Acai-Beere – Mythen, Fakten und Wirkungen

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Acai Beere

Glaubt man den Medien, so ist keine Geringere als Oprah Winfrey für den Acai-Beeren-Boom in den USA verantwortlich. Sie pries die kleinen, blauen Früchte in ihrer Show als Superfood an, das „dank vieler enthaltener Antioxidantien jung halten und schlank machen soll“ und plötzlich wollte jeder Acai-Beeren (gesprochen Assa-i) haben. Ein derartiger „Wundereffekt“ ist nicht gegeben, auch wenn viele interessante Nährstoffe vorhanden sind. (Oprah selbst geht übrigens recht rigoros gegen diverse Firmen vor, die Pulver und Tabletten mit ihrem Konterfei vertreiben wollen, und hat an die 50 Hersteller verklagt). Inzwischen hat das Acai-Fieber auch Europa erreicht, und es gibt Tabletten, Saft und Pulver davon zu kaufen. Die Acai-Bowl zum Frühstück ist fast schon legendär, und jede Frauenzeitschrift, die etwas auf sich hält, hat schon ein diesbezügliches Rezept veröffentlicht. Bevor wir die oft  versprochenen Wirkungsweisen genauer kritisch beleuchten und einen Blick auf die enthaltenen Nährstoffe werfen, erfahren Sie jedoch erst einmal, woher die Power-Beere eigentlich stammt.

Was ist Acai?

In ihrem Heimatland Brasilien sind die kleinen blauen Beeren ein ganz normales Nahrungsmittel. Frisch sind Acai-Beeren außerhalb von Südamerika nur schwer zu beziehen. Durch die eingeschränkte Verfügbarkeit ist der Preis von echten Acai-Produkten teilweise horrend. Die 1 bis 2 cm großen Beeren haben einen ungenießbaren Kern, der ungefähr 90 % der Frucht ausmacht. Die Beeren, die unseren Heidelbeeren so ähnlich sehen, wachsen an Dolden mit bis zu 1000 Beeren auf der sogenannten Kohlpalme. Die Palmen sind mehrstämmig und können eine Höhe von über 20 m erreichen. In ihrer Heimat heißt die Palme Acaizeiro, daher leitet sich der Name Acai für die Beeren ab. Auch die Palmherzen werden in der Küche verwendet, und als Gemüse verzehrt. Da die Palmen bis zu 45 Stämme entwickeln, überleben sie auch die Ernte der Palmherzen.

Wer sich von Acai-Beeren den typischen Geschmack einer Heidelbeere erwartet, wird ebenfalls sehr verwundert sein, ihr Geschmack wird als ein Mix von fettig, erdig und nussig mit leicht säuerlicher Note beschrieben.

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Was macht die Beere so besonders?

Hauptsächlich wird die Acai-Beere wegen ihrem Gehalt an Antioxidantien angepriesen und geschätzt. Werbeaussagen sind in diesem Zusammenhang jedoch häufig irreführend mit Wirkungen beschmückt. Fakt ist allerdings, dass die blauen Beeren reichlich Mineralstoffe und antioxidative Anthocyane enthalten. Zudem noch einen hohen Anteil Mangan (laut Verbraucherzentrale 14,6 Milligramm in 300 Milliliter Pulpe – empfohlene Aufnahmemenge laut EFSA 3 Milligram am Tag) und viel Calcium (133-309 Milligramm je 100 Gramm). Mangan zum Beispiel trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Beachten sollte man jedoch, dass eine größere aufgenommene Menge als 3 Milligram Mangan pro Tag sich negativ auf die Eisen Aufnahme auswirken könnte.

 Zahlreiche Studien beschäftigen sich damit, zu erforschen, ob Acai wirklich eine „Superbeere“ ist, allerdings liegen diesbezüglich noch keine vollständig verwertbaren Ergebnisse vor. Wie bei vielen Studien zu  „Superfoods“ sind die Kontrollgruppen oftmals leider relativ klein, der durchgeführte Zeitraum zu kurz oder wurde manches erst im Tierversuch getestet. Dennoch stellen die vorhandenen Studien hilfreiche und interessante Ansatzpunkte dar. Details zu durchgeführten Studien finden sich im Anhang dieses Informationstextes.

