Brokkolisprossen (Sulforaphan) – Wissenswertes und Anwendung

Brokkoli

Ursprünglich stammt der Brokkoli aus Kleinasien. Von dort aus kam er nach Europa und im 18. Jahrhundert dank Thomas Jefferson nach Amerika. Seinen Siegeszug in den deutschen Küchen hat er aber erst in den 70er Jahren angetreten. Übersetzt bedeutet Brokkoli nichts anderes als Kohlsprossen. Brokkolisprossen sind also dementsprechend nichts anderes als gekeimte Brokkolisamen. Besonders wichtig: Das darin enthaltene Sulforaphan. Der Brokkoli ist im Übrigen eng verwandt mit dem Blumenkohl, der auch zu den Kreuzblumengewächsen gehört.

Das Hauptanbaugebiet für Brokkoli liegt in Italien, in der Nähe von Verona. Dort herrscht das ideale Klima für das Gemüse (eben das berühmte mediterrane milde Klima), dass Brokkoli nicht zu den winterharten Gewächsen gehört, hat der eine oder andere Hobbygärtner vielleicht schon leidvoll erfahren, als ihm bei spätem Frost die jungen Pflanzen erfroren sind.

Was sind Brokkolisprossen?

Wie erwähnt handelt es sich dabei um die Brokkolisamen vom Brokkoli. Obwohl Brokkolisprossen immer beliebter werden, sind sie relativ schwierig in Lebensmittel- geschäften oder Bioläden zu bekommen. Deswegen geht der Trend immer mehr dazu, die kleinen Keimlinge selbst zu ziehen oder Extrakte aus dem Internet zu kaufen. Weiter unten dazu später mehr.

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Eine andere Schreibweise von Brokkoli ist übrigens Broccoli. Im italienischen heißt das Gemüse Broccolo. Er wird auch Bröckel- oder Spargelkohl genannt. Andere Bezeichnungen sind noch Winterblumenkohl oder Sprossenkohl. Bei Brokkoli handelt es sich um eine Gemüsepflanze. Es dauert circa 14 bis 15 Wochen, bis Brokkoli erntereif ist. Verwendet werden sowohl die Blumen als auch die Stiele. Er kann sowohl kalt im Salat als auch erhitzt als Gemüsebeilage verwendet werden. In den wärmeren Jahreszeiten bekommt man Brokkoli auch frisch auf heimischen Märkten.

Weitere Kreuzblumengewächse sind, unter anderem, neben dem schon erwähnten Blumenkohl, Ruccola, Kresse, Radieschen, Rettich und Senf. Sie alle enthalten den Stoff Sulforaphan.

An Brokkoli scheiden sich geschmacklich meist die Geister. Entweder man mag ihn oder man mag ihn eben nicht (man denke an den berühmten Ausspruch von George W. Bush: Brokkoli? Ich hasse Brokkoli!). Wer Brokkoli überhaupt nicht leiden kann, aber trotzdem auf die gesunden Inhaltsstoffe nicht verzichten möchte, für den können die Sprossen durchaus eine Alternative sein. Häufig kombiniert werden Präparate aus Brokkoli mit Indol 3 Carbinol.

Brokkolisamen Kapseln

Und wer sich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden kann, Brokkoli, andere Kohlsorten oder auch nur die Sprossen zu verzehren, kann selbstverständlich auch auf Kapseln zurückgreifen. Aber natürlich ist es immer besser, Obst und Gemüse möglichst frisch zu verzehren, weil dann auch alle gewünschten Nährstoffe und Vitamine darin enthalten sind. Der Vorteil von Kapseln ist, dass diese die benötigte Tagesdosis enthalten und schneller eingenommen werden können.

Übrigens: Aus den Samen wird auch Öl hergestellt. Dieses wird in der Haar- und Gesichtspflege verwendet.

Brokkolisprossen – Inhaltsstoffe

Besonders effektiv sollen Brokkoli und Brokkolisprossen sein, wenn sie gemeinsam verzehrt werden (Quelle sciencedaily.com/releases/2011/01/110127110707.htm und englische Studie). Sulforaphan soll in den Brokkolisprossen 10 bis 100 mal mehr enthalten sein als in der ausgewachsenen Pflanze. Brokkolisprossen gelten nicht als Medizin, sondern als Nahrungsergänzungsmittel.

Daneben enthalten Brokkolisprossen beziehungsweise Brokkoli Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Phosphor, Zink und Eisen. Die Vitamine B1, B2, B6 und E. Ascorbinsäure und Carotin (besser bekannt als Provitamin A). Zudem enthält er zahlreiche sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide, Glucosinolate). Wie alle Sprossen enthalten auch die Brokkolisprossen Wachstumshormone. Interessant an dieser Stelle übrigens auch Brennesselsamen.

