GABA (Gamma-Amino-Buttersäure) – Studien und mögliche Nebenwirkungen

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GABA

GABA ist ein Neurotransmitter, der auf das zentrale Nervensystem wirkt. GABA bedeutet eigentlich genau Gamma-Amino-Buttersäure. Allgemein wird sie aber auch als y-Aminobuttersäure bezeichnet. Die nicht-proteinogene Aminosäure soll einige positive Effekte in Sachen Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit bewirken. Im Alltag ist es so, dass viel Stress und Reizüberflutungen an der Tagesordnung sind. Meist wird während der Nacht der Stress abgebaut und neue Energien aufgebaut. Dabei soll laut Studien siehe Anhang GABA helfen. GABA soll für eine innere Ruhe und ein besseren Schlafempfinden sorgen. Wissen muss man jedoch, dass es sich nicht um ein Medikament handelt und die Nahrungsergänzungen lediglich dazu dienen einen Mangel auszugleichen.

Was ist Gaba?

Die Gamma Aminobuttersäure befindet sich überwiegend im Gehirn und ist dort für die Gefühlslage des Menschen zuständig. Alle Funktionen, die mit Gefühlen zu tun haben, werden maßgeblich durch GABA beeinflusst und mitbestimmt. In der heutigen Zeit kann es allerdings vorkommen, das ein Mangel an der Aminosäurenbutter vorhanden ist. Ein Mangel zeichnet sich u.U durch einige Symptome aus, zu denen gehören:

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  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe
  • erhöhter Blutdruck
  • Angst- und Panikzustände
  • hohes Stressempfinden
  • häufige Muskelverspannungen
  • Muskelkrämpfe
  • hohe Schmerzempfindlichkeit

Um den Mangel auszugleichen kann GABA eingenommen werden.

Herkunft und Geschichte

 

GABA wird aus Glutamat gebildet. Das befindet sich in der Bauchspeicheldrüse und auch im Gehirn. Also wird Glutamat an zwei Stellen im Körper produziert und das hat auch seinen Grund. Der Neurotransmitter GABA kann die Blut-Hirn-Schranke nicht durchqueren und ist somit zur dauerhaften Anwesenheit im Gehirn verdammt. Im Grunde wird GABA im Gehirn produziert und wirkt auch dort. GABA wird aber auch in der Bauchspeicheldrüse produziert und kann sich ungehindert im Körper verteilen.

Schon seit Jahrhunderten wird GABA in China traditionell als Beruhigungsmittel angewendet. Gerade bei Menschen, die einen stressigen Beruf haben oder die in der Nacht keine Ruhe finden. Sie setzen auf die Kraft von GABA und trinken die Aminobuttersäure als Tee oder nehmen die Kapseln ein.

Sie nutzen die Wirkung meist in den Abendstunden, um einen ruhigen Einschlafrhythmus zu erhalten. Seit den 1960er Jahren wird die Gamma-Amino-Buttersäure immer wieder untersucht und erforscht. Mittlerweile sind zahlreiche Studien über ihre Wirksamkeit im Umlauf. Allerdings sind bislang keine wissenschaftlich eindeutigen Ergebnisse vorhanden, welche die Wirksamkeit zu 100% bestätigen.

Herstellungsverfahren

Damit GABA entstehen kann muss Berichten zufolge eine Wirkung mit Serotonin oder der Passionsblume entstehen. Durch diese Einnahme kann die GABA Produktion angeregt werden. Ein stimulierender Effekt setzt ein. In den Nahrungsergänzungsmitteln, in denen GABA enthalten ist, ist also entweder Serotonin oder die Passionsblume enthalten, mit dem Ziel die Wirkung zu steigern.

Inhaltsstoffe von GABA (Gamma-Amino-Butter¬säure)

Die Inhaltsstoffe des GABA Nahrungsergänzungsmittels ist nur die reine Aminobuttersäure. Aufgrund der Darreichungsform wird GABA pulverisiert und als Kapsel oder als reines Pulver angeboten. Die Aminobuttersäure sorgt laut der Hersteller für „eine beruhigende Wirkung und sorgt für die Stimulation der Wachstumshormone“. Häufig bestehen die Kapseln aus:

  • GABA (Gamma-Amino-Butter¬säure)
  • Magnesiumstearat
  • L-Theanin
  • Vitamin B1 und B6

Gerade die Vitamine sind zusätzlich für die gesitige und körperliche Gesundheit gedacht –hier unterscheidet sich die Zusammensetzung aber von Hersteller zu Hersteller.

