Detox Tee – Wissen und Mythos zum „Entgiftungstee“

Detox Tee
Detox Tee

Detox heißt angeblich das neue Zauberwort für Leute, die ihren Körper „entgiften“ wollen. Wer sich oft müde und ausgelaugt fühlt und zudem ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringt, hat oft „zu viel Substanzen“ im Körper, die den Organismus belasten können – so heißt es in manchen Kreisen. Hier soll eine allgemeine Entschlackung Wunder wirken, behaupten Kenner. Aber was steckt wirklich dahinter? Dennoch ist der oft als „Detox-Tee“ bezeichnete Tee kein Wundermittel und als solche entgiftende Eigenschaften wurden keine nachgewiesen, er kann bestenfalls unterstützen und eine Vielzahl an Nährstoffen bieten.

Detox Mischungen enthalten zum Beispiel gerne Koffein, Vitamine und Folsäure. Folsäure zum Beispiel trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei. Zusätzlich sind häufig Magnesium und Kupfer (trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen) enthalten und ein unterstützender Ernährungsplan mit dabei. Hier muss man auf einen hochwertigen Mix zurückgreifen und schauen, was drin ist. Gerade auch, wenn man ohnehin zu wenig trinkt und ein geschmackliches Erlebnis sucht können derartige Tees interessant sein. Allerdings müssen wir den Begriff „Schlacke“ unten näher betrachten. Auch die äußeren Umstände sollten stimmen.

Gerade nach den Feiertagen oder nach einem Party-Marathon haben wir oft das Gefühl, unserem Körper mal wieder etwas Gutes tun zu wollen. Eine Detox-Kur kann, so denken viele ein probates Mittel sein, dies zu erreichen. Giftige „Schlacke“ an sich ist im Körper allerdings nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Um den Körper erst einmal gründlich zu reinigen benötigt man vor allem regelmäßige Flüssigkeitszufuhr. Bestandteile eines Detox-Tees können durchaus das allgemeine Wohlbefinden fördern. Brennesseln zum Beispiel können laut Verbraucherzentrale harntreibend wirken (Details siehe Anhang). Diese Tees tauchen auch bei immer mehr Bloggern und Vloggern auf, die sich auf das Thema spezialisiert haben. Der Begriff Detox-Tee ist allerdings stark umstritten und unsererseits ist es unsicher, ob der Begriff überhaupt von Herstellern für ihre Tees so verwendet werden darf, weil eine eigentliche Entgiftung wie sie oft beschrieben wird auf diese Weise nicht gegeben ist.

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Wie werden die Tees meist von Herstellern beschrieben?

Der Stoffwechsel soll laut vieler Hersteller, z.B „Zenfood“ aktiviert werden und die Fettverbrennung angeregt. Bei einer Detox-Kur soll der Säure-Basen-Haushalt im Körper wieder reguliert werden, Leber und Nieren in ihrer Funktion unterstützt, Giftstoffe noch besser ausgeschieden werden. Angeblich werden Giftstoffe zum Teil auch über die Lunge ausgeschieden. Einer Entschlackungskur wird nachgesagt, dass das Gewicht sinken soll und Blutwerte sollen sich verbessern. Ungesunder Ballast soll ausgeschwemmt werden –  der Körper gewinnt  dadurch Energie und Stärke zurück. Wie in einigen Erfahrungsberichten nachzulesen ist, fühlen sich die Betroffenen nach einer Detox-Kur gereinigt, erheblich fitter und vitaler.

Doch Fakt ist, dass all diese Erfahrungen und Aussagen nicht wissenschaftlich belegt wurden bisher. Ernährungsgewohnheiten ändern oder heilen können derartige Tees laut Wissenschaft sowieso nicht.

Naturheilkunde schwört auf Wirkung von Detox-Entgiftungen

Viele Naturheilpraktiker unterstützen dennoch die Wirkung von sogenannten Detox-Tees und setzen diese in ihrer Behandlung ein. Der Begriff Detox stammt im Übrigen aus dem Englischen (Abkürzung von „detoxification“) und bedeutet übersetzt soviel wie „Entgiften“.