Mögliche Wirkungsweise Sulforaphan Brokkoli Extrakt

Die Sprossen enthalten Sulforaphan (ein Senföl) und die dazugehörige Vorstufe Glucoraphanin (diese sind in jedem Kreuzblütengewächs enthalten, allerdings in unterschiedlichen Mengen). Diese beiden Stoffe sollen angeblich stark entgiftend und antioxidativ wirken. Zudem sollen sie einen gewissen hemmenden Effekt auf die Zellteilung haben. Diese Effekte sind jedoch nicht seitens der Wissenschaft bewiesen oder als gesundheitsbezogene Aussagen zugelassen.

Die Antioxidantien sollen angeblich einen „pushenden“ Effekt auf das Immunsystem haben, insbesondere bei einer Infektion mit Heliobacter Pylori, der Magenkrebs auslösen könnte – so die deutsche Apothekerzeitung. Allerdings wird auch in der Studie darauf hingewiesen, dass die Brokkolisprossen alleine nicht zur Bekämpfung taugen, aber durchaus eine Therapie positiv unterstützen können, da sie die Erregeranzahl im Magen senken können sollen.

Sulforaphan ist äußerst hitzeempfindlich. Deswegen sollten die Keimlinge immer roh verzehrt werden. Das Brokkoligemüse selbst sollte nur in den Dampfgarer. Es gibt auch Kapseln mit getrocknetem Brokkoli oder Brokkolipulver. Natürlich ist es immer am besten, Gemüse (und natürlich auch Sprossen) frisch zu sich zu nehmen. Die Menge an enthaltenem Sulforaphan ist dann jedoch niedriger.

Was ist Sulforaphan genau?

Der sekundäre Pflanzenstoff kommt nur in bestimmten Gemüsearten vor. Besonders konzentriert ist er wie bereits erwähnt in Brokkoli, in Rosenkohl und natürlich auch in Rosenkohl. Ihm werden verschiedene Wirkungsweisen nachgesagt, zum Beispiel, wie schon erwähnt, bei Krebs, bei Arthritis und bei Atemwegserkrankungen – diese werden noch in Studien weiter untersucht.

Der alleinige Verzehr von bestimmten Gemüsen nicht als Behandlung einer (schweren) Krankheit taugt. Sulforaphan kann die Therapie aber durchaus positiv unterstützen.

Sulforaphan wird eine starke antioxidative Wirkung nachgesagt. Hintergrund: 1992 wurde der sekundäre Pflanzenstoff erstmals isoliert durch den Wissenschaftler Paul Talalay von der John Hopkins Universität. Anders als zum Beispiel Vitamin E oder Vitamin C „stirbt“ Sulforaphan nicht beim Kampf im Körper gegen freie Radikale. Es soll dessen Berichten zufolge in der Leber bestimmte körpereigene Entgiftungsenzyme aktivieren. Diese werden auch Phase II Entgiftungsenzyme genannt.

Diese Enzyme sollen dann angeblich freie Radikale so nachhaltig zerstören, dass diese die Zellen nicht mehr schädigen können. Sulforaphan soll also nur indirekt wirken und dadurch für den Körper länger verfügbar sein. Bewiesen ist dies bisher nicht.

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Sulphoraphan und Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als eine der Krebserkrankungen die am schwersten zu therapieren sind, da die Stammzellen dieses Krebses äußerst robust sind. Normale Krebszellen sterben während einer Chemotherapie und kommen auch nicht wieder. Die Stammzellen bleiben allerdings am Leben und bilden, sobald die Chemotherapie beendet ist, neue Krebszellen. Da eine Chemo sehr belastend für den Körper und vor allem für das Immunsystem ist, kann diese auch nicht ständig wiederholt werden. Deswegen gilt diese Krebserkrankung als äußerst aggressiv.

Ein großer Chemiekonzern brachte vor einigen Jahren ein Medikament heraus, dass zwar Wirkung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zeigt, jedoch mit sehr heftigen Nebenwirkungen verbunden ist. Zudem ist es so, dass das Mittel, zumindest in Tierversuchen, nur kurzfristig eine Wirkung auf die Stammzellen des Bauchspeicheldrüsenkrebses hat.



