Zeolith – Pulver: Anwendung, Wissenswertes und Nebenwirkungen

Zeolith
Zeolithähnliches Gestein

Zeolith ist ein vulkanisches Naturgestein, das im Zuge von Eruptionen entstanden ist. Bei Eruptionen der Vulkane ist Lavaasche auf den Boden der Meere und Seen gesunken. Das erhitze Wasser und die Vulkanasche sind eine Verbindung eingegangen und so entspannten zahlreiche Mineralien, darunter auch Zeolith. Zeolith kommt in natürlicher Variante in drei Formen vor, schuppig, kristallin und phasenartig. Auch als Nahrungsergänzungsmittel ist es erhältlich. Hier muss man jedoch aufpassen, da es für viele Herstelleraussagen zur Wirkung keinen Nachweis in der medizinischen Literatur gibt.

Was ist Zeolith?

Zeolith ist ein Alumosilikate und kommt in vielerlei Variation in der Natur vor. Aber das kristalline Zeolithe kann auch synthetisch hergestellt werden. Mittlerweile gibt es mehr als 150 Arten von Zeolithen, die künstlich hergestellt werden. Bei den Zeolithen, die in der Natur vorkommen, sind um die 60 Arten bekannt.

Wird von Zeolith gesprochen, wird allerdings meist Klinoptilolith gemeint. Von den zahlreichen Arten ist es das einzige, das für den menschlichen Organismus nützlich ist. Klinoptilolith ist eines der wichtigsten Naturmineralien, welche die Erde zu bieten hat. Die Grundstruktur besteht aus Silizium- und Aluminiumatomen, die mit Hilfe von Sauerstoffatomen zusammengehalten werden.

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Das Mineral selbst ist vulkanischen Ursprungs. Die Grundstruktur ist so aufgebaut, das sie sehr bindungsfähig ist. Das bedeutet, das verschiedene Stoffe sich miteinander verbinden können. Das dient zum idealen Transport, zur Übergabe oder einfach zum Austauschen. Das Prinzip von Zeolith beruht auf eine Art Schwamm. Der trocken Schwamm nimmt viel Feuchtigkeit auf. In den Hohlräumen des Zeoliths wird die Feuchtigkeit mit einer anderen Substanz verbunden und zusammengehalten.

Die medizinischen Erfahrungen und die Forschungsergebnisse deuten auf eine mögliche Absorptionseigenschaft hin, dennoch können die angeblich gesundheitsfördernden Wirkungen von Zeolith nicht vollends bestätigt werden.

Laut Berichten und diversen Herstellern heißt es Zeolith zeichne sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • hervorragende Bindungseigenschaften
  • Ionenaustausch
  • Beschleunigung von biologischen Prozessen
  • einen hoher Siliziumgehalt
  • Eingreifung in den natürlichen Stoffwechsel
  • Regulierung des Stoffwechsels
  • den natürlichen Ursprung

Herkunft und Geschichte

Seit den 50er Jahren wird das natürliche Zeolith gewonnen. Weltweit beteiligen sich Unternehmen daran, das Zeolith-Gestein abzubauen und in verschiedenen Bereichen zu verwenden. Gerade in der chemischen Industrie wird Zeolith sehr häufig eingesetzt, beispielsweise als Wasserenthärter. Durch seine Eigenschaften hat sich Zeolithpulver gerade in den letzten Jahrzehnten in der Medizin und im Nahrungsergänzungsmittelbereich einen Namen gemacht. Dabei wird Zeolith-Gestein meist zu Pulver verarbeitet, um für die einzelnen Einsatzmöglichkeiten nutzbar zu sein.

Die erste Anwendung von Zeolith Pulver wurde schon 1986 vorgenommen. Der explodierte Atomreaktor in Tschernobyl sorgte für große Aufregung und viele Sorgen. Mit einer halben Million Tonnen an Zeolith-Gestein wurde die Umgebung strahlungssicher gemacht. Auch heute wird Zeolith in Böden, Gewässern und in der Luft eingesetzt, um gefährliche Substanzen zu binden und zu entfernen.

Herstellungsverfahren von Zeolith Pulver

Die Mineralblöcke werden auf der ganzen Welt abgebaut und werden auf verschiedene Transportwege zu den Anlagen zur Weiterverarbeitung gebracht. Damit das Gestein weiterverarbeitet werden kann, wird es getrocknet. Dabei werden die physikalischen Eigenschaften des Zeoliths aktiviert.

