MCT Öl – Wirkung und Studien über MCT-Fett

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Kokosöl

Wer MCT (Mittelkettige Triglyceride) zu sich nehmen möchte, der kann auch zu Kokosöl greifen. Im Kokosnussöl ist ein hoher Gehalt des MCTs enthalten. Alternativ jedoch bietet sich reines MCT Öl an, um effektiver von den medium-chain triglycerides profitieren zu können. Der Inhaltsstoff gilt als Wunderwaffe des Kokosöls und macht andere Kokosnussprodukte so wertvoll für die Gesundheit. Beim Abnehmen und der Leistungsfähigkeit des Menschen wird den MCT-Fetten in der Anwendung große Beliebtheit zuteil. Als Nahrungsergänzungsprodukt findet das MCT Öl deshalb immer häufiger seinen Weg in die Sporternährung von Fitness Fans. Auch, wenn es bis heute keine vollends abgesegneten wissenschaftlichen Grundlagen zu den Triglyceriden gibt, so tauchen immer mehr Studien auf, die viele Wirkungsbeschreibungen aus der Vergangenheit positiv belegen.

Was ist MCT Öl?

Bei MCTs handelt es sich um eine Fettsäuren Gruppe, die auf natürliche Weise in fetthaltigen Lebensmitteln vorkommen. Wie auch andere Triglyzeride sind MCTs im Grunde aus einem Glycerin-Gerüst mit 3 Fettsäuremolekülen zusammengesetzt. Die genannten Fettsäuremoleküle bestehen wiederum aus Kohlenstoffketten, die für gewöhnlich eine Verknüpfung von 18 Atomen aufweisen. MCTs haben jedoch anders als langkettige Triglyzeride lediglich eine Kettenlänge von maximal 6-12 Atomen.
Aufgrund der kürzeren Fettsäurenkette verändert sich die biochemische Eigenschaft der MCT-Fette.

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Für die Aufnahme und Speicherung im Körper wird deutlich weniger Energie benötigt, das Resorbieren geht einfacher und laut Studien sollen sie leichter verdaulich als andere Fette sein. So wird klar, weshalb die Mittelkettigen Triglyceride erstmals 1950 vermehrt in klinischen Ernährungsplänen zum Einsatz kamen, bei diätetischen Behandlungen diverser Syndrome von Patienten zum Beispiel. Um eine Gewichtssteigerung zu erzielen hingegen werden mittelkettige Fette häufig bei Frühgeburten eingesetzt, da hier das Verdauungssystem noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Das hochwertige Öl mit MCT Gehalt wird in der Regel aus reiner Caprylsäure hergestellt und ist vergleichsweise geschmacksneutral. Die kurzkettige Fettsäure C-8 wird aus Palmkernen oder Kokosnüssen extrahiert. So dient es als Energiequelle mit schneller Verstoffwechselung im Körper. Einige Studien bestätigten dies laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. Bei einem Austausch von LCT (langkettigen Fettsäuren) gegen MCT soll die Gewichtsabnahme und die Abnahme der Körperfettmasse unterstützt werden können (Quelle: Studie Nagao und Yanagita 2010). Das Öl bleibt auch bei Licht stabil.

Zusammensetzung von MCT-Öl

Für gewöhnlich bekommt man ein Extrakt aus Kokosöl, welches mitunter den wertvollsten Inhaltsstoff von Kokosnussöl bündelt. Die Strukturen des Öls sorgen dafür, dass man es in der Küche gut verwenden kann. Es schmeckt geschmacksneutraler als Kokosöl oder Kokosbutter und weist auch keinen kokosähnlichen Geruch auf. Diejenigen, die Kokosöl nicht mögen sind mit MCT Öl demnach gut bedient. Dem Öl eilt der Ruf als gesunde Alternative zu Kokosöl voraus. Es besteht aus folgenden beiden Fettsäuren:

  • (C-8) Caprylsäure
  • (C-10) Caprinsäure

MCT Öl bei Diäten und zur Gewichtsabnahme: Studien zur Wirkung

In Low-Carb und ketogenen Ernährungsplänen ist MCT-Öl sehr beliebt. Leistungsvorteile und eine Unterstützung bei der Gewichtsabnahme werden der mittelkettigen Fettsäure nachgesagt. Diverse Studien haben sich in den letzten Jahren mit diesen Aussagen auseinandergesetzt. Bereits seit langem ist dokumentiert, dass Krankenhauspatienten mit einer Resorptionsstörung oder in kritischem Zustand mit MCTs versorgt wurden. Sportwissenschaftler gehen seit dem vermehrt Untersuchungen unter sportlichem Aspekt nach.

Da MCTs im Gegensatz zu LCTs nicht von der Carnitin Aminosäure abhängig sind, um in die Mitochondrien zu transportieren tritt eine schnellere Umwandlung in das Acetyl-CoA-Molekül auf. Dieses ist an der Energieproduktion beteiligt. Da MCTs rasch in Energie umgewandelt werden, wird vermutet, dass dadurch ein leistungssteigernder Effekt erzielt werden kann. So soll auch ein geringerer Kohlenhydratbedarf herrschen und die Ausdauerleistung profitieren. Demnach kann wie durch die Einnahme von Kasein beim Muskelaufbau auf eine Supplementierung mit MCT-Öl bei Sportlern zurückgegriffen werden. Alternativ gibt es die mittelkettigen Fette ebenfalls in Pulverform.

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Klinische Studien sollen nachgewiesen haben, dass sowohl bei Normalgewichtigen als auch bei Übergewichtigen die nahrungsinduzierte Thermogenese (Stoffwechselaktivität) sowie die Fettoxidation nach Einnahme von MCT größer als bei LCT-Einnahme war. Dennoch bleiben langfristige Effekte unklar, da einige durchgeführte Studien diesen Effekt nur kurzfristig gemessen haben. Andere Untersuchungen hingegen konnten eine Thermogenese Steigerung über einen Zeitraum von 4 Wochen feststellen. Folgendermaßen wurden Studien durchgeführt:

Frauen und Männer erhielten innerhalb von 4 Wochen je eine MCT- bzw. LCT-reiche Diät. Am 2. sowie am 27. Tag der Kontrollversuche wurde der Energieverbrauch und die Fettoxidation gemessen. Frauen wiesen einen erhöhten Energieverbrauch und eine erhöhte Fettoxidation verglichen mit der LCT-Kost auf. Der Energieverbrauch konnte der Studie aus dem Anhang zufolge um 40-50kcal/Tag bei den Frauen erhöht werden. Bei den Männern wurde ein ähnliches Ergebnis innerhalb dieses Zeitraums erzielt. Die Fettoxidation konnte bei Männern lediglich am zweiten Tag erkannt werden. Als Kritikpunkt heißt es jedoch immer wieder, dass die Studien keine langfristige Ausrichtung hatten. So wurde nicht gesagt, inwiefern der Effekt auch über einen längeren Zeitraum erzielt werden kann.

Weniger Hunger und größere Sättigung?

Einige Studien zeigten auch bei der Beeinflussung des Sättigungsgefühls und der Bekämpfung des Hungergefühls mit MCT positive Ergebnisse auf. Ersetzte man LCT durch MCT – im Alltag machbar zum Beispiel durch MCT Öl statt Sonnenblumenöl, so konnte ein höheres Sättigungsgefühl und eine längere Sättigungsdauer beobachtet werden. Hierzu wurde nach einem MCT- bzw. LCT haltigen Frühstück ein Fragebogen ausgeteilt, auf dem die Probanden die beiden genannten Gefühle beschreiben mussten.

Aktuell wurde noch kein einzelnes Sättigungshormon gefunden, dessen Sekretion durch die MCT-Zufuhr beeinflusst wurde. Vermutungen der Wissenschaftler legen nahe, dass die Verringerung von Hunger und eine längere Sättigung auf eine höhere Ketonkörperkonzentration im Blut nach MCT-Konsum zurückgeht. Anpassungsmechanismen im Stoffwechsel des Menschen nach einer gewissen Zeit seien jedoch möglich.