Festgestellt wurde allerdings, dass es die Werbung nicht selten übertreibt mit den angegebenen Dosierungen der „Wirkstoffe“ und Wirkungen und manches in geringeren Dosen enthalten ist, als beworben wird. Dazu erfahren Sie noch Näheres in den folgenden Abschnitten. Dass die Acai-Beere eine tolle, nährstoffreiche und leckere Abwechslung im Frühstücksmüsli oder Smoothie als Pulver sowie getrocknete Frucht darstellt ist nicht bestreitbar. Wichtig ist aber auch zu wissen, dass die Beere allein keine Wunder vollbringt.

Was enthält die Acai-Beere? – Inhaltsstoffe

In frischer Form enthält die Acai-Beere viele Nährstoffe, weshalb sie der Bevölkerung im Amazonas-Gebiet auch wegen den enthaltenen Fetten als Energiespender dient. 80-250 Kalorien sind in 100 g der Beeren enthalten, in Abhängigkeit von der Form des Verzehrs. Die Hälfte der enthaltenen Kalorien entfallen auf die Fette, wobei es sich um ungesättigte Fettsäuren handelt. Fast die Hälfte davon stellt die Ölsäure dar, eine einfach ungesättigte Fettsäure, wie sie auch im Olivenöl in vergleichsweise hoher Konzentration vorkommt. Auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Omega 6- und die Omega 9-Säure sind enthalten sowie die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Zudem lässt sich noch Phosphor, Eisen und ein vergleichsweise geringer Anteil an Vitamin C in der Beere ausmachen.

Damit Omega 6- und Omega 9-Säuren vom Körper verwertet werden können, braucht es das Vitamin B3 (Niacin). Dieses ist, wie auch die Vitamine B1, B2 und B6, ebenso in der Acai-Beere enthalten. Weitere Anteile  der Inhaltsstoffe entfallen auf etwa 32,5 g Ballaststoffe in 100g.

Außerdem enthält die Acai-Beere Vitamin D und E, verschiedene Mineralien wie Magnesium, Zink und Kupfer. In 100 g Acai-Beeren sind 133-309 mg Kalzium enthalten. Für eine Frucht ist das schon ein beachtlicher Anteil. Als klassische Kalzium-Quelle wird zumeist Milch herangezogen. Den Vorteil gegenüber Milch hat die Acai Beere, dass sie vollständig vegan ist. Um zu gewährleisten, dass möglichst alle Nährstoffe in Pulverform erhalten bleiben ist es empfehlenswert sicherzustellen, dass das Pulver schonend gefriergetrocknet wurde. Ebenfalls nur in geringer Menge enthalten ist übrigens Zucker: Nämlich nur etwa 3,6 %.

Antioxidantiengehalt – Mythos oder Realität?

Die Acai-Beere enthält Anthocyane (Cyanid-3-glucosid und Cyanid-3-glucosid-Cumarat). Diese wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffe befinden sich zum Beispiel auch in Himbeeren oder der Sauerkirsche. Viele Studien drehen sich um die mögliche Wirkungsweise als Antioxidantien. Wissenschaftlich anerkannte Nachweise auf die Wirkung im Bezug auf die Acai Beere gibt es trotz eniger positiver Studienergebnisse noch nicht.

Außerdem enthalten Acai-Beeren Polyphenole, die der Beere auch ihre typische dunkelblaue Färbung verleihen. Natürliche Polyphenole sind in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe zu finden. Auch als Geschmacksstoffe und Tannine können sie vorkommen. Oft wird geraten, es sollte vermieden werden, große Mengen von Polyphenolen über einen längeren Zeitraum zuzuführen.