Hohe Temperaturen sind notwendig, um das Wasser im Gestein freizusetzen. Jetzt entstehen Hohlräume und Spalten. Ist der Trocknungsprozess abgeschlossen werden die Steinblöcke in kleinere Brocken zerteilt. Die kleinen Brocken werden dann zu feinem Pulver zermahlen, damit es weiter verarbeitet werden kann. In Pulverform wird es dann zu weiteren Anlagen geschickt, die mit dem Zeolith-Pulver arbeiten.

Inhaltsstoffe von Zeolith

Der wichtigste Bestandteil von Zeolith ist Silizium. Silizium ist ein wichtiges Spurenelement, das nicht nur im Körper vorkommt, sondern auch in den Nahrungsmittel vorhanden ist. Bekannt ist Silizium auch unter dem Namen Kieselsäure. In der Regel werden 1 bis 2% durch die Nahrungsmittel vom Körper aufgenommen und an den Darm gegeben.

Dort ist Silizium überwiegend vorhanden. Der Körper eines Erwachsenen benötigt am Tag etwa 20 bis 30mg Silizium, um den menschlichen Organismus zu unterstützen.

Zeolith Wirkung und Anwendung

Die Wirkung von Zeolith ist nicht wissenschaftlich bewiesen, aber einige Studien haben gezeigt, dass Zeolith positive Eigenschaften hat, die den menschlichen Organismus unterstützen könnten.

Im Grunde soll Zeolith antiviral, antibakteriall antitoxidativ sowie entgiftend und als ein Katalysator wirken. Zellschutz und Entlastung des Magen-Darm-Trakts werden ebenfalls immer wieder im Zusammenhang genannt. Es besteht jedoch keine Zulassung als Arzneimittel und es wurde auch keine beantragt. Fakt ist nämlich – für keine dieser Behauptungen liegen Belege vor.

Eine Entgiftung als Solche im Darm kann durch ein derartiges Nahrungsergänzungsmittel nach wissenschaftlichen Erkenntnissen jedoch nicht stattfinden. Die Thematik wurde bereits im Artikel Detox Tee behandelt. Schlacke oder „giftige“ körpereigene Substanzen sind nämlich bisher im menschlichen Körper nicht nachgewiesen. Oftmals finden Produkte dieser Art deshalb auch mehr in der Alternativmedizin oder Esoterik Zuspruch.

Die meist beschriebene Hauptwirkung in dem Zusammenhang soll Zeolith auf den Magen-Darm-Trakt haben. Im gesamten Darmtrakt befinden sich die freien Radikale, die schädlich für den Körper sein sollen.

Zeolith wird nachggesagt, es solle mit dem Wirkstoff Silizium dafür sorgen, dass die Darmtätigkeit reguliert und verbessert würde. Zudem soll demnach dadurch gleichzeitig das Immunsystem gestärkt werden können und der Körper entgiftet werden können. Studienergebnisse sind hierzu teils widersprüchlich behaftet. Eine bessere wissenschaftliche Basis haben hier Flohsamenschalen, was den Darm betrifft.

Im gesamten Körper sollen sich vielen Anhängern und Herstellern zufolge zahlreiche Giftstoffe befinden, die nicht nur über die Nahrung aufgenommen werden, sondern auch in der Luft liegen. Über den ganzen Tag verteilt soll der menschliche Organismus diese Giftstoffe aufnehmen, die normalerweise im großen Teil durch den Darm wieder ausgeschieden werden sollen. Als Kur soll Zeolith Pulver unterstützend wirken können –doch wie erwähnt fehlen hierfür nähere Untersuchungen am Menschen und Belege. Zudem wird das Vulkanmineral sogar in der Krebsforschung untersucht.

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Anwendung in der Küche

Das Zeolith-Pulver kann in jede Art von Flüssigkeit eingerührt werden. Allerdings hat das Pulver einen sehr eigenen Geschmack. Empfehlenswert ist die Einnahme wie ein Tee. Dazu 250ml mit einem Teelöffel Pulver vermischen und trinken. Wegen des hohen Eigengeschmacks sollte zusätzlich weitere Flüssigkeit eingenommen werden.



Darreichungsformen von Zeolith

Zeolith wird immer in Pulverform angeboten. Das Pulver kann aber zu Gel verarbeitet werden.

Orale Einnahme: Das Zeolith-Pulver wird in Wasser aufgelöst und dann als Getränk eingenommen.

