Kokosnusswasser – Inhaltsstoffe und Nährwerte von Kokoswasser

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Kokosnüsse

Ist Kokosnusswasser gesund? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher. Vielerorts gilt Kokoswasser bereits als echte Alternative für Energydrinks und andere Sportgetränke. Sehr viele Kokosnuss-Produkte finden sich mittlerweile in den deutschen Ladenregalen. Vom Kokosöl bis hin zum Kokosblütenzucker, Kokosblütensirup und der Kokosbutter. Besonders sind nicht nur die Inhaltsstoffe und die Nährwerte, sondern auch die Vielfältigkeit. So lassen sich Kokosnusswasser, Kokosmilch und Co nicht nur als Lebensmittel verwenden, sondern können auch äußerliche Anwendung finden. Auf diese Weise profitieren Haut und Haare von den enthaltenen Fettsäuren.

Was ist Kokosnusswasser?

Das Innere der Kokosnuss liefert nicht nur leckeres Fruchtfleisch, sondern auch eine klare Flüssigkeit – diese wird als Kokoswasser bezeichnet. Hauptsächlich dienen grüne, junge Trinkkokosnüsse zur Gewinnung der Flüssigkeit. Diese wird in Hawai auch als noelani (Frische des Himmels) bezeichnet. In Südamerika erfreut sie sich besonderer Beliebtheit. Etwa 5 Monate dauert es bis die junge Kokosnuss ihre Reife erreicht hat. Diese liefert deutlich mehr Kokosnusswasser als die reife, braune Nuss.

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Bei der Ernte der grünen Kokosnuss wird die unreife Frucht von einer Kokospalme geerntet. Das Fruchtfleisch wird gerne zu Kokosöl oder Kokosmilch verarbeitet. Etwa 1/2 Liter Kokosnusswasser steckt in einer grünen Trinkkokosnuss. Wird die Frucht älter und somit reifer, so sinkt der Kokoswasser Gehalt. Die reife, braune Kokosnuss bringt deshalb deutlich weniger Flüssigkeit mit. Die King Coconut gilt als ertragreichste junge Kokosnuss.

Diese hat ein orangenes Erscheinungsbild. Kokoswasser unterscheidet sich grundlegend von Kokosmilch. Zur Herstellung dieser wird nämlich das Fruchtfleisch zusammen mit Wasser püriert und anschließend gefiltert. Zudem ist der Fettgehalt bei der Kokosnussmilch deutlich höher.

Kokoswasser Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe von Kokosnusswasser bringen eine Reihe Vorteile für unseren Körper mit. Gesundheitsbezogene Angaben sind generell zwar nicht zugelassen, nicht abstreitbar ist dennoch der Gehalt an essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen, die dem menschlichen Körper auf unterschiedliche Weise zugute kommen. Einige Sportler verwenden das Getränk auch zur natürlichen Hydrierung des Körpers.

Das Verhältnis an Nährstoffen kommt dem im menschlichen Blut recht ähnlich. Auch deshalb gilt Kokoswasser als gute Alternative für isotonische Sportgetränke. Der Salzgehalt in dem Kokosnusswasser ist allerdings nicht ganz ausreichend, um als isotonisches Getränk zu gelten. Das Wasser aus der Kokosnuss hat einen Salzgehalt von etwa 0,09 Gramm in 100 Millilitern.

Das süßliche Getränk eignet sich dennoch bestens für Sportler auch während eines Marathonlaufes bei heißen Temperaturen. Der Säuregehalt ist niedrig und belastet deshalb nicht den Magen. Gleichzeitig aber liefert die Flüssigkeit wichtige Mineralien und Vitamine.

Ein Mineralstoffausgleich wird so geschaffen – außerdem stecken noch andere Inhaltsstoffe und Spurenelemente im Kokosnusswasser. 75,00 mg Magnesium stecken in einem Glas Kokoswasser sowie 24 mg Kalzium laut USDA auf 100 Gramm. Vitamin B3 lässt sich mit 250,00 µg beziffern und 25,00 µg Folsäure sowie 5,00 mg Vitamin C sind unter anderem pro 250 ml zu nennen. An Spurenelementen und Mineralstoffen sind vor allem nennenswert:

  • Magnesium
  • Natrium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Eisen
  • Jod
  • Mangan
  • Kupfer
  • Zink

Nährwerte und Kalorien von Kokosnusswasser

Außerdem nicht vorzuenthalten sind die unterschiedlichen Typen von Ballaststoffen und Aminosäuren, die in der Flüssigkeit stecken. Ebenfalls sehr positiv ist die Eigenschaft als potentieller Ersatz für süße, ungesunde Limonaden. Das Fruchtwasser der Kokosnuss schmeckt nicht nur süß, sondern ist es auch recht kalorienarm. Lediglich etwa 2,6 Gramm Eigenzucker stecken in 100 Gramm Kokosnusswasser bei 19 kcal. Das Fruchtwasser gehört also zu den echten Superfoods unserer Zeit.

Studien über die Wirkung und Anwendung von Kokosnusswasser

Die enthaltenen Antioxidantien sprechen ebenfalls für die regelmäßige Einnahme von Kokoswasser. Natürlich dient es dennoch nicht als Ersatz einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Studien haben potentiell positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit untersucht. So wurde beispielsweise untersucht inwieweit entzündliche Prozesse reduziert werden können oder welche Auswirkungen die Antioxidantien haben. Insbesondere aber mit Sportlern gab es umfangreiche Untersuchungen.

