Kokosblütensirup – Verwendung und Inhaltsstoffe

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Kokosblüte

Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker haben sich als süße und zugleich leckere Alternative zu Haushaltszucker und Zuckersirup etabliert. Geschmacklich weist Kokosblütensirup eine leicht karamellige Note auf. Obwohl Zucker generell nicht als gesund bezeichnet werden kann gibt es zahlreiche Alternativen, die Vorteile mit sich bringen. Hierzu gehört auch der Sirup aus der Kokosblüte. Der Sirup punktet nicht zuletzt aufgrund der enthaltenen Nährstoffe und der naturbelassenheit. Genau wie Kokosbutter ist die Zusammensetzung durchaus interessant.

Was ist Kokosblütensirup?

Wie auch Kokosblütenzucker entsteht der Kokosblütensirup aus der Kokosblüte. Die Blütenstände von Kokospalmen werden angezapft – jedoch immer nur so weit, dass der Baum dennoch genügend Ressourcen hat, um weiterhin Kokosnüsse abzuwerfen. Der gewonnene Saft wird als Sirup eingekocht und anschließend abgefüllt. Bio-Kokosblütensirup zeichnet sich durch sein mineralhaltiges bräunliches Erscheinungsbild aus.

Neben dem Kaliumgehalt ist auch der niedrige glykämische Index zu erwähnen. Das reine Naturprodukt gilt als nachhaltiges Süßungsmittel mit hoher Süßkraft. Es kann in Smoothies, Säften oder beim Backen verwendet werden. Kokosblütensüße kommt überall dort zum Einsatz, wo normalerweise auch Honig oder Zucker ihre Verwendung finden.

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Kokosblütensirup Inhaltsstoffe

Kokosblütensirup zeichnet sich durch die enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine aus, die im Kokosblütennektar enthalten sind. Gleichzeitig sollte man aber wissen, dass genau wie beim gewöhnlichen Zuckerkonsum auch hier Grenzen gesetzt werden sollten. Die Einnahme von Zucker jeder Art sollte für Kinder und Erwachsene gleichermaßen begrenzt werden.

Einen weiteren Vorteil gegenüber vielen Zuckeralternativen hat Kokosblütensirup aber: Die Süßkraft ist vergleichsweise hoch. Der niedrige glykämische Index von 35 Punkten ist ein zusätzlicher Pluspunkt gegenüber gewöhnlichem Haushaltszucker. Weiterhin handelt es sich um ein veganes Naturprodukt. 100 g Sirup weisen 289 kcal auf. Insgesamt zeichnen den Kokosblütensirup folgende Eigenschaften aus:

  • Niedriger glykämischer Index (35)
  • Fettarm (ca. 0,5 g)
  • gesättigte Fettsäuren gering
  • Vegan
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Nachhaltiges Naturprodukt

Fructose

Wer unter einer Fructoseintoleranz leidet, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass Kokosblütensirup genau wie andere Fruchtprodukte einen Fructosegehalt aufweist. Der Fructosegehalt wird auf zwischen 1,3% und 3 % eingestuft. Die meisten Hersteller deuten bei ihren Produkten zudem explizit darauf hin, dass keine Allergene enthalten sind. Genau wie bei Kokosblütenzucker ist jedoch die individuelle Verträglichkeit das richtige Stichwort. Wer Probleme mit Fructose hat kann ganz individuell seine Toleranzgrenzen testen. In der Karenzphase sollte man generell auf Kokosblütenzuckerprodukte verzichten.

Verwendung und Wirkung

Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker können überall dort verwendet werden, wo auch gewöhnlicher Zucker und Sirup zum Einsatz kommen. So zum Beispiel in Cocktails, beim Kochen oder beim Backen. In vielen Ländern wird auch durch die bloße Zugabe von Wasser ein Erfrischungsgetränk hergestellt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben den niedrigen glykämischen Index von etwa 35 ergeben. Hier gibt es allerdings auch Kritiker, die die Ergebnisse anzweifeln. Es heißt dort, es hätten zu wenige Personen an der Studie teilgenommen und die Teilnehmer erhielten reine Glucose als Vergleichszucker.

Viele Studien und Fachartikel beschäftigen sich auch heute noch mit der Frage, ob Kokosblütenzucker gesünder als normaler Zucker sei. Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker schmecken übrigens beide nicht nach Kokosnuss.

