Superfoods – Was steckt wirklich dahinter?

Superfood
Superfood

Um von Superfoods gehört oder gelesen zu haben, muss man kein Ernährungsexperte sein. Der Begriff schwirrt seit geraumer Zeit durch die Medienwelt und die Liste exotischer „Alleskönner“ wird immer länger. Was sind Superfoods eigentlich überhaupt? Und was kann und darf man sich von Superfoods wirklich erwarten? Welche Lebensmittel zählen überhaupt dazu? Müssen Superfoods immer super exotisch sein? Diesen und anderen Fragen gehen wir innerhalb unserer Seiten auf den Grund. Hierbei wurden mittels sorgfältiger Recherchen und eigener Erfahrungen die wichtigsten, objektiven Informationen und Reviews zusammengetragen.

Superfoodwissen.org vertreibt weder selbst Produkte, noch produziert es welche und versteht sich deshalb als Informationslexikon. Als unabhängiges Portal sollen die Daten zur Verfügung gestellt werden, die Superfood-Begeisterte wirklich interessieren. Zudem werden weiterführende Studien und Quellen geliefert. Hierbei werden auch Mythen oder weit verbreitete Aussagen aufgegriffen, die nicht zwangsläufig immer wissenschaftlich belegt sind. Gerade im Bereich der Nahrungsergänzungen und Foods ist es nun einmal häufig so, dass Wirkungen nachgesagt werden – diese aber nicht nicht ausreichend wissenschaftlich belegt sind. Dennoch werden auch diese vermeintlichen Anwendungsgebiete deshalb hier nicht vorenthalten.

Ist Superfood gesund?

Der Begriff „Superfood“ wurde geprägt von David Wolfe, einem amerikanischen Ernährungsspezialisten, der sich vor allem mit der Wirkung von Rohkost auseinandersetzt. Superfoods entspringen keiner Retorte, sie werden auch nicht gezüchtet. Es handelt sich um vollwertige, in der Natur vorkommende Lebensmittel mit „Zusatzfeature“. Sie enthalten wie einige Obst- und Gemüsesorten viele wertvolle Nährstoffe oder sogar mehr, die der Gesundheit zuträglich sein können. Es heißt: meist ist das Spektrum der enthaltenen Nährstoffe derart breit, dass man sich sogar eine Zeit lang von einem Superfood ernähren könnte, ohne gravierende Mängel aufzuweisen. In seinem Buch „Superfoods – die Medizin der Zukunft– Goldmann Verlag“ (S.9) heißt es weiterhin:

„Superfood ist sozusagen paradiesische Nahrung, die kraftvolle Antwort auf unsere denaturierte, hohle Industrie-Ernährung, die innerlich längst tot ist, Ursache vieler Krankheiten – und keine Energienahrung mehr für die Zukunft.“

Sicher ist nicht jedes Superfood „Bio“. Dies wäre es nur, wenn es nach den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung angebaut wäre. Dennoch achten viele Hersteller auf Bio-Qualität! Die Macawurzel wächst in Peru auf 4500 m Höhe – normalerweise gedeiht aufgrund der tiefen Nachttemperaturen dort nicht einmal mehr Gras. Laut David Wolfe soll sich diese Widerstandskraft und Vitalität der Pflanze auch auf den Menschen beim Verzehr übertragen können. Bewiesen ist dies nicht!

Beachten Sie: Superfoods sind keine Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, auch wenn sie oftmals so dargestellt werden. Es sind Lebensmittel, die in ihrem Ursprungsland nahezu täglich und in großen Mengen konsumiert werden.

Welche Wirkung hat Superfood?

Es mag paradox klingen, dass die Einwohner reicher Industriestaaten für ihre Gesundheit auf Nahrungsmittel aus Dritte Welt-Gebieten setzen. Tatsache ist, dass wir trotz einem Überangebot an Nahrung enormen Umweltbelastungen, Stress und vielen Ernährungsfehlern ausgesetzt sind. Wir nehmen Unmengen an raffiniertem Zucker zu uns, Tiere werden mit Hormone und Antibiotika vollgepumpt, bevor sie auf unserem Teller landen. Womit unser Obst und Gemüse behandelt und gespritzt wurde, wollen wir gar nicht so genau wissen. Ein Übermaß an Giften in der Nahrung kann laut Netdoktor zur Entstehung eines metabolischen Syndroms führen, der sogenannten „Wohlstandskrankheit“. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass man unter fehlender Energie leidet, das Immunsystem in seiner Funktion gestört ist, auch Bluthochdruck und Adipositas treten oft in dieser Kombination auf.

