Butea Superba – Wissenswertes und Studien zur Red Kwao Krua

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Butea Superba

Der Schmetterlingsblütler Butea Superba, auch bekannt als Red Kwao Krua soll unter anderem DAS natürliche Viagra für Männer sein, worauf später noch näher eingegangen wird. Beheimatet ist die Butea Superba in ganz Asien, wobei Thailand wahrscheinlich die bekannteste Heimatregion ist. Dort wird auch das angebliche Pflanzen-Viagra aus einer ganz speziellen Butea Superba hergestellt. Man findet das Kriechgewächs unter anderem auch in Indien, Sri Lanka, Myanmar bis zu den Philippinen. Weitere Namen sind Chhola Ki Bel, Chihunt, Climbing Palas und Palas Lata.

Die Butea Superba, die zu „natürlichem Viagra“ weiterverarbeitet wird, findet man allerdings nur in Thailand und wird auch „asiatisches Viagra“ genannt. Den Wurzeln der Pflanze wird nachgesagt, dass sie für die Potenz von unschätzbarem Wert sind, was allerdings nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist.

Was ist Butea Superba?

In Thailand wächst die Pflanze im Dschungel und wird bis zu 12 Meter hoch. Das mag einem vielleicht erst mal ungewöhnlich erscheinen, ist aber für eine Kriech- beziehungsweise Schlingpflanze, wie dieser Schmetterlingsblütler eine ist, völlig normal, da sie an den Bäumen hochwächst, beziehungsweise diese umschlingt. Sehr markant sind die wunderschönen roten Blüten, aus denen allerdings nicht das Naturmittel gewonnen wird.

Dieses stammt aus den Wurzeln der Pflanze, die tief in das Erdreich hineinreichen und optisch an die Yamswurzel erinnern. Die Wurzeln sind rötlich gefärbt und relativ lang gestreckt. In diesen ist angeblich das androgene Phytohormon enthalten, das dem männlichen Testosteron sehr ähnlich sein soll. Weiterhin soll die Butea Superba Flavonoide und flavonoide Glycosoide sowie Sterin, ß-Sitosterol, Campesterol und Stigmasterol enthalten.

Diese Inhaltsstoffe kommen nämlich aus der Knolle der Pflanze, die sofort nach der Ernte verarbeitet werden. Das getrocknete Pulver soll im Übrigen sehr viel wirksamer sein als die frische Knolle, da die Wirkstoffe durch die Pulverisierung eine deutliche höhere Konzentration aufweisen sollen. Die oft beschriebenen Wirkungsweisen sollen auch nur auf zwei Sorten der Pflanze beschränkt sein.

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Folgende Wirkungen werden der Pflanze nachgesagt

Wie oben schon erwähnt, soll die Butea Superba eine natürliche Alternative zum Viagra für mehr Lust in der Liebe sein. Angeblich nehmen die Thailänder das Pulver schon seit Jahrhunderten zur Potenzsteigerung und gegen Libidoverlust ein. Zudem soll sie auch bei Erektionsstörungen helfen und die Qualität der Spermien verbessern. Aber das ist noch nicht alles, was die Pflanze können soll.

Sie soll zudem ein gut wirksames Anti-Aging Mittel sein und dafür sorgen, dass das Haar wieder voller wächst und die Haut wieder straffer und faltenloser wird. Das kann unter anderem daran liegen, dass die Knolle die Durchblutung steigern soll. Hierzu liegen allerdings nur Erfahrungsberichte vor und keine belastbare Studien, die als offiziell Anerkannt gelten.

Butea Superba ist in unseren Breitengraden noch relativ unbekannt, während Millionen von Kapseln jährlich nach China exportiert werden. Oft wird die Wurzel noch mit anderen Mitteln kombiniert wie Ginseng, Astaxanthin, Morinda oder Cinnamon.

Inhaltsstoffe der Butea Superba

Flavonoide

Dieser sekundäre Pflanzenstoff ist für seine (angeblich) antioxidative Wirkung bekannt. Flavonoide gelten im Volksmund unter anderem als eines der Mittel gegen das Altern (das durch die sogenannten „freie Radikale“ ausgelöst werden soll). Weiterhin soll auch die Gedächtnisleistung durch die Einnahme von Butea Superba gesteigert werden. Das ist allerdings nicht hinreichend wissenschaftlich belegt, sondern durch subjektive Erfahrungen.

ß-Sisterin

Dieses Phytosterin soll sozusagen schuld an der Viagra-Wirkung der Butea Superba sein. Tatsächlich kommt es wirklich ergänzend bei der Behandlung von Prostata-Beschwerden zum Einsatz. Angeblich soll es aber auch verhindern, dass das Testosteron im männlichen Körper reduziert wird. Hier soll es sozusagen als Gegenspieler des Dihydrotestosterons fungieren, das eigentlich dafür sorgt, dass Testosteron umgewandelt wird und so die Manneskraft erhalten.