Kombiniert man aber Sulforaphan und der Wirkstoff aus diesem Mittel, sollen nicht nur die Nebenwirkungen weniger schlimm sein, der sekundäre Pflanzenstoff soll auch die gesunden Zellen vor einer Schädigung schützen, so die bisherigen Studien. Die Wirksamkeit wurde bis jetzt allerdings nur in Tierversuchen an Mäusen nachgewiesen. Link zur Studie im Anhang.

Sulforaphan und Arthritis

In einer Studie wurde über einen Zeitraum von 10 Jahren eine Gruppe Frauen beobachtet, von denen ein Teil regelmäßig Kohlgemüse verzehrte. Dabei wurde festgestellt, dass der Teil der Frauen, die eben regelmäßig dieses Gemüse zu sich nahmen, wesentlich seltener an Arthrose beziehungsweise Arthritis erkrankten. Link zur Studie ebenfalls am Ende dieses Artikels.

Sulforaphan blockiert angeblich die Bildung von Enzymen, die daran beteiligt sind, dass eine Arthritis entsteht, was zu Entzündungen und Schmerzen führen kann.

Sulforaphan könnte unter Umständen auch bei Arthrose helfen, bei der ja die Gelenkknorpel geschädigt werden, siehe sciencedaily.com/releases/2010/09/100915084504.htm.

Nebenwirkungen von Sulforaphan

Sulforaphan wird von den Kreuzblütlern gebildet um Schädlinge abzuwehren. Nimmt man über einen längeren Zeitraum eine sehr hohe Dosis ein, kann es Berichten zufolge durchaus zu toxischen Reaktionen kommen. Nebenwirkungen sind allerdings äußerst selten. Auch Brokkolisprossen ersetzen keinen Arztbesuch. Zudem sollten Schwangere vor der Einnahme und Verzehr mit ihrem Arzt oder Gynäkologen sprechen!

Dosierung

Es reicht völlig aus drei bis fünfmal die Woche Brokkolisprossen zu sich zu nehmen. Für das Brokkoli Extrakt gelten 2 Kapseln pro Tag als empfohlene Verzehrmenge.Wenn man sich sehr unsicher ist, kann man ruhig Rücksprache mit dem behandelnden Arzt nehmen.

Wie schmecken die Brokkolisprossen?

Die Sprossen schmecken wie fast alle Keimlinge erst mal mild und feinwürzig. Brokkolisprossen sollen dazu noch einen leichten Geschmack nach Kohl haben. Andere wiederum sagen, dass sie an Kresse erinnern.

Brokkolisprossen eignen sich zum Beispiel prima als Salatbeilage (hier kann man auch geröstete Mandelsplitter dazu geben) oder in einem grünen Smoothie. Natürlich können sie auch roh verzehrt werden oder auf dem Butterbrot.

Kalorien von Brokkolisprossen

100 Gramm Brokkolisprossen haben circa 42 Kalorien. Zudem sind in ihnen 3,7 Gramm Protein enthalten.

Wieviele Brokkolisprossen sollte ich täglich verzehren?

Die ideale Dosis von Sulphoraphan liegt bei 5 bis 15 Gramm täglich. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte man bis zu 30 Gramm täglich zu sich nehmen, so heißt es. Brokkolisprossen enthalten 10 bis 100 mal soviel des sekundären Pflanzenwirkstoffs wie ein ausgewachsener Brokkoli. 500 Gramm des Gemüses enthalten circa 55 mg Sulphoraphan. Ein bis zwei Esslöffel der Sprossen sollten ausreichen, den täglichen Bedarf zu decken. Wie oben schon erwähnt, ist eine Überdosierung fast nicht möglich.

Man sollte, um die ideale Versorgung zu erreichen, etwas drei bis viermal die Woche die Sprossen verzehren. Darüber hinaus sollte man aber auch nicht vergessen, andere Gemüse- oder Obstsorten zu verzehren!

Sulphorphan wird im Übrigen erst durch das Kauen freigesetzt, da so erst die Zellwände zerstört werden. Deswegen sollte man sich angewöhnen, jede Mahlzeit langsam und gründlich kauen. Die Brokkolisprossen sollten natürlich immer möglichst frisch verzehrt werden. Gelbe oder bräunliche Sprossen sollte man sicherheitshalber lieber entsorgen.

Warum ist so viel Sulphoraphan in den Sprossen?

Eine Erklärung dafür ist, dass die Keimlinge sich noch besser gegen Fraßsfeinde wie Raupen und Käfer schützen müssen, als das „erwachsene“ Gemüse. Deswegen ist in ihnen sehr viel mehr von dem sekundären Pflanzenstoff enthalten.

