Drachenfrucht – Wissenswertes und Inhaltsstoffe der Pitaya

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Drachenfrucht

Die Drachenfrucht ist geschmacklich nicht jedermanns Sache. Zweifelsohne macht sie aber nicht nur äußerlich was her. Die Inhaltsstoffe können sich sehen lassen. Möchte man Salaten, Säften und mehr noch einen leckeren, kulinarischen Kick verleihen, so ist die Pitaya ebenfalls optimal. Die Drachenfrucht getrocknet zu beziehen ist in gewöhnlichen Supermärkten fast nicht möglich, auch die frische Frucht gibt es nicht überall zu kaufen. Näheres zu den Inhaltsstoffen und der Zusammensetzung sowie potentiellen Wirkungen aus Studien abgeleitet, findet sich an dieser Stelle.

Was ist die Pitaya?

Die Drachenfrucht heißt auch Pitaya und bezeichnet die Frucht, die an manchen Hylocereus-Arten wächst. Hylocereus ist eine Pflanzengattung, die der Familie der Kakteengewächse angehört. Die Kaktusfeige gehört ebenfalls zu den Kakteengewächsen. Besonders beliebt ist dort zum Beispiel das Kaktusfeigenkernöl. Die Pitaya hingegen wird entweder frisch, getrocknet oder als Drachenfrucht Pulver verzehrt.

Herkunfts- und Abbauländer der Drachenfrucht sind hauptsächlich Nicaragua, China, Vietnam und Israel. Charakteristisch für das Fruchtfleisch der Pitaya sind die vielen kleinen, schwarzen Samen. Die Pitaya sollte nicht erhitzt werden, da das Aroma so verloren geht. Äußerlich ist die Drachenfrucht an einer roten oder gelben Farbe erkennbar. Aufgrund ihres bizarren Aussehens, welches etwas an Drachenhaut erinnert erhält die Drachenfrucht ihren Namen. Aufgrund ihrer Druckempfindlichkeit sind Pitayas nur bedingt transportierbar.

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Drachenfrucht getrocknet

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Getrocknete Drachenfrucht

Die Drachenfrucht gibt es auch getrocknet. Jedoch meist nur im Online Handel. Die Frucht des kletternden Kaktus überzeugt nicht ausschließlich durch ihr farbenfrohes Aussehen, sondern auch durch ihren ungewöhnlichen Geschmack. Dieser ist auch nach der Trocknung intensiv und exotisch. Die frische Frucht wird besonders gerne zur Dekoration verwendet oder pur gegessen. Getrocknete Pitayas hingegen dienen hauptsächlich als leckerer und süßer Snack für zwischendurch oder auch als Superfood Beigabe in Smoothies für den gewissen Vitaminkick und exotischen Geschmack.

Der Geschmack unterscheidet sich grundlegend von den meisten getrockneten Früchten. Er wird als fruchtig-süß und erfrischend empfunden. Aufgrund der Tatsache, dass die getrocknete Drachenfrucht aber mehr Glucose als Fructose enthält ist der süße Geschmack dabei nicht so aufdringlich. Auch die säuerliche Note ist sehr gering gehalten. Dabei ist das Fruchtfleisch faserfrei und es lassen sich viele kleine, schwarze Kerne erkennen. Beim Essen der Pitaya sorgen diese für ein außergewöhnliches Mundgefühl.

Drachenfrucht Pulver

Drachenfrucht Pulver ist als Superfood Beigabe in Smoothies oder Joghurts sowie erfrischenden Säften sehr beliebt. Das Pulver ist voller natürlicher Ballaststoffe und weist einen hohen Calciumgehalt auf. Es soll mit seinen Inhaltsstoffen eine gesunde Ernährung unterstützen sowie dem täglichen Energieumsatz und dem Verdaaungsvorgang zugute kommen. Als Nahrungsergänzung wird Pitaya Pulver deshalb häufig eingesetzt. Zudem verleiht die pinke Farbe jedem Smoothie oder Joghurt noch das gewisse Etwas.

Drachenfrucht Inhaltsstoffe

Die Pitaya besteht zwar zu 90% auf Wasser, kann aber mit ihrem geringen Zuckergehalt und den enthaltenen Vitaminen durchaus punkten. Sie ist nicht nur ein kalorienarmer Snack, sondern liefert auch Vitamin C, Vitamin B und Vitamin E. Auch deshalb gilt die Frucht als natürliches Antioxidans. Des Weiteren sind noch größere Mengen an Phosphor und Eisen sowie Calcium in den Früchten enthalten. Bei durchschnittlich 350 kcal und 1465 KJ pro 100g für getrocknete Drachenfrüchte und 50 kcal pro 100 g bei der frischen Frucht.

