftliche Untersuchungen. Aufpassen sollte man der EFSA zufolge bei den Dosierungsempfehlungen der Hersteller, um diesen Wert nicht zu überschreiten. In der ursprünglichen Form von reinem Zimt (Ceylon-Zimt) stecken nur sehr kleine Mengen Cumarin. Cassia-Zimt zum Beispiel kann jedoch bis zu 0,3 Prozent Cumarin aufweisen. Auch die Tonkabohne zum Beispiel enthält in geringen Mengen Cumarin.

Wie hoch der Anteil in den Zimtkapseln ist hängt ganz von den Angaben des Herstellers ab. Zimtextrakten und Lebensmitteln darf jedoch laut europäischer Verordnung EG 1334/2008 kein Cumarin zugesetzt werden. Dementsprechend sollten die Zimtpulver Kapseln möglichst von kontrollierter Qualität sein. In der natürlichen Form enthält die Zimtrinde insbesondere folgende Inhaltsstoffe:

  • 0,5-4 Prozent ätherisches Öl (bestehend aus Zimtaldehyd und Eugenol)
  • Mono-, Sesqui- und Diterpene
  • Gerbstoffe
  • Phenolcarbonsäuren
  • Cumarin

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Zimtextrakt mit Chrom und Zink sinnvoll?

Wer auf den Inhaltsstoff Cumarin verzichten möchte, der findet in diversen Shops auch Cumarin-freie Präparate. Doch sind die Kapseln besonders wegen dieses Stoffes so wertvoll. Häufig findet man auch Zimtkapseln mit Chrom und Zink für den Zucker-Stoffwechsel. Diese Kapseln sind besonders für Diabetiker interessant. Auch B-Vitamine werden häufig beigesetzt, um dem Nahrungsergänzungsmittel wichtige Elemente für den Energiestoffwechsel zu geben. Die Inhaltsstoffe Chrom und Zink leisten als Mikronährstoffe einen entscheidenden Beitrag zum normalen Zuckerstoffwechsel. Sinnvoll werden die Mikronährstoffe durch Extrakte der Rinde des Zimtbaumes ergänzt. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Chrom zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels beiträgt. Zink trägt zudem zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei. Kohlenhydrate sind essentiell, um dem Körper die Energie zu liefern, die er tagsüber benötigt.

Der Verein Gesellschaft für Biofaktoren e.V. begründet zudem die Bedeutung von Chrom für Diabetes mellitus Patienten. Nachdem der Mensch Nahrung aufnimmt führt dies zur Freisetzung von Insulin. Für die volle Wirkung benötigt laut Quelle im Anhang Insolin Chrom als Mikronährstoff. Das freigesetzte Insulin bindet an Insulinrezeptoren. Diese werden durch den Vorgang aktiviert und führen zur Verwertung und Aufnahme von Glucose. Damit sich jedoch Insulin binden kann und der Insulinrezeptor aktiviert wird ist Chrom als niedermolekulare Substanz notwendig (Chromodulin). Diese niedermolekulare Substanz aktiviert die Insulinrezeptor-Tyrosinkinase.

Damit dieses Enzym aktiv werden kann ist ein Chrom-Gehalt notwendig. Auch die Phosphotyrosinphosphatase wird durch Chromodulin gehemmt. Folge: Die Insulinempfindlichkeit des Insulinrezeptors erhöht sich. Demnach soll Chrom in seiner biologisch aktiven Form die Wirksamkeit von Insulin erhöhen können und die Insulinsensitivität verbessern. Es macht also durchaus Sinn, dass Zimt Kapseln zusätzlich mit Zink und Chrom versetzt werden.

Zimtkapseln beim Abnehmen

Zimt und Zimtkapseln sollen Berichten zufolge maßgeblich dazu beitragen, dass Fettzellen besser abgebaut werden. Ein niedriger Insulinspiegel heißt, dass die körpereigenen Fettreserven durch die Fettzellen abgegeben werden und so auch der der Körperfettanteil sinken soll. So die Theorie. Auch zu mehr Sättigung soll das natürliche Extrakt oder die Tablette führen. Ähnliches wird ebenfalls den Apfelessig Kapseln nachgesagt. Wissenschaftlich nachgewiesen ist dies nicht, obwohl es eine Handvoll interessanter Studienergebnisse zum Thema gibt.

