Himalaya Salz – Wissenswertes über das Alexandersalz

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Himalaya-Salz

Das rosa leuchtende Himalaya Kristallsalz ist nicht nur aufgrund des Erscheinungsbildes äußerst beliebt. Bekannt ist das Salz auch unter der Bezeichnung „Alexandersalz“. Warum das so ist wird sich im Laufe des Artikels lüften. Die einen schwören auf die Verwendung auf der Haut, die anderen trinken das Salz und erhoffen sich dadurch eine innerliche, gesundheitliche Wirkung. Interessant ist es herauszufinden, welche fundierten Quellen zum Thema existieren. Auch, wenn diese nicht wissenschaftlich anerkannt sind, dienen sie als Anhaltspunkt dafür, weshalb dem Himalaya Salz ein derart breites Spektrum an Anwendungsgebieten zugeschrieben wird. Manche redaktionelle Artikel beschreiben sogar der Alterungsprozess könne aufgehalten werden. Wenn dies so wäre könnte das Gewürz, wenn man es denn so bezeichnen will als Verjüngungskur eingesetzt werden, ähnlich wie es vielfach dem Triphala Präparat zugeschrieben wird. Das rote Steinsalz ist sicher kein Allheilmittel, dass einem Jungbrunnen gleichkommt – schlecht ist das Naturprodukt dafür auch nicht.

Was ist Himalaya Salz?

Was ist das oftmals als „Alexandersalz“ oder „rotes Steinsalz aus Pakistan“ im Handel erhältliche Salz überhaupt? Auf dem ersten Blick unterscheidet es sich insbesondere durch das rötliche Erscheinungsbild von unserem gewöhnlichen Haushaltssalz. Außerdem noch wird es normalerweise deutlich gröber verkauft. Doch auch fein gemahlen ist es erhältlich. Aus den Halitbrocken werden zudem noch Salzlampen gefertigt. Beim Himalaya-Salz handelt es sich im Grunde um ein Steinsalz oder Halit (Mineral) aus der Region Punjab in Pakistan. Es wird in der Khewra Salzmine in Khewra (Provinz Punjab der Indo-Gangetischen Ebene) abgebaut. Die Bezeichnung rührt daher, dass der Ort etwa 310 Kilometer vom Himalaja entfernt ist.

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Es besteht zu etwa 97 Prozent aus Natriumchlorid und einem gewissen Anteil an unterschiedlichen Mineralien wie Sulfaten, Gips und Kaliumchlorid. Rötlich erscheint das Salz aufgrund der Eisenionen, es weist nämlich einen geringen Anteil an Eisenoxidverunreinigungen auf. Eine positive Wirkung auf die Gesundheit ist bis heute umstritten und unbewiesen. Insbesondere in der Esoterik findet es jedoch großen Zuspruch. Als Alexandersalz wird es bezeichnet, da einer Legende zufolge die Lagerstätte Khewra von keinem geringeren als Alexander dem Großen, beziehungsweise durch seine Heeres-Pferde entdeckt worden sein soll. Weitere Bezeichnungen von Himalaya Salz sind Hunza-Kristallsalz, Kaisersalz und einfach nur rotes Kristallsalz.

Gewinnung und Herstellung von Alexandersalz

Das Salz wird also in der Regel in den „Salt Ranges in Pakistan“ in Pakistan abgebaut – in der Khewra Salzmine. Der Verbraucher sollte wissen, dass das Salz nicht direkt im Himalaya, sondern von einer mehr als 200 km entfernten, durch eine dichtbesiedelte Ebene getrennten Hügellandschaft bezogen wird. Abgebaut wird es prinzipiell wie gewöhnliches Salz. Der Aufwand, vor allem den Transport betreffend wird jedoch deutlich höher geschätzt, weshalb das rote Steinsalz auch einen höheren Preis in Europa aufweist. Man glaubt, dass es das reinste Salz ist, dass auf unserer Erde zu finden ist, zumindest behaupten dies die Entdecker und Einheimischen. Beschrieben wird in vielen Erläuterungen, dass es in einer Umgebung vorkommt, die das gesamte Jahr über von Eis und Schnee bedeckt ist. Es soll durch die Lava vor einer gewissen „modernen“ Verschmutzung bewahrt worden sein, was zu der genannten Überzeugung der Reinheit des Rosa Himalaya-Salz geführt haben soll. Nicht umsonst findet das rote Steinsalz großen Zuspruch in der Esoterik.