GABA Wirkung laut Studien

Gaba Wirkungen wurden in bekannten Studien untersucht. Zum Beispiel soll sich GABA positiv auf das Wachstumshormon auswirken können. So zumindest die Hinweise in Studien. Das ist gerade für aktive Sportler wichtig, denn sie sind davon abhängig, dass der Körper schnell Muskeln aufbaut. Die Studie im Anhang beschreibt dies.

Das ist ohne Wachstumshormone nicht möglich. Mit der Einnahme von GABA sollten im Körper zusätzliche Hormone aktiviert werden, die für den Aufbau von Muskeln zuständig sind. Zudem sorgen die Hormone an sich generell dafür, dass das Körperfett durch eine regelmäßige Einnahme konstant verringert wird. Im Grunde soll GABA auf bestimmte Neuronenketten wirken können. Sie stimulieren eigentlich den Hypothalamus. Durch diese Stimulation werden mehr Wachstumshormone ausgeschüttet. Bewiesen ist diese Angabe durch die Medizin bisher nicht.

Die wichtigste Wirkung soll GABA aber als sogenannter Neurotransmitter haben. Die Inhaltsstoffe von GABA sollen dafür sorgen, dass der Körper sich entspannen kann. Mittlerweile gilt GABA in vielen Ländern als natürliches Anti-Stress-Mittel. Die beruhigende Wirkung basiert demnach auf der Informationsverarbeitung in den Nervenzellen.

Das Gehirn nimmt den ganzen Tag Reize auf und gibt diese Reize ungefiltert weiter. Dadurch gelangen wir in Stress und werden mit einer Reizüberflutung bedient. GABA soll genau an diesem Punkt ansetzen. Die Reize, die ins Nervensystem gelangen werden durch die Einnahme von GABA verlangsamt. Teilweise werden sie einfach gar nicht mehr transportiert. Ganz einfach erklärt, hemmt die Einnahme von GABA die ankommenden Signale, die für Stress- und Angst auslösend wirken.

Die Gedanken bleiben durchgehend entspannt und somit ist eine innere Ausgeglichenheit gewährleistet. Auch hier gilt allerdings, dass sich die Aussagen auf wissenschatflich unbestätigte Studien beziehen, die jedoch positive Ergebnisse aufzeigten.

GABA bei Schlafproblemen?

Im Schlaf soll Recherchen zufolge GABA angeblich wie auch Ashwagandha sogar wahre „Wunder“ bewirken können. Das Gehirn wird ständig durch Impulse abgelenkt und kommt auch während der Nacht nicht zur Ruhe. Überforderung und Stress sorgen in der Nacht für einen unruhigen Schlaf. Die Folge sind Konzentrationsschwierigkeiten und Nervosität.

Zudem werden die Schlafprobleme entscheidend verschlimmert. GABA soll dabei helfen, einen ruhigen Schlaf zu bekommen, indem Energie aufgebaut wird und Stress keine Chance hat. Im Gehirn selbst, kommen 30% aller Neurotransmitter vor. Diese Aussage nimmt wieder Bezug auf die Schlaf-Studie im Anhang und gilt nicht als offiziell belegt.

Das zeigt, warum die Schlafqualität stark von den Gefühlen und dem Tagesablauf abhängt. Wer nicht abschalten kann, der kann auch keinen ruhigen Schlaf finden, der so wichtig für den Körper ist. Das Abschalten kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden, so kann zum Beispiel auch Meditation maßgeblich helfen. Bei schwerwiegenden Schlafstörungen sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden.

Zudem soll GABA der Studie zufolge in den Versuchen dafür gesorgt haben, dass ein erholsamer Schlaf wahrgenommen wird. Ein wichtiger Punkt dabei ist, Serotonin. Das Glückshormon Serotonin ist für die Produktion von GABA im Gehirn zuständig. Ein Mangel von Serotonin kann dazu führen, dass GABA nicht richtig wirken kann.

Anwendung in der Küche

Nahrungsergänzungsmittel allein können ohnehin nicht für die erholsame Nacht sorgen. Aber es gibt zahlreiche Lebensmittel, welche die natürliche Produktion von GABA unterstützen. Zu den Lebensmitteln gehören Nüsse, Milch und vor allen Dingen Käse. Diese Lebensmittel enthalten Glutamat und zudem eine große Menge an Aminosäuren. Glutamat ist für die Geschmacksverstärkung einiger Lebensmittel zuständig. In vielen Bereichen kann es als Geschmacksverstärker eingesetzt werden.

Zu viel Glutamat befindet sich meist in Instant-Nudeln oder in den bekannten Tütensuppen. Diese sind meist überwürzt und halbfertig. Grundsätzlich sind glutamatenthaltene Lebensmittel in der ausgewogenen Ernährung nicht Zuhause, aber für die Anregung von GABA sind sie geeignet.



