Indol 3 Carbinol – Anwendung und Studien

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Grünkohl

Indol 3 Carbinol ist als ergänzendes naturheilkundliches Mittel zur Behandlung verschiedenster Leiden vorgesehen. Da die antioxidative Substanz zum Großteil in Brokkoli und anderem grünen Gemüse vorkommt werden Präparate häufig mit Extrakten aus Brokkoli (Brokkolisprossen) oder anderen Kreuzblütengewächsen kombiniert. Auch in Grünkohl oder Rosenkohl zum Beispiel steckt der besagte Stoff. Viele wissenschaftliche Studien beschäftigen sich damit inwiefern Indol-3-Carbinol vor Krebs schützen kann. Hier gibt es verschiedenste Hinweise, die speziell besagen, die Substanz schütze insbesondere vor Brustkrebs und auch Prostatakrebs. Nicht nur Frauen sollen demnach so von den zahlreichen positiven Effekten auf den menschlichen Organismus profitieren können. Der Stoff gilt als Antioxidans. Darauf basierend gibt es im Internet diverse positive Wirkungsbeschreibungen und Anwendungsgebiete.

Was ist Indol 3 Carbinol?

Obst und Gemüse darf in keinem Ernährungsplan fehlen, darüber sind wir uns alle einig. Mit der Zeit wurden diverse Inhaltsstoffe näher untersucht und man forschte nach inwiefern bestimmte Krankheiten und Leiden durch die regelmäßige Aufnahme von Obst und Gemüse vermieden werden konnten. Dabei sind besonders mögliche anti-kanzerogene Eigenschaften interessant. Vor allem Kohl soll diese Wirkungsweise in größerem Maße als andere Gemüsesorten mitbringen, weshalb man nach mehreren Untersuchungen herausfand, dass vorrangig das enthaltene Indol-3-Carbinol (I3C) dafür verantwortlich sein soll. Hormonbedingter Krebs soll so durch die genannte Phytochemikalie besser vorgebeugt werden können.

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In den 1960er Jahren begannen diverse Studien, die sich mit dem Thema beschäftigten und zu vielen positiven Ergebnissen kamen. Die isolierte Substanz von I3C konnte in Experimenten deutlich positive Effekte aufzeigen. Indol-3-carbinol wird durch den Abbau des Glucosinolats „Glucobrassicin“ produziert, welches in relativ hohen Mengen in Kreuzblütlergemüse wie Brokkoli, Kohl, Blumenkohl, Rosenkohl etc. enthalten ist. Im Handel ist die Substanz als Nahrungsergänzungsmittel käuflich. I3C ist bis heute Mittelpunkt diverser fortlaufender biomedizinischer Untersuchungen der möglichen antikarzinogenen, antioxidativen und anti-atherogenen Wirkung. Aus diesem Grunde werden I3C-Extrakte im Handel häufig als bioaktive Vitalstoffe für Zellen und Gewebe bezeichnet.

Die Indol-3-Carbinol Untersuchungen wurden hauptsächlich mit Labortieren und kultivierten Zellen durchgeführt. Studien an Menschen sind in begrenzter Menge ebenfalls dokumentiert. Neuere Überprüfungen aus der biomedizinischen Forschungsliteratur ergaben, dass der Nachweis durch intensiver kontrollierte zufällige Studien erforderlich sind, um festzustellen, welche gesundheitlichen Vorteile Indol-3-carbinol tatsächlich bringt.

Zusammensetzung und chemische Eigenschaften von Indol 3 Carbinol

Die chemische Formel der Substanz lautet C9H9NO. Indol-3-carbinol wird zu diversen Produkten metabolisiert, einschließlich der D-Dimere – Proteine als Abbauprodukte (3,3′-Diindolylmethan). Es wird angenommen, dass sowohl 3, 3′-Diindolylmethan als auch Indol-3-carbinol positive biologische Effekte besitzen. Indol-3-carbinol ist eine natürliche chemopräventive Verbindung. Es hat mehrere antikarzinogene und antitumorgene Eigenschaften aufgrund der Unterdrückung der Proliferation von bestimmten Krebszellen, einschließlich Brustkrebs, Prostatakrebs, Endometriumkrebs, Dickdarmkrebs und Leukämiezellen – laut Berichten aus Studien. Im Anhang findet sich die Quelle zu dieser Aussage. Die Phytochemikalie dient jedoch nicht als Ersatz wichtiger Medikamente, sondern wird ergänzend zu einer abwechslungsreichen Ernährung eingenommen.

