Kokosbutter – Verwendung und äußerliche Wirkung von Kokosmus

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Kokosbutter

Kokosbutter unterscheidet sich im Prinzip kaum von Kokosöl und wird oft auch als Kokosmus oder Kokosfett bezeichnet. Es hat eine gelblich weiße Farbe und ist ein Pflanzenfett. Gewonnen wird es aus der Kopra. Die kopra ist das Kernfleisch einer Kokosnuss. Kokosbutter zeichnet sich durch den Anteil an gesättigten Fettsäuren aus, der in ihr besonders hoch ist. Kokosbutter wird heute in der Küche, der Süßwarenindustrie und zu kosmetischen und phamazeutischen Zwecken eingesetzt. Zudem ist Kokusbutter der Ausgangsstoff für Oleochemie.

Was ist Kokusbutter?

Kokosbutter stammt aus dem Nährgewebe der Kokosnuss. Kokosbutter wird oft auch als Kokosöl oder Kokosnussöl bezeichnet und weist ein gelblich weißes Erscheinungsbild auf. Im Gegensatz zu Kokosöl enthält Kokosbutter oder Kokosmus allerdings das Öl und die Faserstoffe. Schon seit Jahrtausenden ist die äußerliche Wirkung auf Haut und Haare von Kokosbutter, Kokosöl und Kokosfett bekannt. Es diente also nicht nur als Nahrungsmittel, sondern fand auch bei der Schönheitspflege eine wichtige Bedeutung. Gerade Frauen nutzen die Inhaltsstoffe des Kokosfett schon sehr früh. Sie verwendetet es als Creme, behandelten ihre Haare damit und cremten sich die Hände ein.

Die zahlreichen Fette sorgten dafür, dass die Haut ihre Feuchtigkeit behielt und die Haare einen schönen gesunden Glanz bekamen. Innerlich aufgenommen kann der Körper von der Linolsäure und den positiven Fettsäuren profitieren.

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Herkunft und Geschichte

Schon seit mehr als 4.000 Jahren ist die Kokospalme kultiviert worden, aber eine große Bedeutung bekam sie erst im 19. Jahrhundert. Sie wächst überwiegend in den tropischen Zonen, in der Nähe der Küste oder an den Flussufern. Heute wird eine große Menge an Kokosnüssen benötigt. Zu den Hauptanbaugebieten der Welt gehören Indien, die Philippinen und Indonesien.

Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich der Wunsch nach der Kokosnuss erhöht. Seit 1980 hat sich die Produktion schon um das doppelte gesteigert. Die Kokospalme deckt heute 2% des Pflanzenölbedarfs auf der ganzen Welt ab.

Herstellungsverfahren von Kokosbutter

Kokosbutter wird aus der Frucht der Kokosnuss gewonnen. Zur Herstellung wird das Fruchtfleisch von der äußeren Schale befreit und gesammelt. Anschließend wird das Fruchtfleich erst getrocknet und danach zerkleinert. Durch die Trocknung wird dem Fruchtfleisch das Wasser entzogen und die Weiterverarbeitung ist recht einfach. Im Prinzip wird das getrocknete Fruchtfleisch püriert bis langsam das Öl austritt und eine homogenen Masse entsteht. Beim Kokosöl wird das getrocknete Fleisch in sogenannte Ölmühlen gegeben. Ölmühlen werden zur Herstellung allerlei Pflanzenöle verwendet.

Die Ölmühlen sorgen dafür, dass das getrocknete Fruchtfleisch ausgepresst wird. Damit Kokosbutter oder Kokosmus hergestellt werden kann, muss die ausgepresste Flüssigkeit raffiniert und dann desodoriert werden. Dann kann es ganz normal als Speisefett eingesetzt werden. Nach der Öffnung ist Kokosfett, Kokosöl und Kokosbutter bis zu zwei Jahre haltbar. Dazu muss es nur kühl gelagert werden.