Der besondere Geschmack

Geschmacklich gesehen sticht das Himalaya Salz durch einen erfrischend anderen Geschmack heraus, wenn man es mit gewöhnlichem Haushaltssalz vergleicht. Der Geschmack ist intensiver, weshalb man nicht so viel verwenden muss und sehr aromatisch. Die meisten empfinden den Geschmack als sehr natürlich und angenehm. Es lässt sich wie gewohnt in der Salzmühle nutzen. Somit kann man nicht nur optisch Gerichte aufpeppen, sondern auch geschmacklich diversen Speisen eine interessante Note verleihen.

Die Bedeutung des roten Steinsalzes in der Esoterik und Zusammensetzung, Inhaltsstoffe

Die rötlichen Farben des Salzes – also rot, rosa und auch weiß sollen ein Anzeichen dafür sein, dass das Salz viele unterschiedliche und signifikante Mineralien aufweist sowie einen Eisengehalt, der als energiereich bezeichnet wird. Im Buch „Petrographie. Bildung, Zusammensetzung und Veränderung der Gesteine“ von Justus Roth auf Seite 558 wird mehr über die Zusammensetzung von Himalaya Salz ersichtlich. Die genannten Eisenionen sollen für die rötlichen Farbtöne verantwortlich sein. Bei Esoterikern soll das Salz für einen reibungslosen Stoffwechsel verantwortlich sein und die Zirkulation verbessern. Doch stimmt das? Der Abbauort im Mittelgebirge bei Punjab (in der Realität jedoch entfernter siehe oben) ist als höchstes Gebirge der Erde bekannt, weshalb das Salz vor allem esoterisch bedeutend ist. Außerdem besagen einige Hersteller es werde in den Salzminen Alexanders des Großen abgebaut.

Durch den Autor Peter Ferreiras und sein Buch „Wasser und Salz“ aus dem Jahre 2001 hat das Himalayasalz an Popularität gewonnen. Darin wird es bei regelmäßiger Einnahme als Heilmittel zahlreicher Zivilisationskrankheiten angepriesen. Auch falscher Ernährung durch Kochsalz soll es entgegenwirken können. Dies wird damit begründet, dass das Salz 84 chemische Elemente in vergleichbarem Mischverhältnis enthalten soll wie menschliches Blut. Auch solle es gleichermaßen energetische Schwingungen wie der menschliche Organismus aufweisen. Derartige Wirkungen bei der Anwendung des Salzes sind jedoch wissenschaftlich nicht fundiert und deshalb unbewiesen.

Himalaya-Salz ist chemisch ähnlich wie Tafelsalz aufgebaut und enthält zusätzlich ein paar mineralische Verunreinigungen. Es besteht aus:

  • 95-98% Natriumchlorid,
  • 2-4% Polyhalogenit (Kalium, Calcium, Magnesium, Schwefel, Sauerstoff, Wasserstoff)
  • 0,01% Fluorid
  • 0,01% Iod
  • Mikromengen an zahlreichen Spurenmineralien

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Unterschied zu normalem Tafelsalz

Von der Zusammensetzung und den Inhaltsstoffen her lässt sich kein großer Unterschied ausmachen, wie später noch näher erläutert. Nachteilig ist Kochsalz aber hauptsächlich deshalb, weil es raffiniert wird. Die meisten Hersteller bleichen es dann auch noch chemisch, was den Anteil der enthaltenen Mineralien mindert. Das handelsübliche Haussalz wird in der Regel als Jodsalz verkauft. Somit wird zusätzlich noch synthetisches Jod beigegeben. Nicht jeder Körper kommt gleich gut damit zu recht – manche Wissenschaftler behaupten gar es sei schädlich und wird kritischen Stimmen zufolge als „Sondermüll“ für die Gesundheit bezeichnet.

Die Mengen, die im Kochsalz enthalten sind lassen sich generell aber nicht als schädlich bezeichnen. 5 Gramm Salz enthalten etwa 100 μg Jod. Bei höheren Mengen ist jegliches Salz ohnehin schädlich für die Gesundheit. Das Rosa Himalaya-Salz soll Peter Ferreira zufolge über 80 nützliche Spurenelemente beinhalten, zudem noch weniger Natriumchlorid als das Salz von Morton zum Beispiel. Unbestritten lassen sich Lebensmittel mit dem Salz gut verfeinern.

