CBD Öl – Anwendung, Dosierung und Wissenswertes zu Cannabis-Öl

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Hanf Pflanze

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Schon seit über 10.000 Jahren wird er von den Menschen genutzt und seit circa 3.000 Jahren wird er weltweit angebaut. CBD Öl als Produkt der Pflanze gilt als echter Geheimtipps bei vielen Beschwerden. Doch was steckt dahinter? In China wurden vor rund 5.000 Jahren die ersten Textilien aus Hanf hergestellt und vor etwa 2.000 Jahren wurde das erste Hanfpapier geschöpft. Rembrandt malte seine Kunstwerke übrigens mit Hanfprodukten. Hanf ist weltweit als Drogenpflanze verschrien. Doch der schlechte Ruf, der ihm anhängt, wird der vielseitigen Pflanze  nicht gerecht.

Was ist CBD Öl?

CBD Öl wird aus dem Faserhanf gewonnen, ganz im Gegensatz zum THC das aus dem Drogenhanf (oder auch Marihuana) gewonnen wird.

Die Abkürzung CBD steht für Cannabdidiol, dass aus dem Faserhanf gewonnen wird. CBD Öl hat, ganz im Gegensatz zum THC das aus bestimmten Sorten Drogenhanf gewonnen wird, keinerlei psychoaktive Wirkung. Das heißt: Es macht nicht „high“ und ist deswegen auch in Deutschland völlig legal zu erwerben. Hanf und Marihuana sind also nicht das Gleiche.

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CBD Öl könnte sogar die Wirkung von THC aushebeln, unter anderem kann es den Heißhunger dämpfen, der nach dem Genuss von Marihuana auftritt und es kann auch die psychoaktive Wirkung unterdrücken, so heißt es in Studien.

Cannabdidiol Öl Herstellung

In Deutschland sind zur Zeit nur etwa 50 Sorten zum landwirtschaftlichen Anbau überhaupt zugelassen. Der enthaltene THC Wert in den Pflanzen darf 0,2 % nicht überschreiten. Der Anbau von Nutzhanf muss bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft angezeigt werden.

Außerdem dürfen nur zertifizierte Samen verwendet werden. Die Hanfpflanze ist äußerst robust , sehr umweltverträglich und weist eine äußerst niedrige Energiebilanz auf. Zudem ist die Pflanze vollständig nutzbar.

Ausgesät wird der Hanf meist zwischen April und Mai, rund vier Wochen später wird die Aussaat noch einmal wiederholt. Geerntet werden kann, je nach Aussaat, zwischen Juli und September. Die gewonnen Hanfsamen werden nach der Ernte sanft von der Pflanze entfernt und in einer speziellen Ölmühle im sogenannten Kaltpressverfahren ausgepresst, um das CBD Öl zu gewinnen.

Durch das spezielle Verfahren bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Im weiteren Produktionsverfahren wird dem Hanföl noch einmal Hanfextrakt hinzugesetzt, das mithilfe von Destillation gewonnen wird. CBD Öl wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen (Cannabis sativa/indica).

Herkunft und Anbau von Hanf

Im Mittelalter wurden aus den Hanffasern zum Beispiel Sehnen für den Langbogen hergestellt, denn kein anderes Material hielt die enorme Zugkraft aus. Außerdem wurde damals Papier aus Hanf hergestellt, lange bevor die Papiergewinnung aus Holz in Europa erlernt wurde.

Die Original Gutenberg-Bibel wurde zum Beispiel auf Hanfpapier gedruckt, ebenso wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Auch die erste Jeans, die Levi Strauss 1870 fertigte war ursprünglich aus Hanf.

Plinius der Ältere (römischer Gelehrter) beschrieb bereits die schmerzstillende Wirkung von Hanf. Im Mittelalter wurde Hanf eingesetzt, um Wehenschmerzen zu lindern und viele andere Schmerzsymptome.

Am wohlsten fühlt sich Hanf in subtropischem Klima. Ursprünglich kommt er aus Zentralasien. Schon im alten China vor über 10.000 Jahren wurde Hanf als Nutzpflanze angebaut, die auch der Nahrung diente. Außerdem diente Hanf schon damals in Asien als Medizin, zum Beispiel gegen Rheuma und Rückenschmerzen.