Inhaltsstoffe von Kokusbutter und Kokosmus

Kokosbutter besteht überwiegend aus:

  • Triglyceriden
  • ungesättigte Ölsäuren (Linolsäure)
  • Mineralien
  • Vitamin E
  • Lactone
  • Aminosäuren

Triglyceride sind neutrale Fette, in denen die Reste der gesättigten Fettsäuren enthalten sind. Linolsäure zählt zu den essentiellen Fettsäuren.

Kokosbutter Wirkung und äußerliche Anwendung

Die Wirkung von Kokosbutter soll schon bei den Haaren beginnen. Gerade Personen, die unter trockenen, rissigen und stumpfen Haaren leiden, soll sich regelmäßig Kokosbutter in die Haare schmieren. Die Kokosbutter soll den Haaren viel Feuchtigkeit spenden.

Zudem soll es das Haar weich und geschmeidig machen. Weiterhin wird durch das enthaltene fett die Haarwurzel stimuliert und somit soll sogar Haarausfall behandelt werden können. Allerdings ist das nur bei nicht erblich bedingtem Haarausfall möglich. Kurz gesagt, soll Kokosbutter für die Haare ein wahrer Jungbrunnen sein.

Durch die Kombination der Inhaltsstoffe in der Kokosbutter wird es sogar äußerlich bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis zur Pflege eingesetzt. Zwar sind keine wissenschaftlichen Fakten vorhanden, die eine Heilung versprechen, aber gerade auf der Haut angewendet soll Kokosbutter für viele Beeinträchtigungen als Alternative zu Kosmetik einsetzbar sein.

Akne, Entzündungsherde, Neurodermitis oder andere Hauterkrankungen sollen mit Kokosmus zusätzlich behandelt werden können. Kokosbutter soll eine entzündungshemmende Wirkung haben und gleichzeitig auf die betroffenen Stellen beruhigend wirken.

Kokosbutter für die Haut und Haare

Die natürliche Zusammensetzung von Kokosbutter sorgt dafür, dass sie an jeder Stelle des Körpers ohne Probleme eingesetzt werden kann. Sie soll, mit Hilfe der vorhandenen Laurinsäure äußerlich ideal gegen Bakterien, Viren und Keime wirken.

Gerade in der natürlichen Kosmetik werden viele Produkte mit Kokosbutter hergestellt. Ab einem Alter von etwa 30 Jahren treten die ersten Falten auf. Es gibt zahlreiche Mittelchen, die mit künstlichen Hilfsmitteln bestückt sind und der Haut nicht gut tun. Kokosbutter soll mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen für eine positive Hautveränderung sorgen.

Die Haut wird durch regelmäßige Anwendung weich und bekommt viel Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist eine frische Haut, die gesund und straff aussieht. Zudem soll Kokosbutter laut Studien dafür sorgen, dass die Giftstoffe nicht in die Haut eindringen können. Sie baut demnach eine natürliche Schutzmauer auf. Dies ist nicht genauer bewiesen. Für die Haut ist übrigens auch Hyaluronsäure hilfreich.

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Spröde Lippen sollen mit der Kokosbutter der Vergangenheit angehören. Kokosbutter pflegt die Lippen und versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit. So sollen trockende, spannende Lippen im Handumdrehen verschwinden. In vielen Pflegestiften für die Lippen befindet sich schon eine gewisse Menge an Kokosbutter.

Ist Kokosmus gesund?

Kokosmus bzw. Kokosnussbutter bringt alle Vorteile von Kokosnussöl mit, kann aber eben auch zum Beispiel als Brotaufstrich verwendet werden. Gesundheitliche Vorteile für die innerliche Aufnahme haben viele Studien untersucht. Hier wurden zahlreiche positive Ergebnisse erzielt, insbesondere aufgrund der Linolsäure – den ungesättigten Fettsäuren. Es dürfen jedoch von Herstellern keine gesundheitsbezogenen Angaben für die innerliche Aufnahme gemacht werden. Insgesamt hat Kokosmus jedoch gegenüber vielen anderen Ölen einen durchaus gesunden Ruf.