Antibakteriell und antiviral

Wie auch bei Kokosöl und Kokoswasser wird dem MCT Öl nachgesagt eine gewisse antibakterielle Wirkung erzielen zu können. So werden die MCT Fette häufig als natürliche Antibiotika bezeichnet und sollen unter anderem dem Darm zugute kommen. Bereits in den Berichten aus den 1950er Jahren wurde beschrieben, dass MCT bei verschiedenen Darmkrankheiten zum Einsatz kam. So sollen die mittelkettigen Fette zudem Streptokokken eindämmen können. Hier sind keine offiziell wissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt, die dies von Seiten der Ernährungskommission bestätigen. Zumindest auf Lebensmittel und Öle bezogen dürfen derartige Aussagen nicht durch Hersteller verwendet werden.

Dennoch zeigen einige Untersuchungen wie die aus dem Journal of Nutritional Biochemistry , dass genau dies angenommen wird. Gutartige Bakterien sollen von diesem Effekt verschont werden. Mittelkettige Fettsäuren sollen demnach effektiver als langkettige sein. Auch wurde in dem Fachmagzin beschrieben, dass MCT Öl dem Herzen helfen könne, indem die Entwicklung des metabolischen Syndroms verhindert werden kann. Dies vor allem aufgrund des positiven Effektes auf das Körpergewicht, was demzufolge auch Risikofaktoren wie Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen verringern könnte.

Nebenwirkungen von MCT Öl

Nebenwirkungen bei der Einnahme von MCT Öl sind kaum dokumentiert. Wie bei allen Fetten gilt hier jedoch, dass Übermaß dem Körper nichts Gutes tut. Fette bleiben Fette und sollten stets dem eigenen Körper zuliebe verantwortungsvoll in dem täglichen Ernährungsplan eingesetzt werden. Gegenüber LCT Fetten haben sich einige Vorteile dennoch bewiesen. Auch das MCT Fett kann trotzdem keine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung ersetzen.

Bekannte Nebenwirkungen sind Verdauungsstörungen, die bei Beginn der Einnahme des Öls auftreten können. Optimal ist es, wenn der Körper Stück für Stück an die Einnahme von MCT Öl gewöhnt wird. Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall können als Nebenwirkungen auftreten, da das Öl durch den Körper sehr rasch genutzt wird. 1 TL pro Tag gilt in der Eingewöhnungsphase als hilfreich.

Kaufen kann man das Öl in gewöhnlichen Supermärkten eher selten. Besser ist man an dieser Stelle online bedient und sollte auf eine 100% Reinheit des MCT Öls achten. Zusatzstoffe gehören in kein hochwertiges Öl. Ebenfalls wichtig ist es auf nachhaltiges MCT Öl zu schauen, da häufig bei der Herstellung auch Palmöl verwendet wird. Die Abholzung des Regenwalds ist in der Palmölindustrie ein großes Problem. Umweltschonende Produkte werden bestenfalls deshalb nicht aus Palmöl hergestellt.

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Studien über MCT

Untersuchungen zu MCT und Stoffwechsel:



https://books.google.de/books?id=Z_OiAgAAQBAJ&pg=PA314&lpg=PA314&dq=St-Onge+et+al.+(2003a,+2003b)+mct+study&source=bl&ots=-w8UoL08fG&sig=qjY5R_ZAx4204JlwEfMTN2yCP3c&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj8sZr81erVAhVDQBQKHfiABnoQ6AEIJjAA#v=onepage&q=St-Onge%20et%20al.%20(2003a%2C%202003b)%20mct%20study&f=false

Studie zum Thema antibakteriell:

www.jnutbio.com/article/0955-2863(95)80003-U/abstract

Auswirkung auf Stimmung und Leistungsfähigkeit:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3437664/

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