Bemerkenswert an der Zusammensetzung sind die im Kokosblütenzucker enthaltenen Mineralien wie Eisen, Zink, Kalzium und Kalium (basisch) zusammen mit einigen kurzkettigen Fettsäuren, Polyphenolen und Antioxidantien, die ebenfalls einen Effekt auf die menschliche Gesundheit haben. Auch Inulin enthält der Zucker aus der Kokosblüte. Zudem ist der Kokosblütenzucker unraffiniert und enthält außerdem Selen. Zu erwähnen ist jedoch, dass man eine recht große tägliche Menge zu sich nehmen müsste, um signifikante Mengen der Inhaltsstoffe aufnehmen zu können. Dies ist nicht zu empfehlen.

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Kokosnuss als Superfood

Die Kokosnuss gilt heutzutage vielfach als echtes Superfood. Die Produkte der Kokospalme sind gleichzeitig sehr vielfältig einsetzbar. Kokosöl, Kokosmilch, Kokosbutter, Kokoswasser, Kokosblütenzucker und Kokosmehl – all diese Produkte machen deutlich wie wichtig die Kokosnuss heutzutage ist. Vielfach wird sie auch im medizinischen Sektor oder bei Sportlern eingesetzt. Sportler bevorzugen Kokosmehl unter anderem als Low Carb Variante zu gewöhnlichem Mehl oder nehmen Kokoswasser nach dem Training zu sich. Kokosöl kann des Weiteren genau wie Kokosmilch auch für die Haare und zur Hautpflege eingesetzt werden.

Welche Alternativen gibt es noch?

Als gute Alternativen zu Kokosblütensirup gelten Apfeldicksaft, Reissirup oder Birkenzucker (Xylit). Auch Agavendicksaft wird gerne als Süßungsmittel genutzt. All diese Zuckeralternativen bringen zahlreiche Vorteile mit sich und sind teilweise auch für Diabetiker geeignet. Xylitol trägt des Weiteren zum Erhalt der Zahnmineralisierung bei und wird in vielen Zahnpflegeprodukten eingesetzt. Alle hier genannten Süßungsmittel sind natürlichen Ursprungs und süßen fast genauso gut wie normaler Zucker.

Herstellung von Kokosblütenzucker und Kokosblütensirup

Kokoszucker kommt in Kristall- oder Granulatform, in Blockform oder in flüssiger Form vor. Die Herstellung ist im Wesentlichen ein zweistufiger Prozess. Der Prozess beginnt mit der Ernte der Blüten eines Kokosnussbaums. Die Bauern ritzen den Blütenstand an und der Saft beginnt aus der Blüte in Bambusbehälter zu fließen.

Der gesammelte Saft wird dann in große Behälter überführt und über mäßigen Hitzeeinsatz eingekocht, um den Feuchtigkeitsgehalt des Saftes zu reduzieren. Der Saft besteht zu etwa 80% aus Wasser. Wenn das Wasser verdunstet verwandelt sich der Saft in eine dicke sirupartige Substanz, die als „Toddy“ bekannt ist. Anschließend wird es weiter bis hin zur Kristall- oder Blockform reduziert oder als Sirup (Kokosblütensirup) abgefüllt.

Kokosblütensirup Rezepte: Erfrischungsgetränk

Im Internet gibt es sehr viele Rezepte mit alternativen Süßungsmitteln. Auch Kokosblütensirup ist hier dabei. Der Sirup kann überall dort in Rezepten ersetzen, wo normaler Zucker oder Honig zum Einsatz kommt. Wer sich ein sommerliches Erfrischungsgetränk herstellen möchte, der gibt einfach 1-2 Teelöffel des Sirups in ein Glas kohlensäurehaltiges Wasser. Anschließend wird das Getränk mit einem Spritzer Zitrone und etwas Vanilleessenz abgerundet. Schmeckt am besten eisgekühlt.

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Mögliche Nebenwirkungen

Im Gegensatz zu Aspartam weist Kokosblütenzucker und somit auch Kokosblütensirup keine nennenswerten Nebenwirkungen auf. Die meisten Menschen vertragen die Zuckeralternative ohne Probleme.

Studien über Kokosblütenzucker

Gesünder als normaler Zucker?:

http://www.pca.da.gov.ph/coconutrde/images/sugarpdfs/TPTrinidad_FNRI.pdf



Glykämischer Index:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8814212

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