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Allerdings ist eine Handvoll Nüsse wesentlich besser geeignet. Die Nüsse in Zusammenhang mit GABBA sorgen für eine gute Nacht und einen hervorragenden Stressabbau. Neben den Nüssen gibt es noch einige andere Lebensmittel, die natürliches Glutamat enthalten. Dazu gehören Walnüsse, Tomaten, Hühnerei, Parmesankäse und grüne Bohnen. Diese Lebensmittel sind nicht künstlich aufgebaut und können ohne Probleme gegessen werden.

GABA für Muskelaufba und Sportler

Die Einnahme von GABA ist gerade für Sportler sehr interessant. Die Einnahme wirkt direkt auf die GH-Ausschüttung. Allerdings ist diese Stimulation nicht bewiesen. Dafür haben Studien in Versuchen gezeigt, dass die Einnahme von GABA in Verbindung mit dem üblichen Training zu einer hohen Konzentration von irGH- und ifGH führen konnte. Das bedeutet, eine Kombination von GABA und dem Training könnte zu einem erhöhten Muskelaufbau, eine bessere Konzentration und eine erhöhte Leistungsfähigkeit führen.

Darreichungsformen

Es gibt zahlreiche Anbieter, die GABA in Kapsel- oder Tablettenform anbieten. Wie oben beschrieben, kann GABA die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. Somit sollte GABA nur in Pulverform eingenommen werden, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Was beim GABA Kauf beachten?

Beim Kauf von GABA sollte man auf die Herstellung in Deutschland achten. Gerade Deutschland ist bekannt für seine strengen Hygienekontrollen und den hohen Richtlinien. Bei deutschen Produkten ist die Garantie höher, das keine chemischen Zusätze oder andere Produkte eingemischt werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass kein genetisch verändertes Material in GABA vorhanden ist. Verunreinigungen können gerade bei sehr günstigen Produkten vorkommen.

Man achte hier immer auf das TÜV Gütesiegel. Dadurch wird eine zusätzliche Sicherheit gewährleistet. Genau wie das Zeichen für Dopingfreiheit. Verbraucher können nur dann sicher sein, dass sie auch beim Leistungssport durch die Einnahme von GABA keine Schwierigkeiten aufkommen. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise sollte man beim Kauf unbedingt auf Laktosefreiheit, Glutenfreiheit, Vegan und Vegetarisch achten.

Einnahme und Dosierungsempfehlung

Grundsätzlich sollte neben GABA selbst, aber auch Glutamat eingenommen werden, um die GABA Produktion zu unterstützen. Dazu reicht eine Menge von 10g am Tag vollkommen aus. Bei einer gesunden Ernährung sollte diese Menge eigentlich kein Problem sein, denn sie wird ohnehin aufgenommen. GABA selbst sollte mit 4g am Tag eingenommen werden. Glutamat ist manchen Kapseln auch direkt zugesetzt.

Der Dosierungszeitraum beläuft sich auf etwa zwei bis drei Monate, um Erfahrungen von Nutzern aus dem Internet zufolge zwei bis vier Kilogramm Muskeln aufbauen zu können. Die Eiweißaufnahme wie durch Kasein ist hier natürlich ebenfalls wichtig. Eingenommen wird GABA etwa 30 Minuten vor dem Schlafen gehen. Dann können sich die Inhaltsstoffe gut verbreiten und womöglich noch dem Schlaf zugute kommen. Allerdings sollte GABA frühestens 45 Minuten nach der letzten Mahlzeit eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Durch die Einnahme von GABA sind einige Nebenwirkungen möglich, die aber nicht immer auftreten. Bei aufkommenden Nebenwirkungen zeigt sich dies an den Händen und im Gesicht. Ein leichtes Kribbeln wird deutlich, das sich vom Gesicht in den Nacken ziehen kann. Bei erster Einnahme können auch Magenbeschwerden auftreten. Grummeln bis hin zu Durchfall sind die Folge.

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Nach einer kurzen Zeit sollten die Beschwerden allerdings nachlassen und verschwinden. Sollte das nicht der Fall sein, dass muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Zu den weiteren Nebenwirkungen können auch ein verlangsamter Herzschlag zählen.

Bei einer Schwangerschaft oder bei Epileptikern wird von einer Einnahme abgeraten. Grundsätzlich sollte vor der Einnahme von GABA ein Arzt konsultiert werden. Er kann hilfreiche Informationen rund um GABA geben und Unsicherheiten klären.

Studien zu GABA

GABA im Gehirn:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4594160/

Muskeln:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18091016

Einwirkung auf Schlafverhalten:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11983310


Bildquelle: Wikipedia.org – CC0 Jynto (talk) – Own work This chemical image was created with Discovery Studio Visualizer

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