Behandlung von Entzündungen

Die Möglichkeit nach einer Behandlung von Entzündungen mit Kokoswasser im Körper sollte untersucht werden. Eine Studie aus dem Jahre 2016 am Department of Pharmacology in Pakistan hat sich der Thematik angenommen. Laut Aussage der Forscher wurde die Studie ins Leben gerufen, um die potentiell entzündungshemmende Aktivität von Kokosnusswasser mit dem Rattenpfotenödem-Modell unter Verwendung eines Plethysmometers zu erforschen.

Zur Durchführung dieser Studie wurden Albino-Ratten ausgewählt und in vier gleiche Gruppen eingeteilt. In jeder Gruppe befanden sich 10 Ratten. Gruppe 1 war die Kontrollgruppe – sie erhielt 1 ml destilliertes Wasser. Den Gruppen 2 und 3 wurde junges bzw. reifes Kokoswasser in einer Dosis von 4 ml / 100 g oral verabreicht. Gruppe 4 wurde mit dem Standardmedikament (Ibuprofen) bei 400 mg / 70 kg behandelt. 0,1 ml Essigsäure wurde 30 Minuten nach der oralen Verabreichung zusätzlich gegeben. Das Plethysmometer wurde zur Messung verwendet.

Die Ergebnisse der Studie weisen auf eine potentiell signifikante entzündungshemmende Wirkung hin. Man beachte jedoch, dass es sich nicht um eine Humanstudie handelt, weshalb die Ergebnisse beim Menschen noch nicht nachgewiesen sind. Die Studie lässt jedoch Rückschlüsse auf eine Verwendung von jungem Kokoswasser als entzündungshemmendes Lebensmittel zu. Das reife Kokosnusswasser soll ebenfalls eine moderate entzündungshemmende Wirkung in den Tests gezeigt haben.

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Fruchtwasser der Kokosnuss als Elektrolyt-Sportgetränk?

Eine weitere Studie – siehe Anhang aus dem Jahre 2012 untersuchte, ob ein Einsatz als Sportgetränk bei trainierten Männern sinnvoll erscheint. Nach einer 60-minütigen Dehydrierung während des Laufbandtrainings erhielten 12 trainierte Männer mittleren Alters entweder Mineralwasser, reines Kokosnusswasser oder Kokosnusswasser aus Konzentrat. Eine andere Gruppe erhielt ein Kohlenhydrat -Elektrolyt-Sportgetränk.

Die Probanden verloren der Studie zufolge während der Übungen etwa 2% der Körpermasse und gewannen diese Menge in einer relativ ähnlichen Weise nach dem Konsum von Kokosnusswasser zurück. Zwischen den Kokoswasser Präparaten wurden keine Unterschiede festgestellt. Alle getesteten Getränke waren demnach in der Lage, die Rehydratation zu begünstigen und das Training zu unterstützen. Genauere Studienergebnisse fehlen allerdings noch, um diese Aussagen zu untermauern.

Ist Kokosnusswasser gesund?

Kokoswasser kann sicherlich in vielerlei Hinsicht als gesundes Süßgetränk bezeichnet werden, welches statt Cola oder anderen Limonaden eingesetzt werden kann. Die oben erwähnten Inhaltsstoffe und Antioxidantien sind für den Körper als positiv anzusehen. Das Getränk sollte jedoch immer möglichst naturbelassen sein. Es handelt sich also nicht nur um ein sehr schmackhaftes, sondern gleichzeitig um ein kalorien- und fettarmes Fruchtwasser. Es eignet sich als guter Sportdrink Ersatz und enthält keine künstlichen Süßungsmittel oder Aromen. Außerdem ist es frei von raffiniertem Industriezucker oder Säuren.

Es belastet demnach auch nicht den Magen und bringt von Natur aus zahlreiche Vitamine mit. Kokosnusswasser kommt also vollständig ohne Zusatzstoffe aus. Lediglich Vitamin C wird häufig zugesetzt, um eine bessere Haltbarkeit zu gewährleisten. Manche Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass Patienten mit Bluthochdruck ebenfalls von dem Getränk profitieren könnten. Außerdem gewinnen Haut und Haare von den Inhaltsstoffen etwas ab.

Nebenwirkungen von Kokosnusswasser

Kokosnusswasser ist ein Naturprodukt, was ohne Probleme konsumiert werden kann. In manchen Ländern dient es sogar als Erstnahrung für Neugeborene. Man sollte den Konsum dennoch nicht übertreiben. Menschen, die anfällig für Allergien sind sollten von einer Kokoswasser Einnahme absehen – Stichwort Baumnuss Allergien. Ein zu hoher Kokoswasserverbrauch kann zudem abführend wirken oder den Blutzucker erhöhen.

Kokoswasser kaufen – Was beachten?

Beim Kauf von Kokosnusswasser sollte darauf geachtet werden, dass Hersteller keinen Zucker oder Aromen zusetzen. Oftmals wird dies praktiziert, um den Geschmack zu verbessern und das Kokoswasser künstlich billiger zu machen. Vitamin C oder Ascorbinsäure als Haltbarkeitsmacher sind unproblematisch.



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Der Geschmack kann teils sehr unterschiedlich sein. Je nach Kokosnussart und Herkunftsland unterscheidet sich der Geschmack deshalb deutlich. Hier bietet es sich an, ein paar Hersteller auszuprobieren, bis der eigene Favorit ausfindig gemacht wurde. Alles in allem kann man bei den führenden Herstellern jedoch nicht viel falsch machen. Das Produkt sollte aber nie zu günstig sein, denn dann ist gesunde Skepsis gefragt.

Studien über Kokosnusswasser

Potentiell entzündungshemmende Wirkung:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27366350

Kokoswasser als Sportgetränk:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3293068/

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