In Summe muss man jedoch sagen, dass weder der Antioxidantienanteil im Vergleich zu manchen anderen Früchten signifikant höher ist, noch eine Wirkung bezüglich einer antioxidativen Eigenschaft hervorgehoben werden darf, da es hier keine Bestätigung durch die EFSA gab. Interessant ist aber das bereits oben genannte, enthaltene Mangan und Calcium sowie andere Mineralstoffe. Vereinzelte Zellstudien deuten zudem darauf hin, dass die enthaltenen Proanthocyanidine, Carotinoide und Flavonoide eine gewisse antioxidative Kapazität im Blut der Teilnehmer herbeiführen konnte. Laut Studie konnte es sogar die toxischen Lipidperoxiden verringern.

Die Kalorien pro 100 g belaufen sich auf etwa 190 kcl. Aufgrund des Fettanteils wird sie deshalb oft mit der Avocado verglichen und dient häufig als Energielieferant für Sportler. Insgesamt enthält sie viele Vitamine und Nährstoffe, weshalb sie gerne als Superfood bezeichnet wird. Eine Wunderwaffe zum Abnehmen ist sie dennoch nicht. Hier ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung wichtig, in welcher man ergänzend die Acai Beere einbauen kann. Als Nahrungsergänzungsmittel wäre an dieser Stelle noch der Artikel zu Astaxanthin interessant.

Welche Wirkung erwartet man sich von der Acai-Beere?

Die indigenen Völker im Amazonasgebiet kennen einige naturheilkundliche Anwendungen: Das Öl der Beeren setzen sie gegen Durchfallerkrankungen ein, mit Aufgüssen werden Geschwüre der Haut kuriert, und bei Fieber findet die Acai-Beere auch dort traditionell ebenfalls Anwendung.

In USA und Europa wurde die Acai-Beere, wie viele andere Superfoods, auf ihre Wirkung in Zusammenhang mit verschiedenen Tumoren getestet. Forschungsergebnisse in Zusammenhang mit Leukämiezellen finden Sie im Abschnitt „Studien in Zusammenhang mit der Acai-Beere“.  Zu diesen beschriebenen Anwendungsgebieten gibt es jedoch bisher keine wissenschaftlichen Nachweise, die diese bestätigen.

Die Acai-Beere: Abnehmen als Schlankmacher?

Die in der Acai Beere enthaltenen Inhaltsstoffe sollen angeblich den Stoffwechsel anregen und ankurbeln. Die weitläufige Meinung und oft zu sehende Werbung besagt, dass die Pfunde dann deutlich schneller und einfacher purzeln. Sozusagen als Hilfsmittel für Diäten. Doch Fakt ist, dass Acai Beeren beim Abnehmen direkt unterstützen können ist nicht wissenschaftlich erwiesen. Einige Hersteller berufen sich zwar auf getätigte Studien, doch oft gehen derartige Herstellerstudien nicht mit rechten Dingen zu.

Fakt ist: Der Körper kann nur Fett verbrennen, wenn er mehr Energie braucht, als man ihm durch die Nahrung gibt. Daran können auch Acai Beeren nichts ändern. Wie wir bereits bei den Inhaltsstoffen erfahren haben, enthält die Acai-Beere Fett. Das ist nicht unbedingt kontraproduktiv, denn auch beim Abnehmen braucht der Körper die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die er selbst nicht produzieren kann.

Auch wenn man abnehmen will, braucht man schließlich Energie, die dem Körper bei zu fettarmer Ernährung fehlt. Wer jedoch ständig Hunger auf Süßes verspürt und zudem einen leckeren Snack für Zwischendurch oder nach dem Training sucht, der ist mit der Acai Beere gut bedient. Auch das enthaltene Eisen und etwa 21 mg Magnesium in 100g sind an dieser Stelle nennenswert – wenn auch nicht allzu hoch. Der Tagesbedarf an Magnesium liegt bei Männern bei 400 mg und bei Frauen bei 310 mg. Man kann sie als Pulver in den Smoothie geben oder als getrocknete Beeren lose essen.

Verwendung als Anti-Aging-Produkt?