Die vielseitig verwendbare Pflanze feiert langsam aber sicher ein unaufhaltsames Comeback. Das mag auch am CBD Öl liegen, das aus dem Samen der weiblichen Pflanze gewonnen wird, und dem eine gewisse medizinische Wirkung nachgesagt wird.

Cannabidiol Öl Inhaltsstoffe und Zusammensetzung

Viele Menschen denken erst mal, wenn sie das Wort Cannabis hören, an das Marihuana, das man rauchen kann. Dabei ist das durchaus nur ein Vorurteil, denn Faserhanf hat noch sehr viel mehr zu bieten. Das zeigen auch die Inhaltsstoffe, die im CBD enthalten sind. Hersteller zeichnen es nicht für die innere Einnahme aus, es schadet dem Körper allerdings nicht.

Neben Mineralstoffen und Proteinen findet man Vitamine, Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Natürlich sind im CBD Öl Cannabinoide enthalten, die dem Öl ja auch seinen Namen geben.

Cannabinoid enthält unter anderem die folgenden fünf wertvollen Wirkstoffe. Natürlich sind es noch sehr viel mehr (bis zu 480):

  • CBD
  • CBC
  • CBDA
  • CBG
  • CBN

CBD: Ist das zweithäufigste Cannabinoid und soll vor allem schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken können, so Studien siehe Anhang. Außerdem soll es eine wichtige Rolle bei der Zellerneuerung spielen. Weiterhin wird ihm nachgesagt, bösartige Krebszellen abtöten zu können, was bisher aber nur in Tierversuchen bestätigt wurde. Dies gilt es also weiterhin zu beobachten.

CBC: Cannabichromen ist eines von insgesamt 113 Cannabinoiden. Auch diesem werden ähnliche Wirkungen zugeschrieben.

CBDA: CBDA ist ebenfalls ein Cannabinoid – auch als CBD-Säure bezeichnet. Es gehört zu den Verbindungen, die in der Cannabispflanze gebildet werden und wird in der medizinischen Forschung weiterhin untersucht.

CBG: CBG heißt eigentlich Cannabigerol und gilt als extrem behutsam. Es kommt als Vorläufer von CBD, THC sowie anderen Cannabinoiden vor.

CBN: Das ist der psychoaktive Bestandteil, der im CBD Öl enthalten ist. Dieser ist allerdings so gering, dass er nicht high macht. Dafür soll das CBD Öl dank dieses Cannabinoid angstlösend wirken können. Es gibt auch Studien, die über ein potentielles Verringern von erhöhtem Augeninnendruck sprechen.



Vitamine und Mineralstoffe

Doch, wie oben schon erwähnt, enthält CBD Öl noch sehr viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Zum einen wären da Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die im Verhältnis 1:3 in diesem Öl zu finden sind.

Zum anderen findet man im CBD Öl Gamma-Linolensäure, die ebenso entzündungshemmend wirken soll. Sie soll äußerlich angewendet auch sehr wirksam bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sein.

Natürlich sind im Öl auch diverse Vitamine zu finden. Vitamin E wird zugeschrieben, dass es freie Radikale „einfangen“ kann, bevor sie ihr zerstörerisches Werk beginnen können. Es soll ein sogenanntes „Antioxidant“ sein.

Vitamin B1 (auch bekannt als das „Nervenvitamin). Vitamin B1 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und einer normalen Funktion des Nervensystems.

Das Vitamin B2 (auch Riboflavin genannt) trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und einer normalen Sehkraft. Aber auch Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Außerdem sind Spurenelemente in unterschiedlichen Mengen im Cannabinoid Öl vorhanden: Nämlich Kalzium, Kalium, Eisen, Mangan und Magnesium, aber auch Zink. Dazu auch noch Chlorophyll. Neben Chlorophyll sind außerdem Carotinoide enthalten.

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Bekanntlich wird CBD Öl allerdings nicht wegen dem enthaltenen Vitaminen und Spurenelementen eingenommen. Dafür können andere Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden oder Superfoods wie Moringa, beziehungsweise das Leinsamenöl.