«Superfoods» sollen unter anderem dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit zu steigern und den Energiehaushalt ins Reine zu bringen. Hier muss man allerdings aufpassen nicht auf leere Versprechungen zu stoßen. Besonders empfehlenswert sind Superfoods in der Winterzeit, wenn am heimischen Markt nicht so viel Obst und Gemüse angeboten wird.

Superfood – Ein Einfluss auf die Gesundheit?

Dass Superfood perfekt dazu geeignet ist, mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Spurenelementen etc. unseren Speiseplan zu bereichern, entspricht den Tatsachen. Aber was ist mit den anderen Herstellerversprechen, die sich teilweise nach „Wundermittel für überhaupt alles“ anhören? Dazu beachte man Folgendes: Die Wirkung von Superfoods ist wissenschaftlich nicht eindeutig erwiesen. Die Studienlage diesbezüglich ist noch sehr dünn, bzw. nicht wirklich aussagekräftig. Manche Versuche wurden erst mit Tieren durchgeführt, oder die Erkenntnisse im Labor gewonnen. Dort werden die Lebensmittel aber nicht in der Kombination untersucht, in der sie der Mensch zu sich nimmt und das führt dazu, dass Ergebnisse verfälscht sein können. Damit Beta-Carotin beispielsweise vom Menschen optimal aufgenommen werden kann, braucht es ein wenig Fett.

Außerdem ist es gelegentlich gar nicht notwendig, zu Superfoods von Übersee zu greifen, denn es existieren genügend heimische Alternativen. Grünkohl, Spinat oder Leinsamen muss nicht um den halben Erdball reisen und liefert dennoch wichtige Nährstoffe. Achten Sie bei Ihrer Ernährung auf Ausgewogenheit und die Bezugsquellen und geben Sie heimischer Ware lieber mal den Vorzug gegenüber Importware. Kaufen Sie Ihr Obst und Gemüse nach Saison, im Winter gibt es bei uns nun einmal keine Erdbeeren. Dafür können ja mal Rote Bete im Teller landen. Auch Nüsse, Samen und Sprossen sollten nicht fehlen. Dennoch dürften Superfoods gerade auch geschmacklich und nährstofftechnisch den täglichen Ernährungsplan durchaus bereichern und eine Abwechslung bieten.

20 Superfoods: Liste mit Besonderheiten

Superfood – ein kurzes Erklärungsvideo und Vorstellung unseres Portals

Acai-Beere:

acaiAus dem Amazonas-Gebiet in Brasilien stammt die an eine große Heidelbeere erinnernde dunkelblaue Beere. Ihr Gehalt an Nährstoffen wie Calcium und Mangan ist beachtlich, ihr ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorption Capacity) zur Messung der Konzentration von Antioxidantien soll einer Studie zufolge 185 betragen. Mit diesen Werten darf allerdings nicht geworben werden. Bei diesen angeblichen ORAC-Werten besteht nämlich das Problem, dass es sich um reine Laborwerte handelt, weshalb nicht sicher ist, ob die Stoffe überhaupt so resorbiert werden können. Bekannt ist dafür aber der hohe Anteil an Mangan mit 14,6 Milligramm in 300 Milliliter Pulpe.  Quelle siehe Anhang.

Algen:

algenSpirulina, Chlorella und Afa-Algen werden meist als Presslinge oder Pulver gekauft. Über die Algen sagt man insbesondere, dass sie über einen Vitamin B12-Gehalt verfügen. Allerdings ist nicht genau geklärt, ob dieser vom Menschen auch aufgenommen werden kann.