Eine oft gelesene, angebliche Acai Beere Wirkung. Wer sich eine diesbezügliche Wirkung beim Verzehren der Beeren erhofft, ohne seine Lebensumstände zu analysieren, welche möglicherweise zu verfrühter Hautalterung führen, wird enttäuscht werden. Der Einfluss von UV-Strahlung, Konsum von Zigaretten und Alkohol sowie schlechte Ernährungsgewohnheiten auf die Haut kann durch den Verzehr von Acai-Beeren nicht neutralisiert werden. Eine präventive Wirkung von Acai-Beeren in der Kosmetik in Cremes und Co wird allerdings oft nachgesagt und weiter untersucht.

Wieder einmal soll dieser Effekt auf den enthaltenen Antioxidantien beruhen. Ein anschauliches Beispiel hierfür liefert ein Apfel, in zwei Hälften geschnitten. Eine Hälfte davon wird mit etwas Zitronensaft, welcher antioxidativ wirkt, beträufelt. Die „unbehandelte“ Hälfte des Apfels wird in Kürze bräunlich verfärbt und schrumpelt. Die Hälfte mit Zitronensaft bleibt hingegen noch lange frisch.

Das Herz-Kreislauf-System und die Acai-Beere

Den in den Acai-Beeren enthaltenen Omega 3-Fettsäuren wird eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System nachgesagt, direkt wurde sie zwar noch nicht klinisch belegt – die EFSA hat jedoch bestätigt, dass die alpha Linolensäure eine wichtige Rolle bei der Ernährung trägt. So heißt es die ALA trage zur Aufrechterhal­tung eines normalen Choles­terinspiegels im Blut bei, wenn das verzehrte Lebensmittel als Quelle von Omega-3-Fettsäuren bezeichnet werden darf. Täglich 2 g ALA müssen hierfür zugeführt werden. In Südamerika wird die Acai-Beere oft auch als Hausmittel (natürliches „Viagra“) eingesetzt, dessen Wirkung auf der Förderung der Durchblutung beruhen soll. Diese Aussage ist allerdings nicht offiziell belegt worden.



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Dosierung und Einnahme

Hier noch ein paar Tipps, wenn man nun Acai Beeren kaufen möchte. Am natürlichsten und nährstoffreichsten ist der Verzehr der frischen Beere. Doch wie wir bereits erfahren haben, sind diese außerhalb von Südamerika nur schwer zu bekommen. Manchmal findet man in Müslis getrocknete Acai-Beeren als Zusatz, auch abgepackt kann man üblicherweise getrocknete Beeren beziehen. Auch zur Teeherstellung werden Acai-Beeren verwendet, allerdings nicht als Hauptbestandteil.

Dieser besteht meist aus grünen oder weißen Teeblättern. Über das Internet werden Acai-Produkte meist in Pulver- oder Kapselform vertrieben, ebenso als Saft bzw. Fruchtpüree. Es ist sehr wichtig, auf eine gute Qualität zu achten, denn es sind viele qualitativ minderwertige Produkte zu niedrigem Preis zu haben. Achten Sie immer auf die Dosierungsempfehlungen und Hinweise der Hersteller.

Acai-Pulver:

Es besteht aus dem Extrakt der Acai-Beere, oder wurde aus gefriergetrockneten Beeren hergestellt. In jedem Fall ist es ein Nahrungsergänzungsmittel, das man über Müsli, Joghurt oder Smoothie streuen kann. Der meist beerige Geschmack stammt allerdings nicht von der Acai-Frucht, sondern vom ebenfalls enthaltenen Maltodextrin. Meist wird 5 – 10 g, etwa ein Esslöffel über den Tag verteilt mit etwas Flüssigkeit zur Einnahme als Dosis von Herstellern empfohlen.

Acai-Kapseln:

Die von den Herstellern empfohlene maximale Verzehrmenge pro Tag liegt hier bei 5000 bis 6000 mg. Normalerweise werden zwei Kapseln über den Tag verteilt eingenommen, bei einem hoch dosierten Produkt reicht die Einnahme von einer Kapsel. Oft sind den Kapseln noch weitere pflanzliche Zusatzstoffe hinzugefügt, zum Beispiel Guarana oder Grüntee.