Hauptsächlich wird das Cannabinoid Öl aufgrund der enthaltenen Cannabinoide eingesetzt, die in diversen Studien untersucht wurden. Die Ergebnisse darin zeigen eine mögliche Wirksamkeit vor allem bei chronischen Schmerzsymptomen auf.

Nichtsdestotrotz ist die Anwendung in diesen und anderen Bereichen von der schulischen Medizin nicht bestätigt, so dass klare Wirkungsbeschreibungen nicht gemacht werden dürfen. Die Ergebnisse der Studien sind lediglich interessant und lassen Rückschlüsse auf diverse Einsatzgebiete zu. Hier sind weitere Untersuchungen nötig.

Cannabis-Öl Wirkung laut Studien

Zum Thema CBD Öl gibt es zahlreiche Studien. Viele Menschen sind von der Wirksamkeit des Öls überzeugt, allerdings beruht das eher auf eigenen Erfahrungen statt auf wissenschaftlichen Ergebnissen. Viele der Wirksamkeiten wurden bis heute nur im Tierversuch bestätigt.

CBD Öl soll sich auch positiv bei Krebserkrankungen auswirken können, die Beschwerden lindern, die zum Beispiel als Folge der Chemotherapie auftreten. Das Öl soll sogar das Wachstum der Krebszellen hemmen können, so diverse Studien.

Allerdings wurden diese Wirkungen bis heute nicht in Studien am Menschen bestätigt. Lediglich in Tierversuchen oder an einer Tumorzelle, die im Reagenzglas gezüchtet wurde, konnte eine gewisse Wirksamkeit bestätigt werden.

CBD Öl und Alzheimer

Das im CBD Öl enthaltene Cannabinoid soll als neuroprotektiv im Gehirn wirken können. Forscher der Universität in Jerusalem haben in einem Tierversuch an Mäusen festgestellt, dass das Öl die Degeneration des Gehirns verlangsamen könnte.

Cannabis-Öl in der Krebsforschung

In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass Cannabidiol sich negativ auf das Wachstum von Leukämie-Zellen sowie auf Zellen die Gebärmutterhals-, Brust- und Prostatakrebs auslösen, auswirken könnte. Bis jetzt wurden aber noch keine Studien an menschlichen Probanden durchgeführt.

Allerdings konnte in einer Studie bestätigt werden, dass eine Kombination von CBD Öl und Chemotherapie durchaus positive Ergebnisse bringen kann. In einer Studie des Pharmaunternehmens GW Pharmaceuticals, die auch das Cannabis Medikament Sativex herstellen, konnte die positive Wirkung bereits nachgewiesen werden. Siehe Studie im Anhang.

Die Patienten erhielten neben ihrer Chemotherapie CBD und THC eben in Sativex. Die Überlebensrate der Betroffenen steigerte sich deutlich. Das Unternehmen testet das Medikament jetzt auch Kombination mit Chemotherapien bei anderen Krebserkrankungen. Dennoch gilt diese Wirkungsweise bis heute nicht als zugelassen oder fundiert.

Anwendung bei Depressionen

In verschiedenen Studien hat sich gezeigt, dass CBD Öl antidepressive Eigenschaften haben könnte. Es könnte in den Hirnstoffwechsel positiv eingreifen und den Serotoninspiegel wieder anheben.

Cannabis-Öl gegen Schlaflosigkeit, Stress und Nervosität?

Stress gehört bei vielen Menschen zum alltäglichen Leben dazu. Dennoch wird er vielfach zur Belastung. Hand in Hand mit Stress gehen meist Nervosität, eine gewisse innere Unruhe und auch Schlaflosigkeit einher.

Durch die beruhigende Wirkung, die CBD Öl laut genannten Studien haben soll, könnte es dem Betroffenen helfen, zur Ruhe zu kommen. Ausserdem soll das Öl entspannend wirken, wodurch ein gesunder Schlaf noch einmal zusätzlich gefördert werden würde. Die bezugnehmenden Studien finden sich am Ende dieses Textes, auch hier gilt jedoch keine wissenschaftliche Bestätigung einer Wirkung.