Rezept für einen grünen Smoothie mit Brokkolisprossen

  • 1 Salatgurke
  • 1 Handvoll Blattspinat
  • Brokkolisprossen (1-2 TL man kann aber natürlich auch mehr nehmen, je nach Geschmack)
  • 1 Apfel (ein grüner Apfel ist natürlich toll, ein roter tut es aber auch
  • etwas Distel oder Olivenöl

Alle Zutaten gründlich waschen. Die Salatgurke und den Apfel anschließend möglichst klein schneiden. Danach alles zusammen in den Mixer werfen und diesen anschalten. Wenn der Smoothie nicht flüssig genug ist, kann man noch Wasser untermischen.

Wer es lieber etwas süßer mag kann auch zwei Äpfel kleinschneiden, eben bis es passt. Wer es gar nicht süß mag, der lässt die Äpfel eben weg. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Brokkoli und Brokkolisprossen können übrigens ruhig gemeinsam verzehrt werden. Dies soll auch ihre Wirksamkeit verstärken. Muss man den Brokkoli doch kochen, kann es übrigens helfen, Senfpulver darüber zu streuen (das enthält ja auch Sulphoraphan). Zudem sollte man nicht vergessen, immer hochwertige Speiseöle wie Leinöl oder Olivenöl zu verwenden, damit auch alle Nährstoffe für den Körper bereitgestellt werden können (manche Vitamine sind eben nur fettlöslich).

Brokkolisprossen selbst ziehen

Wie schon erwähnt, werden Brokkolisprossen zwar immer beliebter, sind aber nur selten in Geschäften zu finden. Die Sprossen lassen sich aber ganz leicht selbst ziehen. Zudem ist der Eigenanbau auch finanziell meist die günstigere Variante und man kann über die Sprossen verfügen wann man will, auch nach Ladenschluss.

Dazu benötigt man:

  • Brokkolisamen
  • Ein Keimglas oder eine Keimschale

Sowohl das Keimglas als auch die Keimschale sollten vor der Benutzung gründlich gereinigt werden. Die Samen in das jeweilige Gefäß geben (Schale oder Glas) und dann Wasser darüber gießen. Das Wasser anschließend wieder abgießen und das Gefäß mit dem Deckel verschließen und an einen hellen Ort stellen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte allerdings vermieden werden!

Die nächsten zwei bis drei Tage müssen die Samen immer wieder „gegossen“ werden und das Wasser hinterher abgeschüttet. Wenn sich etwas an den Keimlingen bildet, dass wie Schimmel aussieht, muss man keine Bedenken haben. Am Anfang bilden sich ganz feine Fadenwurzeln, die durchaus ein bisschen wie Schimmel aussehen können. Einfach immer weiter giessen. Nach drei bis fünf Tagen kann geerntet werden.

Während des Keimprozesses immer darauf achten, dass die Keimlinge nicht im Wasser liegen. Sie sollten immer schön frisch riechen. Riechen sie muffig, sollte man die Keimlinge entsorgen und mit dem ganzen Prozess noch einmal von vorne beginnen.

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Wo kann ich Brokkolisprossen kaufen?

Manche Bioläden bieten fertig gezogene Sprossen zum Kauf an. Die einfachste Methode ist aber immer noch, die Sprossen selbst zu ziehen und Samen aus dem Internet zu kaufen. Samen bekommt man online oder im Biomarkt von verschiedensten Anbietern.

Abschließend ist noch einmal wichtig zu wissen, dass alleine der Verzehr von Brokkolisprossen oder Brokkolipräparaten keine ärztliche Therapie ersetzt. Allerdings kann der sekundäre Pflanzenstoff Sulphoraphan durchaus bei verschiedenen Behandlungen unterstützend hilfreich sein.

Studien zum Thema Brokkolisprossen und Sulphoraphan

Studie zu Bauchspeicheldrüsenkrebs:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20940707

Wirksamkeit von Brokkolisprossen bei verschiedenen Krebserkrankungen:

https://www.uea.ac.uk/about/media-room/press-release-archive/-/asset_publisher/a2jEGMiFHPhv/content/broccoli-could-be-key-in-the-fight-against-osteoarthritis

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Patientenstudien-mit-Brokkolisprossen.138800.0.html

Link zu einer Studie zur Wirkung von Brokkoli beziehungsweise Brokkolisprossen bei Krebs:

https://nutrsci.illinois.edu/directory/ejeffery

Eine Studie zu Sulphorphan und Brustkrebs:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23389114

Studie zum Thema Brokkoli und Asthma:

http://newsroom.ucla.edu/releases/broccoli-may-help-protect-against-81667

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