Um auf Dauer gesund zu bleiben, muss man aber vor allem dafür sorgen, die inneren Organe nicht zu sehr zu belasten, sich ausgewogen zu ernähren und ausreichend zu bewegen, um den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Hier setzt auch der Detox-Gedanke an. Nur Organe, die gut funktionieren, schwemmen weiterhin zuverlässig alle Giftstoffe aus dem Körper. In der Vergangenheit war Detox im Übrigen unter dem angestaubten Begriff „Heilfasten“ bekannt.  Vor einer größeren Fastenkur sollte man sich eventuell zuvor mit einem Arzt in Verbindung setzen.

Was sind eigentlich Detox-Tees und was soll ihre Wirkung sein?

„Detox-Tees“ sollen den Körper angeblich entgiften und auch entwässern. Ihnen wird nachgesagt, dass sie den Stoffwechsel anregen,  sich positiv auf die Verdauung auswirken und die Fettverbrennung ankurbeln. Sie sollen den Organismus dazu anregen, die im Fett- und Bindegewebe eingelagerten Ablagerungen wieder auszuscheiden. Wie fast alle Gesundheitstrends und Methoden zur Gewichtsabnahme kommt „Detoxen“ aus den USA. Die Kur basiert auf ayurvedischen Rezepten. Der Tee soll ein natürliches Heilmittel darstellen, das die Nierenfunktion anregt. Es ist durchaus richtig, dass sich Tee im Allgemeinen in großen Mengen genossen, positiv auf den Harndrang auswirkt. Seine entwässernde Eigenschaft ist augenscheinlich auch bekannt.

Doch beim Begriff Detoxen geht es auch darum, zusätzlich den Stoffwechsel anzukurbeln, um Abbauprodukte „natürlich aus dem Körper zu spülen“. Beachtet werden muss allerdings, dass diese oft zu lesenden Wirkungsweisen speziell im Hinblick auf Detox-Tees von der europäischen Kommission allerdings nicht belegt und zugelassen sind. Bewiesen hingegen ist, dass das oft enthaltene Biotin zum Beispiel zu einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Ein Vorteil der Tees als Getränk zudem: Ungesüßt enthalten sie fast keine Kalorien und können kulinarische Geschmackserlebnisse liefern. Eine Handvoll klinischer Studien haben gezeigt , dass kommerzielle Detox-Diäten eine Entgiftung der Leber und das Beseitigen schädlicher organischer Schadstoffe aus dem Körper bewirkt haben sollen. Belegt wurden diese aber nicht.

Kann ein Tee allein eine Entgiftung überhaupt leisten? Wenn der Körper „vergiftet“ ist kann nur der Arzt helfen! Natürlich gehören sehr viel mehr Faktoren, wie eine gesunde Ernährung zu einem gesunden und funktionierenden Körper dazu. Schädlich sind diese Tees sicherlich nicht – wenn nicht in rauen Mengen genossen. Wichtig ist, man sollte sich die Inhaltsstoffe, die in den meisten als Entgiftungstees angebotetenen Produkten enthalten sind, einmal näher anschauen.

Inhaltsstoffe eines Detox-Tees

Die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung von Detox-Tees variieren von Anbieter zu Anbieter. Hier sollte man wissen, welche Eigenschaften meist angegeben werden, obwohl sie nicht belegt sind – um nicht an Mythen festzuhalten. Superfoodwissen.org hat sich einmal umgesehen.

Nachfolgend eine Aufzählung der einzelnen Teesorten, die oft verwendet werden und die von Herstellern und Magazinen für gewöhnlich selbst angegebene Wirkung – allerdings sind diese eben ohne wissenschaftliche Belege und deshalb zweifelhaft:

  • Matetee: Dieser soll angeblich stoffwechselanregend, hungerstillend und entwässernd wirken.
  • Grüner Tee: Dieser Tee soll viele Antioxidantien enthalten, die den Körper vor den sogenannte „freien Radikalen“ schützen. Grüner Tee wird schon seit Jahrtausenden in Asien angebaut und ist dort Nationalgetränk.
  • Zitronengras: Soll Senföle enthalten, in denen ebenfalls Antioxidantien zu finden sind.
  • Melisse und Minze: Werden als Hausmittel gerne bei Störungen des Verdauungsapparates eingesetzt, wo sie angeblich einen beruhigenden Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt ausüben sollen.
  • Gojibeeren: Die Beeren gelten als sogenanntes „Superfood“. Sie sollen viel Vitamin A, Vitamin C und Vitamin B und Eisen enthalten. Ist dies wirklich so? Dazu die Aussage der Verbraucherzentrale, die den Nährwert der getrockneten Beere mit frischen Früchten verglichen hat und zu dem Resümee kommt, dass frisches Obst wegen geringerer Kalorien teils besser abschneidet als die getrocknete Gojibeere. Schädlich ist der Genuss dieser Beeren für gesunde Menschen allerdings nicht, wenn sie nicht gerade in Massen verzehrt werden, vor allem wegen des hohen Zuckergehalts. Geschmacklich zudem sicherlich interessant.
  • Ingwer: Dieser Wurzel wird eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung nachgesagt und dass sie den Stoffwechsel anregen könne. Ingwer wird auch als Gewürz  in Form von Ingwerpulver verwendet, schmeckt leicht scharf und enthält verschiedene ätherische Öle.
  • Brennnessel: In der Pflanze sind viele wichtige Mineralstoffe enthalten. Brennesseltee kann harntreibend wirken und soll – so glauben viele somit auch helfen, Giftstoffe auszuscheiden, die dem Körper nicht gut tun. Die Brennnessel gilt zudem in vielen Kreisen als blutreinigend. Dies ist jedoch wie auch vorangehende Beschreibungen nicht klinisch belegt.
  • Löwenzahn: Auch der Löwenzahn soll vermeintlich die Funktion einiger entgiftender Organe verbessern. Hier sind Leber und Galle gemeint. Man kann die Pflanze entweder selbst sammeln oder getrocknet kaufen. Bei selbst gesammelten Blüten und Blättern sollte man darauf achten, dass diese nicht durch Schadstoffe belastet sind. Wer an gesundheitlichen Störungen der Gallenwege oder der Nieren leidet, sollte Löwenzahntee nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen.

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Verschiedene Teesorten

Bei den meisten im Handel erhältlichen Detox -Teekuren bekommt man Tee für morgens und für abends. Sie enthalten sozusagen ein „Best-Of“ der verschiedenen Teesorten.Weiterhin sollten Allergiker Vorsicht walten lassen, beispielsweise, wenn sie auf Korbblütler wie Löwenzahn allergisch reagieren.

Die meisten Tees für morgens enthalten noch Guarana oder China Gun Powder mit Koffein. Auf Kaffee sollte während der Kur laut Hersteller verzichtet werden. Am Abend sind oft Inhaltsstoffe dabei, die scheinbar einen entspannten Schlaf begünstigen.

Wie wirkt der Tee auf den Körper?

Wie eingangs schon gesagt, ist die „entgiftende“ Wirkung der Tees bei einer Detox-Kur nicht wissenschaftlich belegt. Wer behauptet,  eine Kur mit Detox-Tee sei das reinste Wundermittel, um abzunehmen, der liegt falsch. Oft wird das nämlich auch bei der Acai Beere behauptet. Das ist definitiv Augenwischerei. Der Detox-Tee ist kein Wundermittel. Ganz wichtig ist,  auf eine ausgewogene Ernährung umzustellen, Fast Food und den Körper belastende Speisen zu vermeiden und für ausreichend Bewegung so sorgen. Bei vielen Tees ist ein Ernährungsplan gleich mit dabei. An diesen sollte man sich (zumindest weitestgehend) halten, um überhaupt Ergebnisse erzielen zu können. Die Kuren sollten auch nicht länger als 14 Tage dauern.

Während einer Kur oder Diät, die Gewicht reduzieren soll, sollte man auf alle Lebensmittel verzichten, die den Körper übersäuern könnten. Ratsam ist, auch nach der Kur möglichst maßvoll und ernährungsbewusst damit umzugehen. Hiermit sind unter anderem Weißmehlprodukte, Zucker, Käse, Fleisch und Alkohol gemeint. Zudem sollte nicht nur während der Kur ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden. Wer abnehmen und dem Körper was Gutes tun möchte, der sollte täglich zwei bis drei Liter trinken. Wer nicht ausschließlich den sogenannten Detox-Tee trinken will, kann zwischendurch auch einmal zum Glas Wasser greifen.