Häufig zugeschriebene Wirkungsweisen und Anwendungsgebiete beim Himalaya Salz trinken

Untersuchungen durch das bayerische Landesamt für Gesundheit haben keine 84, sondern insgesamt 10 Elemente in dem Salz gefunden – immerhin. Die Versprechen des Buchautors im Bezug auf die Himalaya Salz Wirkung gelten in wissenschaftlichen Untersuchungen jedoch als weit hergeholt, manche fassen sie sogar als Lüge auf. Einen chemisch bedeutenden Unterschied zum gewöhnlichen Kochsalz gibt es nicht, unterschieden wird allerdings der Abbauort, die Färbung sowie die Verunreinigungen durch die Eisenionen, was das Salz besonders machen soll laut Meinungen vieler.

In esoterischen Kreisen wird dem Alexandersalz unterschiedliches als Wirkungsweise zugeschrieben. Häufig liest man von verjüngenden, immunverstärkenden, schlaf regulierenden und entlaubenden Eigenschaften. Desweiteren gilt das Salz bei vielen Heilpraktikern als Mittel zur Senkung von Bluthochdruck, Hilfe bei Asthma oder der Verhinderung von Muskelkrämpfen. Außerdem wird dem roten Steinsalz nachgesagt es solle Nasennebenhöhlen und Lungen reinigen, aber auch bei einer schönen Haut (äußere Anwendung) behilflich sein.

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für genannte Wirkungen in der Anwendung oder gesundheitsbezogene Versprechen, die Hersteller mit Alexandersalz-Produkten machen dürfen. Ähnlich wie normales Salz kann es aber äußerlich als Hausmittel für die Haut angewendet werden laut dem Magazin „eatmovefeel“ und anderen Quellen. Eingesetzt wird das Salz aber auch sehr gerne in belebenden Dampfbädern, der Sauna oder heimischen Salzbädern.

Himalayasalz für eine schöne Haut?

Das rosa Kristallsalz aus Pakistan soll bei Ekzemen, Schuppenflechte, Akne und trockener Haut hilfreich sein können. Aufgrund des hohe Salzgehaltes sollen entzündliche Stellen auf der Haut besser abheilen. Auch bei trockener Haut soll man durch 2 EL von Himalayasalz in einer Schüssel, die mit warmem Wasser gefüllt ist, Haut und Gesicht erfrischen können. Hierzu wartet man bis sich das Salz komplett im Wasser aufgelöst hat und spritzt es auf die gewünschten Stellen. Morgens und abends kann man dieses Prozedere wiederholen. Innerhalb einer Woche soll sich die Haut deutlich glatter und weicher anfühlen.

Einige Rezepte im Internet versprechen auch die Verwendung als Peeling-Creme mit einer solchen äußeren Wirkung auf die Haut. Eine Banane wird hierzu mit einem 1/2 Teelöffel des feinen Himalayasalzes vermischt und auf dem Gesicht verteilt. Augen, Nasen und Mund werden frei gelassen. Das Peeling wird mittels kreisförmiger Bewegungen in die Haut einmassiert. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit wird das Hautpeeling mit klarem Wasser ausgespült. Erfahrungen aus dem Netz sprechen hier von positiven Ergebnissen.

Nebenwirkungen von Himalayasalz

Die Inhaltsstoffe setzen sich sehr ähnlich zusammen wie bei normalem Kochsalz. Aus diesem Grunde gilt auch hier, dass ein übermäßiger Salzkonsum schwerwiegende gesundheitliche Probleme oder Schäden mit sich bringen kann. Es gilt also die tägliche Dosiermenge zu begrenzen und die Herstellerangaben streng zu beachten. Jugendlichen und Erwachsenen wird angeraten nicht mehr als 6 Gramm pro Tag zu sich zu nehmen, was etwa einem Teelöffel entspricht.

Die Verwendung beim Kochen in der Küche

Es wird üblicherweise beim Kochen anstelle von anderem Speisesalz verwendet. Zahlreiche Behauptungen bezüglich der Einnahme von Himalaya Salz wurden getätigt, aber wie erwähnt gibt es keine klinischen Nachweise, die beweisen, dass es diese gesundheitlichen Vorteile bietet, zumal es sehr ähnlich zum herkömmlichen Speisesalz beschaffen ist. In der Verwendung kann man auch deshalb genau so vorgehen, man beachte aber die zuvor genannte Höchstmenge und orientiere sich stets an den Angaben des Herstellers. Blöcke und Brocken des Salzes werden manchmal auch als Teller dienend zur der Essensvorbereitung genutzt. Fisch und Fleisch können für bestimmte Gerichte mit dem Salz konserviert werden. Alexander-Salzblöcke können auch langsam auf eine Temperatur von etwa 200ºC erhitzt werden und anschließend als Kochfläche verwendet werden.