Acai-Saft:

Die Basis dafür stellt meist das Püree der Beere dar. Um ein Getränk daraus zu machen, wird es entweder einfach mit Wasser verdünnt, dann bleibt der ursprüngliche Geschmack der Beere enthalten. Da der erdige Geschmack aber nicht jedermann behagt, wird das Püree oft mit Apfelsaft gestreckt. 30 bis 50 ml Acai-Saft empfehlen die Hersteller als tägliche Verzehrmenge, was ungefähr der Füllmenge eines Schnapsglases entspricht. Es ist natürlich auch möglich, den Saft beim Kochen einer Sauce beizumengen.

Wichtig ist bei allen Produkten: Der enthaltene Acai-Anteil sollte möglichst hoch sein und bei 90-95 % liegen. Vermeiden Sie Billigstangebote, denn hier ist Qualität und Reinheit nicht gewährleistet. Lesen Sie ruhig die Käuferkommentare zu den einzelnen Produkten und fragen Sie beim Verkäufer nach, wenn Sie die gewünschten Informationen nicht finden.

Nährwerte von Acai Beeren Saft

Die Nährstoffe, beziehungsweise in dem Fall Nährwerte beziehen sich auf 100 g des Saftes.

  • Brennwert 62 kcal
  • Wasser 84,88 g
  • Kohlenhydrate 12,83 g
  • Fett 0,83 g
  • Eiweiß / Protein  0,83 g

(Quelle: USDA Branded Food Products Database)

Was beim Acai Beeren kaufen beachten?

Der Preis sollte beim Kauf definitiv in gutem Verhältnis zu ähnlichen Nahrungsergänzungsmitteln stehen. In der Regel liegt der Preis bei 15-20 Euro. Auch sollte man darauf achten, ob möglicherweise Zusatzstoffe vorhanden sind und in welcher Konzentration die Inhaltsstoffe ausfallen. Handelt es sich um ein reines Extrakt, natürliche Beeren in BIO-Qualität oder nur um geringe beigesetzte Mengen der Frucht? Eine schonende Behandlung bei der Herstellung ist zudem für den Beibehalt der Nährstoffe wichtig. Man bekommt das Superfood in gut sortierten Drogerien oder dem Internet.

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Mögliche Nebenwirkungen

Von der reinen Acai-Beere sind keine Nebenwirkungen bekannt. Trotzdem sollten Sie sicherstellen, wenn sie anderweitige Medikamente einnehmen, dass keine Wechselwirkungen entstehen, und Ihren Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen.

Ebenso verhält es sich mit Allergien, wenn man an bekannten Lebensmittelallergien bzw. Unverträglichkeiten leidet, sollte man vor der Einnahme von Acai-Produkten sicherstellen, dass keine Allergie gegen die Beeren vorliegt.

Ansonsten gilt es, ein vernünftiges Maß bei der Dosierung einzuhalten (siehe Herstellerempfehlungen), und die Acai-Beere als Nahrungsergänzungsmittel zu betrachten.

Studien in Zusammenhang mit der Acai-Beere

Die hier genannten Studien sind keine wissenschaftlichen Nachweise, sondern lediglich Beobachtungen und befinden sich noch weiter in der Untersuchung.

Hier wird eine Studie beschrieben, in der Wissenschaftler der Emory University School of Medicine herausfanden, dass sich die Lebensdauer von Fruchtfliegen, die sich von Acai-Beeren ernähren, um das Dreifache erhöht. Angeblich dafür verantwortlich: Die Antioxidantien, die zellschützend wirken sollen und den Alterungsprozess verzögern sollen:

https://www.sciencedaily.com/releases/2012/08/120821115005.htm

Äußerst interessante Forschungsergebnisse aus Florida, wo das Team anhand von Zellkulturen nachzuweisen versuchte, dass der angebliche Antioxidantiengehalt der Acai-Beere eine Art Selbstzerstörung bei Leukämiezellen auslösen kann. Es gibt allerdings noch keinerlei Ergebnisse, wie es sich diesbezüglich bei Leukämiepatienten verhält:

https://www.sciencedaily.com/releases/2008/10/081006112053.htm

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