Wer plant, auf lange Sicht Gewicht zu verlieren, muss auf eine ausgewogene Ernährung achten. Fasten alleine bringt hier nichts. Hat man nach oder besser während der Kur vor, seine Ernährung umzustellen, bewegt sich ausreichend und trinkt genug (auch Detox-Tee zählt als Flüssigkeitsaufnahme), so befindet man sich auf guten Wegen. Diäten, die darauf abzielen, dem Körper etwas vorzuenthalten, können direkt in eine Essstörung führen. Ganz gleich, ob dabei Detox Tee zum Einsatz kommt oder nicht. Eine einseitige Diät, schon gar eine Hungerkur, kann fatale gesundheitliche Schäden nach sich ziehen.

Eine Tee-Kur ist mit Sicherheit kein Allheilmittel! Allein durch die Maßnahme, dass man den Tee trinkt, erzielt man keine nachhaltigen Effekte. Ziel einer solchen genannten Detox-Kur sollte vor allem sein, den Körper wieder mehr zu schätzen, ihm zusätzliche Nährstoffe zuzuführen und auf die Warnsignale der inneren Stimme zu hören.

Eine Entschlackungskur, die darauf abzielt, sich hauptsächlich von flüssiger Nahrung zu ernähren, sollte im Übrigen nur unter ärztlicher Aufsicht vorgenommen werden. Wer sich unsicher ist und seine Ernährung dauerhaft umstellen möchte, sollte den Rat eines professionellen Ernährungsberaters hinzuziehen. Unter dem Aspekt, nachhaltig Gewicht zu verlieren, kann man sich einer Gruppe anschließen, die dasselbe Ziel vor Augen hat. Auf diese Weise fällt es deutlich leichter, seinen Lebensstil zu ändern. Gemeinsam geht alles besser – das gilt auch fürs Abnehmen. Auf Dauer wirkt sich eine bedachte tägliche Ernährungsweise sicher auch auf das Hautbild und eine schöne Haut aus.



Es ist durchaus sinnvoll, mit einem Arzt zu sprechen, bevor man mit einer längeren Kur beginnt. Er kann hier wertvolle Tipps geben und auch den individuellen Gesundheitszustand besser beurteilen. Gerade beim Vorliegen chronischer Erkrankungen ist dies ratsam.

Nebenwirkungen von Detox-Tee

Die Tees können, so ist manchen Erfahrungen zu entnehmen unter Umständen abführend wirken und haben bei manchen Menschen einen solchen laxierenden Effekt. Durch diesen Umstand kann während einer Detox-Kur unter anderem die Wirkung der Pille beeinträchtigt werden. Hier sollten unbedingt die Beipackzettel sowie die FAQ´s auf der Homepage des Anbieters beachtet werden. Um in diesem Fall wirklich auf Nummer sicher zu gehen, ist es hilfreich und empfehlenswert, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

Zudem kann es zu Kopfschmerzen und auch Müdigkeit kommen. So ist es nicht unbedingt besorgniserregend, wenn man sich zu Beginn einer Kur nicht ganz so leistungsfähig und eher schlapp fühlt. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass das „Detoxen“ auf jeden Körper ein anderes Gefühl auslösen kann. Die Reaktionen hierauf sind wie bei allen Tees und Kuren so individuell wie jeder Mensch unterschiedlich ausgestattet ist.

Bedenklich ist allerdings, wenn die Reaktionen längere Zeit anhalten. Auch Schwangere, die einen „entschlackenden“ Tee gerne trinken, sollten unbedingt vorher mit ihrem Arzt sprechen. Gleiches gilt für Frauen, die stillen. Die enthaltenen Inhaltsstoffe müssen vom Hersteller angegeben werden.

Was bei einem solchen Detox Tee beachten?

Bei den Anbietern von sogenannten Detox Tees gibt es eine große Auswahl. Die Produkte können in gut sortierten Supermärkten, im Drogeriemarkt, im Reformhaus und natürlich auch online gekauft werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Tees wennmöglich gute Bioqualität haben und ohne künstliche Aromastoffe versetzt sind. Bei Detox Tee handelt sich in den meisten Fällen um losen Tee. Spezialsorten haben ihren Preis und für deren Erwerb muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Das hängt damit zusammen, dass die Mischungen besondere Kräuter enthalten, die eine Rarität darstellen und nicht ganz leicht zu haben sind.