Täglich 3 Gramm Zimt wurden während einer Studie den Teilnehmern verabreicht. Es soll sich anschließend gezeigt haben, dass der Insulinspiegel bei den Betroffenen reduzierte Werte aufweiste. Ein niedriger Insulinspiegel soll augenscheinlich dafür verantwortlich sein, dass man sich satter fühlt. Außerdem wird der Fettabbau zu einem Teil durch Insulin blockiert. Fakt ist, dass der Insulinspiegel maßgeblich den Erfolg beim Abnehmen und Gewichtsverlust beeinflusst.

Untersuchungen über die Wirkung und Anwendung von Zimt

Eine Studie wurde in der Zeitschrift Diabetes Care im Jahre 2003 veröffentlicht. 60 Personen mit Typ 2 Diabetes wurden zufällig in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe bekam entweder 1,3 oder 6 Gramm Zimt am Tag. Die andere Gruppe erhielt Placebo-Pillen. Nach einer 40-tägigen Periode hatten die Forscher einige sehr interessante Ergebnisse. Die Gruppe, die Zimt konsumiert hatte, wies folgende Veränderungen auf:

  • Nüchterner Blutzuckerspiegel um 18-29% reduziert
  • Triglyceride um 23-30% reduziert
  • LDL-Cholesterin um 7-27% reduziert
  • Gesamtcholesterin um 12-26% reduziert

Obwohl die Studie auf Diabetikern basiert, könne dies auch weitreichende Auswirkungen auf den Gewichtsverlust haben. Zimt könnte der Studie zufolge helfen die Faktoren des metabolischen Syndroms anzugehen. Diese Studie ist die populärste, wenn es um Zimt zur Förderung von Gewichtsverlust oder zur Unterstützung von Diabetikern geht. Dennoch sind diese Aussagen im Bezug auf Zimt als solches nicht von offizieller Seite anerkannt, da die wissenschaftlichen Erkenntnisse bisher fehlen.

Mögliche Nebenwirkungen

Berichten zufolge könne Ceylonzimtrinde bei mittleren bis höheren Dosen zur Erhöhung der Herzfrequenz über die Erregung der Gefäßnerven führen. Vermehrte Schweißbildung und ein Anstieg der Atemtätigkeit sowie Darmbewegung können Folge sein. Anschließend Schläfrigkeit und Schlappheit. Während der Schwangerschaft sollte man von der Einnahme von Zimtpräparaten absehen. Auch Patienten mit Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren oder einer Zimtallergie sowie Beifuß-Allergie sollten Zimt nicht einnehmen. Zimtöl ruft bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervor und sollte deshalb äußerlich nicht angewendet werden.

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Bio Zimtkapseln bei dm, Rossmann oder im Internet?

Recherchen zufolge hat sich gezeigt, dass Zimtextrakte mit hoher Bioverfügbarkeit und einem guten Preis-Leistungsverhältnis online am besten erhältlich sind. Diese enthalten nicht nur zusätzlich das wertvolle Chrom und Zink, sondern überzeugt auch die Qualität für den Kauf dieses Nahrungsergänzungsmittels. Es handelt sich nur um ein solches Mittel zur Ergänzung des täglichen Ernährungsplans und dient nicht als Ersatz von Medikamenten.

Bei sehr günstigen Produkten aus dem Drogeriehandel dm oder Rossmann läuft man Gefahr auf unnötige Füllmittel und Zusätze wie Magnesiumstearat oder Cellulose zu stoßen. Erfahrungen haben dies gezeigt. Natürliches Reis-Extrakt sollte zu diesem Zweck hier bevorzugt als Füllmittel bezogen werden. Als Verdickungsmittel kommt im Regelfall Gummi arabicum zum Einsatz.

Studien und Artikel im Bezug auf Zimtkapseln

Artikel über Chrom von Biofaktoren e.V:

http://www.gf-biofaktoren.de/opencms/export/sites/gf-biofaktoren/de/media/fachthemen/Chrom-und-Diabetes-mellitus.pdf

Studie über Insulinspiegel und Zimt:

http://ajcn.nutrition.org/content/89/3/815.short

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