Äußere Anwendung: Das Zeolith-Pulver wird mit einer kleinen Menge Wasser vermischt und kann dann zu Gel oder Paste werden. Diese Variante dient überwiegend zur äußeren Anwendung.

Zeolith Pulver kaufen – Was beachten?

Vor dem Kauf von Zeolith sollten Verbraucher sich von einem Arzt beraten lassen, wenn Unsicherheiten bezüglich der Verträglichkeit bestehen. Wahlweise kann auch ein Apotheker oder ein Heilpraktiker hilfreich sein.

Der Ansprechpartner kann deutlich machen, worauf bei der Einnahme geachtet werden muss. Zudem können eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten von vorneherein ausgeschlossen werden. Schwangere sollten die Einnahme von Zeolith unbedingt mit ihrem Frauenarzt abstimmen.

Beim Kauf über das Internet sollten nur Online-Shops verwendet werden, die ausführliche Informationen zum Produkt und zum Hersteller bereitstellen. Qualität und Herkunft sind entscheidend. Zudem sind wissenswerte Informationen zur Reinheit wichtig. Gerade bei Zeolith, das dem Körper zugeführt wird, sollte die Reinheit des Pulvers eindeutig nachzuweisen sein.

Einnahme und Dosierung

Zeolith soll im Grunde als eine Kur angewendet werden, so Berichte. Dabei sollen die Eigenschaften am besten zur Geltung kommen können. In der Regel dauert eine Kur zwischen sechs und acht Wochen.

Zeolith soll über diesen Zeitraum täglich in mehreren Dosen eingenommen werden. Die Regeln für eine Kuranwendung belaufen sich auf 24 Tage mit täglich einer Dosis von 2 Teelöffeln, dann sollte eine Pause von etwa 5 Tagen gemacht werden. Anschließend wird eine weitere Dauer von 24 Tagen Einnahme empfohlen.

In Wasser auflösen und trinken

Das Pulver wird in 500ml Wasser eingerührt. Dazu werden etwa 4 bis 5g benötigt, das entspricht etwa einem gehäuften Esslöffel. Am Tag sollen also 2x 500ml Wasser mit dem Pulver verrührt werden. Wichtig ist, dass beide Gläser auf nüchternen Magen getrunken werden.

Empfehlenswert ist es, das Gemisch etwa 2,5 Stunden vor der eigentlichen Mahlzeit einzunehmen. Morgens sind 30 Minuten vor dem Essen ausreichend. Auch am Abend reichen 30 Minuten Vorlaufzeit vollkommen aus. Idealerweise wird ein Glas am besten vor dem Schlafen gehen getrunken.

Für die perfekte Funktion soll die Dose mit dem Zeolith-Pulver vor der Entnahme gut durchgeschüttelt werden. Dadurch entsteht ein Ionenaustausch. Danach muss das Pulver entnommen werden. Idealerweise mit einem Holz- oder einem Plastiklöffel. Das Verrühren sollte Quellen aus Recherchen zufolge rechtsdrehend erfolgen. Als Dosierungsmenge wird mit 1,5l mit Flüssigkeit am Tag gerechnet. Diese Menge sollte auf keinen Fall überschritten werden.

Zu Beginn der Behandlung sollten Verbraucher mit kleinen Dosierungen beginnen. Eine Kapsel am Tag reicht dazu völlig aus. Die Dosierung kann mit der Zeit auf die gewünschte Menge erhöht werden.

Zudem sollte über den Tag verteilt eine Menge von mindestens 2 Liter Wasser oder Tee eingenommen werden. Die ausgezeichnete Flüssigkeitszufuhr verhindert Verstopfungen und soll dabei helfen unerwünschte Stoffe aus dem Körper zu spülen. Wie angedeutet mangelt es hier jedoch an Nachweisen bezüglich Wirksamkeit, weshalb man sich nicht zu viel erwarten sollte. Jeder sollte beobachten, welche Auswirkungen die Nahrungsergänzung auf den eigenen Körper hat, wenn eine Einnahme erwünscht ist.

Zeolith zur äußeren Anwendung

Zeolith – das Vulkanmineral soll nicht nur zur oralen Einnahme geeignet sein. Auch in der äußeren Anwendung sollen sich die Inhaltsstoffe nutzen lassen können. Das Pulver soll bei leichten Verbrennungen, nässenden Stellen oder eitrigen Wunden einfach auf die betroffene Stelle gestreut werden.