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Wie wird das Getränk zubereitet?

Die Zubereitung ist kein Hexenwerk und entspricht im Prinzip der üblichen Teezeremonie. Man gibt den losen Tee in einen Teehalter oder in ein Teeei und übergießt den Inhalt anschließend mit heißem (ca. 100 Grad), nicht mehr brodelndem Wasser. Der Tee sollte zirka fünf bis sieben Minuten ziehen. Für 250 Milliliter benötigt man zirka einen Teelöffel Tee. Die Mengen können hier von Hersteller zu Hersteller variieren. Üblicherweise findet man die genauen Hinweise auf die Zubereitung auch auf der Packung oder dem Beipackzettel.

Wer gerne viel Tee trinkt, kann sich gleich morgens eine große Kanne kochen und den Tee dann über den Tag verteilt genießen.

Kann man die Teesorten auch selbst mischen?

Keine Frage, selbstgemacht ist ein Lebensmittel zwar nicht unbedingt gesünder, aber man kennt genau die Zutaten. Wer ganz genau wissen möchte, welche Mischung in seinem Tee enthalten ist, kann ihn selbst herstellen und die einzelnen Teesorten mischen. Die Grundlagen jedes Detox-Tees wie er üblicherweise verkauft wird sind Lemongrass, Mate und grüner Tee, Brennnessel und Minze. Diese Kräuter sollten auf jeden Fall in der Mischung enthalten sein. Weitere Sorten können hinzugefügt werden. Hier kann man beliebig variieren.

Was sollte man beim Detoxen beachten?

Detoxen ist sehr umstritten. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die praktizierende Personen und Hersteller bei einer solchen „Entgiftungskur“ empfehlen, um den beabsichtigten Erfolg zu erzielen. Hier die wichtigsten Tipps, kurz zusammengefasst:

  • Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. Ungesüßte Getränke wie Wasser und viel Flüssigkeit können einen gewünschten Abnehmvorgang unterstützen und positiv beeinflussen.
  • Sport, beziehungsweise mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Nicht für jeden Einkauf den motorisierten Untersatz verwenden, sondern auch einmal zu Fuß gehen.
  • Die richtige Ernährung. Auf alles, was den Körper übersäuert, sollte verzichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, wenigstens den Verzehr einschränken.
  • Ausreichend schlafen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, im Schlaf regeneriert sich der Körper.
  • Sich entspannen. Auch wenn es mal nicht so läuft, wie man möchte, sollte man zumindest anstreben, Gelassenheit zu üben und sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Worauf sollte man während einer Kurz zum Abnehmen verzichten?

  • Kaffee, Alkohol und gesüßte Getränke sind tabu
  • Raucher sollten die Zigaretten verbannen
  • Schlafverzicht

Wer beruflich angespannt ist oder wem es schwerfällt, über mehrere Tage einen strengen Ernährungsplan einzuhalten, dem ist zu empfehlen, zwischendurch einmal Entspannungspausen einzubauen. Das ist gerade dann angesagt, wenn man bei einer Feier und/oder bei einem Treffen mit Freunden etwas über die Stränge geschlagen hat. Detox-Tee ist – wenn auch dessen Wirkung umstritten sicherlich nicht schädlich und kann im Übrigen auch nach einer Kur weitergetrunken werden. Wer auf einen solchen Tee nicht verzichten will, der sollte auf eine gesunde Ernährung und viel Flüssigkeit achten. Schaden können Detox Tees dann sicherlich nicht. Aber immer auf die Einnahmehinweise auf der Verpackung achten.

Dieser Text dient lediglich als Information/Aufklärung über die Verwendung von so üblich bezeichneten Detox Tees. Er basiert auf Internetrecherchen und Erfahrungen. Bitte beachten Sie, dass der Text nicht von einem Mediziner geschrieben wurde. Sollten eventuelle Symptome sich verschlimmern oder nach einigen Tagen nicht verschwinden ist ein umgehender Arztbesuch angeraten. Die Tees ersetzen des Weiteren keine lebensnotwendigen Medikamente.

Studie zu Detox Diäten und der umstrittenen Wirkung:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25522674

Verbraucherzentrale zu Brennnessel „harntreibend“:

http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/Brennnessel-und-Loewenzahn-ein-kulinarischer-Genuss

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