Auch bei zahlreichen anderen Beschwerden beziehungsweise Problemen soll CBD Öl Linderung bringen können. Allerdings ist die Wirkung des Öls bei verschiedenen Erkrankungen bis jetzt nicht wissenschaftlich bestätigt und beruht wohl auf einer rein subjektiven Wahrnehmung der Anwender. Die Studien diverser Universitäten und Institutionen lassen allerdings ebenfalls positive Rückschlüsse zu.

Wichtig ist es zu wissen, dass CBD Öl nicht die Einnahme von lebenswichtigen Medikamenten ersetzt. Aufgrund diverser EU Verordnungen dürfen Hersteller auch nicht mit einer Wirksamkeit werben. Bezüglich der Anwendung gilt es immer an die Dosierungsangaben der Hersteller zu halten.

Dosierung und Einnahme

CBD Öl wird immer individuell nach Körpergewicht und Erkrankung dosiert. In der Regel liegt eine Dosieranleitung in der Verpackung bei. Bei Unsicherheiten sollte der Anwender Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt halten.

Normalerweise sollte man mit ein bis zwei Tropfen pro Tag beginnen und die Dosierung dann langsam steigern. Wie hoch dosiert werden soll, hängt auch von dem Einsatzgebiet ab, so die Hersteller.

Cannabisöl vs THC

Wer Hanf beziehungsweise Cannabidiol hört, denkt meist erst mal an die berauschende Wirkung von Marihuana. Dabei haben das CBD und Öl und das in Deutschland verbotene Rauschmittel gar nichts miteinander zu tun.

CBD Öl hat keine psychoaktive Wirkung, da es an komplett andere Rezeptoren andockt als das THC (Tetrahydrocannabinol). Dieses ist übrigens in Drogenhanf enthalten, dessen Anbau in Deutschland ebenso verboten ist. So ist auch das THC Öl, das auch Rick Simpson Öl genannt wird, ebenso illegal.

Nebenwirkungen von CBD Öl

Normalerweise sollte die Einnahme von CBD Öl kaum Nebenwirkungen verursachen. Allerdings kann es bei einer starken Überdosierung unter Umständen zu Erbrechen und Durchfall kommen.

CBD Öl sollte während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Anwender Medikamente wie Diazepam oder Omeprazol, sollte vorher dringend Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.

CBD Öl kaufen – Was ist zu beachten?

CBD Öl ist natürlich Online in diversen Shops erhältlich. Außerdem kann man es in manchen Headshops erwerben. Auch in der Apotheke kann man es unter Umständen kaufen.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das CBD Öl Bio-Qualität hat. Außerdem ist es wichtig, dass dem Öl ein sogenanntes Analysezertifikat beiliegt. Weiterhin ist wichtig, wieviel Cannabinoid enthalten ist und auch woraus das Trägeröl besteht. Erhältlich ist es in verschiedenen Dosierungen. Diese betragen fünf, sieben und zehn Prozent.

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Lagerung und Haltbarkeit

Gelagert werden sollte das Öl an einem kühlen und dunklen Ort, allerdings nicht im Kühlschrank. Dann ist es ungefähr ein Jahr haltbar. Natürlich sollte das Öl auf keinen Fall in die Hände von Kindern gelangen. Zu den besten Ölen weltweit gehört das CBD Öl, dass in Skandinavien produziert wird.

Studien über Cannabis-Öl

Studie zu CBD und Alzheimer im Tierversuch:

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/125564#.UoX85avLrYs

Studie zu CBD und Krebs:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5009497/

Studie zu CBD und Depressionen:

hoval G, Shbiro L, Hershkovitz L, Hazut N, Zalsman G, Mechoulam R, Weller A. Prohedonic Effect of Cannabidiol in a Rat Model of Depression. Neuropsychobiology. 2016;73(2):123-9

inge R, Jiménez-Sánchez L, Campa L, Pilar-Cuéllar F, Vidal R, Pazos A, Adell A, Díaz Á. Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors. Neuropharmacology. 2016 Apr;103:16-26

Studie zu CBD und Brustkrebs:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20649976

CBD Satrivex:

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01812603

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