Himalaya-Salz als Lampe

Eine Salzlampe besteht aus einem großen Salzkristall, häufig gefärbt und mit einer Glühlampe, einer LED oder einer Kerze beleuchtet. Die meisten dieser Lampen, die auf dem Markt erhältlich sind bestehen aus farbigen Salzfelsen, die in Polen (Kopalnia Soli Kłodawa), Pakistan (Gebiet Kaschmir) und Iran (Esfahan) abgebaut werden. Die originalen Lampen aus Pakistan sind hier weitaus beliebter als die anderen genannten. Die Lampen sorgen für ein ansprechendes Glühen und eignen sich als Nachtlicht oder für die Stimmungsbeleuchtung.

Wo kann man das Salz kaufen?

Wer es nun dennoch ausprobieren möchte und Himalaya-Salz kaufen will, der wird nur in wenigen Regalen oder Apotheken fündig werden. Im gängigen Sortiment von Drogerien wie DM wurde es bisher nicht entdeckt. Manche Naturkostläden oder Reformhäuser haben das Rosa Alexandersalz manchmal jedoch im Sortiment. Beim Bestellen im Internet gibt es eine breitere Auswahl an unterschiedlichen Herstellern, die das Salz anbieten. Meist wird es grob, aber manchmal auch fein angeboten. Fertig verpackt und leicht rosa schimmernd. Dieses Merkmal ist für die Echtheit äußerst wichtig. Feinkörniges Himalayasalz ist empfehlenswerter, da es so einfacher in täglichen Speisen eingesetzt werden kann.

Meist wird das Salz von Hand abgebaut und verarbeitet, unraffiniert und roh kann man es dann kaufen. Auch deshalb ist es teurer als gewöhnliches Haushaltssalz. Manchmal wird es statt in Pakistan jedoch aus polnischem Bergbau bezogen, dies sollte man prüfen. Am besten kauft man es unjodiert, natürlich und ohne Rieselhilfen sowie unraffiniert. Essen soll gesund, abwechslungsreich und ausgewogen sein. Mit dem Himalaya Salz allein erreicht man dies nicht, es kann jedoch ergänzend in die Ernährung eingebaut oder streng nach Herstellerangaben und Hinweisen in Wasser aufgelöst getrunken werden.

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Rezept mit Himalaya-Salz

Hier folgt ein Rezept von Himalajasalzbrezeln. Die Brezeln eignen sich gut für Zwischendurch oder zum Frühstück. Bestenfalls wird hier das grobe Salz herangezogen.

Zutaten:

  • 3 Tassen Vollkornmehl
  • 1 Päckchen Hefe
  • 1 Teelöffel feines oder grobes Himalaja Salz
  • 1 1/3 Tasse lauwarmes Wasser
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 EL Honig
  • 1 Eiweiß, leicht geschlagen
  • Sesamsamen
  • Grobkorn Himalaya-Meersalz

2 Tassen Mehl werden mit der trockenen Hefe und dem Salz in einer großen Schüssel vermischt. In Wasser wird nun Öl und Honig angerührt und geschlagen bis es glatt ist – vermischen. Am besten so viel Mehl wie nötig, dass der Teig gut verwendet werden kann. Der Teig wird auf eine leicht bemehlte Oberfläche gegeben und etwa 5 Minuten geknetet bis er glatt und elastisch ist. Abdecken und 10 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und Fett auf eine Form geben. Den Teig in 12 gleiche Teile aufteilen und jedes Teil in ein 17 cm langes „Seil“ bringen. Jedes Seil wird in eine Brezel-Form gebracht und auf das gefettete Blech gelegt. Die Brezeln mit Eiweiß bestreichen und mit grobem Meersalz sowie Sesam fertigstellen. Etwa 15 Minuten backen oder bis die Brezeln goldbraun sind. Die Kruste sollte knackig sein. Warm mit Butter oder Senf servieren.

Quellen und Links:

Zusammensetzung des Salzes / Analyse:

themeadow.com/pages/minerals-in-himalayan-pink-salt-spectral-analysis

Oft beschriebene unbewiesene Wirkungen:

bodymindsoulspirit.com/benefits-of-himalayan-pink-rock-salt-versus-table-salt/

Infos zur Zusammensetzung:

https://books.google.de/books?id=kMdFAQAAMAAJ&pg=RA1-PA295&dq=Salz+aus+Lahore&hl=de&sa=X&ei=NxXNVLj2N8mj7AbHoYCYCA&ved=0CEQQ6AEwAzgU#v=onepage&q=Salz%20aus%20Lahore&f=false

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