Studien über Wirkung und Anwendung

Bereits seit geraumer Zeit besteht allgemein die Aussage, dass grünes Gemüse das Krebsrisiko senke. Forscher gehen davon aus, dass diese Eigenschaft auf die Substanz Indol-3-Carbinol zurückgeht. Eine Studie aus Israel (Haifa), die im Israel Institute of Technology durchgeführt wurde hat sich der antioxidativen Wirkung angenommen und diese an Mäusen getestet. Herausgefunden werden sollte, inwiefern eine direkte Injektion therapeutisch und vorbeugend wirken kann.

Dabei wurde direkt in einen Prostatatumor injiziert. Anschließend erkannten die Forscher, dass ein verminderter Wachstum stattfand. Indol-3-Carbinol soll der Studie zufolge zudem die Wirkung einiger Gene – die das Zellwachstum und die Kommunikation zwischen Zellen steuern – regulieren können. Die bezugnehmende Studie im Anhang erläutert dies. Einige Studien fokussierten sich besonders auf eine mögliche therapeutische Behandlung von Brustkrebs.

In der Literatur werden unter anderem folgenden potentielle Anwendungsmöglichkeiten beschrieben, die Wirksamkeit gilt allerdings nicht als bewiesen :

Behandlung von Fibromyalgie

  • Zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Brustkrebs, Darmkrebs und anderen Krebsarten
  • Behandlung von LSE
  • Entgiftung des Körpers
  • Stärkung des Immunsystems
  • Hormonhaushalt ausgleichen

Indol 3 Carbinol in der Krebsforschung und Östrogene

Als Antioxidans könnten Mittel aus I3C der New Yorker Studie siehe Anhang zufolge die Blockierung von Östrogenrezeptoren in Brustzellen verursachen und dadurch das Brustkrebsrisiko senken. Weiterhin soll die Substanz auf das BRCA genannte Protein einen gewissen Einfluss haben. Das Protein ist dafür zuständig zu verhindern, dass beschädigte DNA vererbt wird. Diesbezüglich existieren lediglich Annahmen bisher, die aussagen, dass ein sehr kleiner Anteil BRCA in Krebszellen entdeckt wurde. Aus diesem Grunde geht man davon aus, dass höhere Mengen des Proteins ein Wachstum der Krebszellen verringern könnte. Laut genannter Quellen legt man die Vermutung nahe Indol-3-Carbinol würde die Produktion von BRCA begünstigen.

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Behandlung von Fibromyalgie

Auch untersucht wurde eine mögliche begleitende Behandlung der Faser-Muskel-Schmerz Krankheit Fibromyalgie. Schmerzen in den Muskeln, Gelenken, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angeschlagenheit sind typische Symptome für die Krankheit. Laut Untersuchungsergebnissen, die am Ende dieses Artikels verlinkt sind könne das Indol-3-Carbinol bei der Behandlung hilfreich sein. Auch hier sind jedoch weitere Untersuchungen nötig, die dies belegen.

Indol 3 Carbinol statt Tamoxifen?

Tamoxifen wird weiterführend zu Behandlung von Brustkrebs eingesetzt. Die Liste möglicher Nebenwirkungen des Medikaments ist groß und geht von Haarausfall bis hin zu Kopfschmerzen und Ausschlägen. Da Indol 3 Carbinol jedoch kein konventionelles Medikament ist sollte man eine Behandlung keinesfalls nur mit dem Nahrungsergänzungsmittel durchführen. Bei Unsicherheiten sollte man sich stets Informationen von einem Arzt einholen. Fest steht jedoch, dass weit weniger Nebenwirkungen beschrieben werden, dafür gibt es bisher aber keine Zulassung als konventionelles Medikament. I3C findet besonders in der alternativen Medizin Anwendung.

Nebenwirkungen und Dosierung

Dosierungsangaben gehen auf die Behandlung in Studien zurück. Hier wird meist eine Dosis von 200-400 mg täglich beschrieben. In moderaten Dosierungen gilt die Einnahme von Indol-3-Carbinol als ungefährlich, wobei die Verwendung wie erwähnt noch relativ neu und nicht vollends erforscht oder endgültig nachgewiesen ist. Berichten zufolge können Nebenwirkungen wie Schwindel, Hautrötungen, Darmschmerzen, Gleichgewichtsstörungen oder eine erhöhte Leberhormon Produktion auftreten. Als Antioxidans in grünem Gemüse ist es lediglich in geringeren Mengen enthalten und deshalb allgemein unbedenklich. Schwangere Frauen und stillende Mütter sowie allgemeine Verwender sollten die Einnahme mit einem Arzt oder Heilpraktiker begleitend durchführen.

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Studien über Indol-3-Carbinol

Studie über Krebszellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2814317/

Prostatakrebs Untersuchungen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18063461

Antioxidans bei Brustkrebs:



https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9589355

Bei Fibromyalgie:

http://www.anaturalhealingcenter.com/documents/Thorne/articles/Ascobigen-Fibromyalgia.pdf

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