Anwendung in der Küche

Kokosfett wird auch in der Küche beinahe täglich verwendet. Das Fett kann zum Kochen, Braten und Backen eingesetzt werden. Das liegt vor allen Dingen daran, dass Kokosfett einen sehr niedrigen Schmelzpunkt hat. Es wird schon bei geriniger Wärmezufuhr flüssig. Beim täglichen Kochen kann Kokosfett in der Wanne als Fettzufuhr dienen.



Aber auch in der Friteuse kann Kokosfett eingesetzt werden. Gerade im Bereich des Backens, egal ob Kuchen oder Brot, in jedes Produkt muss Fett eingearbeitet werden. Die gute Alternative zu den fertigen Fetten ist auf jeden Fall Kokosfett mit seinen ungesättigten Fettsäuren.

Darreichungsformen von Kokosfett

Kokosbutter wird als flüssigeres Öl, Kokosfett oder eben Butter angeboten. Anhand der Darreichungsform sind auch die Einsatzgebiete definierbar:

Kokosöl: Kokosöl wird zwar häufig in der Küche verwendet – zum Braten und Backen ist es ideal, aber auch für Haut und Haare kommt es gerne zum Einsatz.

Kokosfett: Kokosfett findet reißenden Anklang in der kosmetischen Industrie. Es wird als Salbe, Creme oder Shampoo angeboten.

Kokosbutter: Kokosbutter ist überwiegend in der Küche im Einsatz, unterscheidet sich aber nicht groß vom Kokosöl. Sie ist ideal zum Backen und Kochen – kann aber auch äußerlich angewendet werden.

Kokosöl Kapseln: Es gibt auch Kokosöl Kapseln, die man kaufen kann, wenn man rein von den Inhaltsstoffen Gebrauch machen möchte.

Kokosbutter kaufen – Was beachten?

Beim Kauf von Kokosbutter sollte auf die Reinheit geachtet werden. Bei der Herstellung ist naturbelassende Kokosbutter ohne Zusätze ein wahres Universalmittel. Ideal ist Kokosfett in Bio-Qualität mit den entsprechenden Gütesiegeln.

Kokosmus Einnahme und Dosierung

Die Einnahme und Dosierungsempfehlung für Kokosbutter richtet sich nach der Anwendungsart:

Anwendung Haare: Bei der Nutzung als Unterstützung für die Haare, sollte Kokosbutter 1x in der Woche angewendet werden. Dazu die Haare normal waschen, anschließend gut mit Kokosbutter einreiben und etwa 45 Minuten wirken lassen. Die Haare mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Anwendung Haut: Zur Unterstützung der Haut kann Kokosbutter 1x am Tag angewendet werden. Aufgetragen wird Kokosbutter wie Seife. Nach 5 Minuten Einwirkzeit kann die Kokosbutter abgewaschen werden.

Anwendung Küche: Beim Kochen oder Backen kann täglich Kokosbutter oder auch MCT Öl verwendet werden. Eine kleine Menge an Kokosbutter reicht vollkommen aus.

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Mögliche Nebenwirkungen von Kokosmus

Kokosnussbutter ist ein reines Naturprodukt und ist frei von Nebenwirkungen. Allerdings kann in seltenen Fällen eine Unverträglichkeit entstehen. Die Unverträglichkeit kann sich durch Hautveränderungen zeigen. Der Verbraucher sollte umgehend einen Arzt besuchen, wenn sich eine Veränderung der Haut wahrnehmen lässt oder Unverträglichkeiten durch innere Aufnahme auftreten, die länger anhalten. Die Anwendung von Kokosfett ersetzt keinen Arztbesuch.

Studien über Kokosnussbutter

Wissenschaftliches über die Kokosnuss:

http://www.loc.gov/rr/scitech/mysteries/coconut.html

Untersuchungen zum Thema Gewichtsreduktion durch Kokosöl:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22164340

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