Die antibakterielle Wirkung verhindert demnach Entzündungen und hilft der Haut schneller zu heilen. Auch bei Hautallergien soll das Zeolith-Pulver sein Können zeigen. Mit ein wenig Wasser kann das Pulver zu einer Art Gel verwandelt werden. Das Gel soll perfekt sein, um kleine Wunden oder die Haut an vielen Stellen zu behandeln. Hier gilt jedoch eine Absprache mit dem Arzt zu beachten.

Sogar in der Zahnhygiene soll Zeolith-Pulver nützlich sein. Es soll ein natürliches Zahnpflegemittel darstellen. Durch die feine Körnung sollen sich die Essensreste ideal entfernen lassen. Es kann mit einem Peeling für die Zähne verglichen werden.

Zeolith-Pulver als Zahnpasta zum Zähne putzen

Zeolith-Pulver kann demnach ganz einfach zur natürlichen Zahnpasta werden. Dazu einfach eine kleine Menge Wasser nehmen, einen Teelöffel Zeolith-Pulver und das Ganze einfach vermengen.

Die fertige Paste kann dann mit einer Zahnbürste ganz einfach verwendet werden. Es soll vollkommen ausreichen, wenn die Behandlung 1 oder 2x in der Woche stattfindet. Bei häufiger Anwendung kann jedoch die Gefahr bestehen, dass der Zahnschmelz angegriffen wird.

Aber auch als Mundspülung kann Zeolith Einsatz zeigen. Die Mundspülung aus Wasser und Zeolith-Pulver kann jeden Tag angewendet werden. Es sind keine Schädigungen zu erwarten. Allerdings ist Zeolith-Pulver kein Ersatz für eine herkömmliche Zahnpasta und auch ein regelmäßiger Zahnarztbesuch sollte nicht vergessen werden.

Zeolith in Gesichtsmasken gegen Pickel und Mitesser

Zeolith wird auch in Gesichtsmasken angeboten. In der Gesichtsmaske wirkt das Zeolith gegen Mitesser, Pickel und gegen fettige Haut. Die Gesichtsmaske wird gründlich aufgetragen. Dabei aber Gesichts- und Augenpartie auslassen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 5 Minuten kann die Maske einfach mit warmen Wasser abgewaschen werden. Anschließend ganz einfach mit den herkömmlichen Pflegeprodukten weitermachen.

Auch als Auflagen oder Umschläge kann Zeolith zur äußeren Anwendung verwendet werden. Bei Rheuma oder Gelenkschmerzen kann ein Umschlag mit Zeolith äußerlich angewendet angeblich schmerzlindernd und entzündungshemmend sein. Bei Insektenstichen soll Zeolith dafür sorgen, dass der Juckreiz gemindert wird und eine schnellere Heilung eintritt.

Nebenwirkungen

Das Vulkanmineral Zeolith ist in der Regel recht gut verträglich. Auch bei einem hohen Dosierung kann eine Überdosierung nicht eintreten, da es sich um ein rein natürliches Produkt handelt. Alle Überschüsse werden generell mit dem Stuhl oder mit dem Urin ausgeschieden. Das Mineral ist auch für eine dauerhafte Einnahme geeignet. Dazu kann das Pulver auch täglich eingenommen werden.

Es sind bislang keine nennenswerten Nebenwirkungen durch die Einnahme von Zeolith bekannt. Allerdings ersetzt die Einnahme von Zeolith auf keinen Fall einen Arztbesuch oder eine gesunde Ernährung. Zeolithe können jedoch in Abhängigkeit vom Fundort und Verarbeitung Verunreinigungen aufweisen. Das chemisch Verwandte SiO2-Staub (kristallines SiO2) und andere Silikate wirken zudem unter Umständen toxisch. So sind auch Zeolithstäube in Bergwerken eventuell gefährlich.

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Zeolith soll – so heißt es – nur zur zusätzlichen Unterstützung des Organismus eingenommen werden und ersetzt keine Medikamente. Nach dem Öffnen sollte das Pulver an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Zudem muss es vor Licht oder Sauerstoff geschützt werden. Die trockene Lagerung garantiert eine längere Haltbarkeit. Interessant in diesem Zusammenhang dürfte auch Himalaya Salz sein.

Studien und Quellen zu Zeolith:

In der Naturheilkunde:

https://www.zeolite.com/images/zeolitestudyek.pdf

Studie zum Thema Erhöhung der Ausscheidung von toxischen Schwermetallen im Urin:

https://www.dovepress.com/clinical-evidence-supporting-the-use-of-an-activated-clinoptilolite-su-peer-reviewed-article-NDS

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