Die pinke Farbe kommt von dem Gehalt an Beta-Carotin und Betalain. Der Vorteil der getrockneten Drachenfrucht gegenüber der frischen ist, dass sie das ganze Jahr über erhältlich ist. Die reifen Früchte sind zudem relativ teuer und werden oftmals noch unreif geerntet. Die getrockneten Pitayas dienen zur Verfeinerung von Obstspeisen, Obstsalaten, Smoothies, Joghurts und zur Dekoration. Folgende ernährungsphysiologische Zusammensetzung lässt sich zusammenfassen:

  • Eisen
  • Calcium
  • Phosphor
  • Vitamine B, C und E
  • Beta-Carotin
  • Betalain

Drachenfrucht getrocknet oder frisch – Studien über potentielle Wirkungen

Die Extrakte der Drachenfrucht wurden ebenfalls diversen Studien unterzogen. Unter anderem wurde untersucht welchen antioxidativen Effekt die Inhaltsstoffe des frischen Extrakts auf den menschlichen Körper haben können. Fest steht die enthaltenen Ballaststoffe, das Calcium und die Vitamine als Antioxidantien können dem Körper sehr wohl zugute kommen.

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Auch eine mögliche Auswirkung auf die Aortensteifigkeit und die oxidative Abwehr bei Diabetes wurde untersucht. Die im Anhang aufgeführte Studie behandelt dieses Thema. Hierzu wurden Drachenfrüchte auf dem lokalen Markt gekauft. Frische Fruchtpulpe wurde mit Wasser in einem Verhältnis von 1: 2 (1 kg frischer Drachenfruchtpulpe in 2 l Wasser) bei Umgebungstemperatur extrahiert.

Das flüssige Extrakt wurde filtriert und am Rotationsverdampfer konzentriert. Konzentriertes flüssiges Extrakt wurde dann in Pulverform getrocknet. Bei Ratten, in denen durch Streptozotocin Diabetes induziert wurde, sollte untersucht werden, welchen Effekt das Extrakt auf oxidativen Stress und die Aortensteifigkeit haben könne. Die Ergebnisse deuten auf eine mögliche oxidative Abwehr bei diesem Beschwerdebild hin. Wissenschaftlich erwiesen und näher erforscht ist dies bisher nicht.

Als Ergebnis der Studie lässt sich folgendes Zitat entnehmen:

Drachenfrucht ist eine gute Bezugsquelle für einige natürliche Antioxidantien wie Betaline, Polyphenole und Ascorbinsäure. Wie in früheren Studien berichtet wurde könnte die Bioverfügbarkeit von vasorelaxierendem Stickstoffmonoxid durch die Superoxid-Bindungsaktivität dieser Antioxidantien erhöht werden. Insgesamt erhöhte die Verabreichung von Drachenfruchtextrakt die oxidative Abwehr und die Abwehr gegen hyperglykämische Schäden bei Ratten, bei denen Diabetes durch STZ in dieser Experiment-Reihe induziert wurde.

Pitaya in der Krebsforschung

Zusammen mit der antioxidativen Wirkung des Vitamin C für das Immunsystem sollen Drachenfrüchte auch andere natürliche Antioxidantien enthalten. Carotin, ist ebenfalls in Drachenfrüchten zu finden und wurde in Studien mit einer Reihe von antikanzerogenen Eigenschaften in Verbindung gebracht. Es könnte womöglich zu einer Verringerung der Größe von Tumoren beitragen. Dementsprechend könnten diese Eigenschaften auch auf die Pitaya zutreffen, dies ist bisher jedoch nicht wissenschaftlich untermauert.

Mögliche Nebenwirkungen

Bei hohen Mengen kann die Drachenfrucht abführend wirken. Als Nahrungsergänzungsmittel und als getrocknete Frucht, aber auch pur frisch sollte man die Einnahme deshalb nicht übertreiben. Insgesamt dient die getrocknete Pitaya als leckerer kalorienarmer und dennoch süßer Snack und das Drachenfrucht Pulver als Ergänzung zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, um dem Körper zusätzliche Nährstoffe zuzuführen und dem Getränk einen lecker exotischen Geschmack zu verleihen.

Was beim Kauf der getrockneten Drachenfrucht beachten?

Wichtig ist, wenn möglich Bio-Qualität. Da das aber nicht immer einfach ist sollte die Pitaya in getrockneter Form wenigstens keine Zusatzstoffe enthalten und vegan sein. Auch Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle. Bestenfalls sind alle Inhaltsstoffe und möglichen Zusätze auf der Produktpackung angegeben. Auch, woher die Ursprungsfrucht kommt und welches Produktionsland herangezogen wurde sollte beim Hersteller ersichtlich sein. Auf diese Weise ist die Qualität sichergestellt und man weiß genau, wie das gekaufte Produkt zustande kommt.

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Studien zur Pitaya

Wirkung von Drachenfrucht-Extrakt auf oxidativen Stress und Aortensteifigkeit während Streptozotocin-induzierter Diabetes bei Ratten:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3140125/



Studie über die Zusammensetzung der Drachenfrucht und ihre Verwendung:

https://www.researchgate.net/publication/316140275_STUDIES_ON_COMPOSITIONAL_PROFILE_OF_DRAGON_FRUIT_HYLOCEREUS_UNDATUS_AND_ITS_UTILIZATION_IN_MANUFACTURING_OF_JELLY

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