So sorgt das ß-Sisterin angeblich dafür, dass der Spiegel nicht weiter sinkt und wieder ansteigt. Auch das ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen, sondern bisher nur eine Mutmaßung.

Campesterin/Sigmasterin

Campesterin soll angeblich eine anabole Wirkung auf den Körper haben, ähnlich wie die Kiefernpollen. Es soll den Fettabbau und den Muskelaufbau vorantreiben. Auch das Sigmasterin soll angeblich steroid wirken. Außerdem soll es die Durchblutung verbessern. Bis jetzt ist das allerdings auch noch nicht mit wissenschaftlich belegten Studien belegt.

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Wie lange muss man das Mittel einnehmen?

Butea Superba ist ein pflanzliches Mittel. Diese Phytolacca benötigen im Allgemeinen eine Einnahme über einen längeren Zeitraum, um ihre Wirkung voll entfalten zu können. Bei dem Plossobaum , so wird die Butea Superba auch genannt, beträgt nach Erfahrungswerten die Einnahmezeit mindestens vier Wochen, bis sich die ersten Wirkungen zeigen. Ein bis zwei Kapseln sollten einmal am Tag, am besten kurz vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Natürlich kann Butea Superba auch als Pulver eingenommen werden. Der Geschmack ist allerdings sehr herb. Das wird nicht jeder mögen und sich überwinden müssen, um es einzunehmen. Sowohl Pulver als auch Kapsel sollten am besten mit Wasser geschluckt werden.

Die Kapseln, beziehungsweise das Pulver sollten auch nicht länger als drei Monate am Stück eingenommen werden, da es Berichten zufolge zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Was muss man bei der Einnahme beachten?

Angeblich soll die Einnahme von Butea Superba keinerlei Nebenwirkungen haben. Wie bereits erwähnt, sind Studien zur Wirksamkeit der Pflanze eher rar gesät. Das rührt wahrscheinlich daher, dass die Substanz in der westlichen Welt (bis jetzt) nicht allzu bekannt ist und eher auf das Konsumieren von chemisch hergestellten Potenzmitteln gesetzt wird.



Allerdings wird allgemein eine Einnahme erst ab 18 Jahren empfohlen.

Zieht man in Erwägung, das Mittel einzunehmen, weil man entsprechende Beschwerden hat oder dem Alterungsprozess entgegenwirken will, sollte man vorher mit seinem behandelnden Arzt sprechen, um wirklich alle Risiken auszuschließen, gerade dann, wenn man unter sonstigen gesundheitlichen Problemen leidet. Schon allein aus dem Grund, dass die Wirkungsweise nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht wurde, ist zur Vorsicht geraten. Gerade dann, wenn wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen Medikamente eingenommen werden, sollten Männer mit Potenzschwierigkeiten erst nach vorheriger Absprache mit dem Arzt Butea Superba einnehmen, um Komplikationen zu vermeiden.

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Wo kann ich Butea Superba kaufen?

Da die Pflanze erst langsam Bekanntheit in unseren Breitengraden gewinnt, sind die aus der Wurzel der Pflanze gewonnenen Produkte hauptsächlich im Online Handel erhältlich. Hier sollte man darauf achten, dass das sowohl die Beschreibung auf der Internet-Seite als auch das Etikett auf dem Produkt in deutscher Sprache verfasst sind. Dann gibt es auch keine Missverständnisse bei der Einnahme. Zudem sollte man auch darauf achten, dass die Kapseln oder das Pulver Bioqualität aufweisen. Sehr gut ist es auch, wenn eine ISO Zertifizierung nachgewiesen wird.

Um eine optimale Wirksamkeit erreichen zu können sollten 300 bis 400 mg täglich eingenommen werden, so die Hersteller. Manche Männer berichten, dass sie schon nach einem Tag eine Veränderung gespürt hätten. Aber dies sind, wie beschrieben traditionelle Anwendungen in China und nicht wissenschaftlich gestützte Aussagen. Wie auch bei der Einnahme von anderen pflanzlichen Potenzmitteln bekannt ist, kann schon der Gedanke an eine Wirkung zur Verbesserung führen, ohne dass die Wirkungsweise wissenschaftlich nachgewiesen ist. Eine Selbstbehandlung ist außerdem immer mit Risiken verbunden.

Studien zur Butea Superba

Die Studien zur angeblich potenzsteigernden Wunderknolle sind eher rar gesät. Zur Wirkung bei erektiler Dysfunktion liegt eine dreimonatige Doppelblindstudie mit Männern zwischen 30 und 70 Jahren vor:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12937809

Zudem existiert noch eine Studie zu Butea Superba und Hyperandrogenämie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3354878/

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