Auf „Rohspirit“ existiert folgender Vergleich:

  • 1 g Afa enthält 2450 ng Vitamin B 12
  • 100g Muttermilch enthält 30-100 ng Vitamin B 12

Aloe Vera:

aloe-veraDie Aloe Vera stammt aus der Kultur der alten Ägypter. Ihre Blätter enthalten ein Gel, welches – so liest man häufig einen erwähnenswerten Gehalt an Polysacchariden (langkettige Zuckerarten) aufweist. Außerdem enthält das Gel die Vitamine A, C und E, verschiedene Mineralien wie Schwefel, Kalzium, Magnesium sowie Antioxidantien, Aminosäuren und Enzyme.

 

Baobab:

baobabDiese Powerfrucht ist auch als Frucht des Affenbrotbaums bekannt. Baobab liefert unter anderem Vitamin C, Eisen und Antioxidantien wie Polyphenole. Durch wissenschaftliche Studien soll gesichert sein, dass das Baobab-Pulver probiotisch wirken könnte und somit zu Besserung beim Reizdarm-Syndrom führen kann. Details zur Studie finden Sie unten im Anhang. Von der EFSA offiziell wissenschaftlich bestätigt ist diese Eigenschaft allerdings nicht.

Camu Camu:

camu-camuDie Beere und Superfrucht aus Südamerika ist als Vitamin C Lieferant bekannt. Eine Camu Camu-Beere enthält bis zu 4 % Vitamin C, im Vergleich dazu enthält eine Zitrone 0,5 % und ein Vielfaches im Vergleich zu Orangen. Zu Vitamin C enthalten die erlaubten, gesundheitsbezogenen Angaben auszugsweise folgende Informationen:

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. Eine Aufnahme von 200 mg Vitamin C zusätzlich zur empfohlenen Tagesdosis sind Voraussetzung dafür, dass sich eine positive Wirkung diesbezüglich einstellt. Vitamin C trägt auch zu einer normalen Funktion des Nervensystems und einer normalen psychischen Funktion bei. Vitamin C trägt zudem dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Mit Camu Camu nimmt man weiterhin Kalzium, Phosphor, Kalium, Eisen und verschiedene Aminosäuren auf.

Chia-Samen:

chia-samen„Chia“ heißt übersetzt „Kraft“. Und diese steckt auch drin. Das Superfood der Azteken hat einen besonders beachtlichen Anteil an Omega 3 Fettsäuren: 2 EL Chia Samen enthalten mehr als das Doppelte von Omega-3-Fettsäuren als 100 g Lachs. Außerdem ist der Kalzium-Gehalt 4 x höher als in Milch. Infos dazu kann man auch auf den Seiten der Peta nachlesen.

 

Curcuma:

curcumaDas auch als Gelbwurz bekannte Gewürz enthält als Wirkstoff Curcumin und ist verantwortlich für die Gelbfärbung des Currypulvers. Curcumin kann sich zumindest einiger Studien zufolge positiv auf verschiendenste Krankheiten auswirken, im Detail finden Sie die Information im Anhang. Inzwischen gibt es ca. 3000 Studien, die sich mit der positiven Wirkung von Curcumin bei verschiedensten Krebserkrankungen beschäftigen.

Grünkohl:

gruenkohlAuch Spinat oder Mangold gehört in diese Kategorie. Damit wir von den Proteinen und der Omega 3-Fettsäuren profitieren können, müssten wir ziemlich viel von dem Grün verzehren. Wichtig ist für uns vor allem das Chlorophyll. Aktuelle Studien beschäftigen sich gerade mit der potentiell reinigenden, stärkenden und entgiftenden Wirkung von Chlorophyll, ähnlich unserem roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Der Gehalt an Eisen, Vitaminen und Ballaststoffen ist auch nicht zu verachten.

Goji-Beeren:

goji-beerenDie Geheimwaffe der Chinesen soll einen höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen haben. Die Goji-Beere enthält etwa 19 verschiedene Aminosäuren, darunter auch 8, die vom Körper selbst nicht hergestellt werden. Circa 21 wichtige Mineralien machen die Beere zu etwas Besonderem, darunter auch 11-13 g Ballaststoffe pro 100g. Als Besonderheit lässt sich noch feststellen, dass der Calcium-Gehalt höher als bei Milch ist – nämlich 1,5 mal so viel. Aufpassen sollte man bei blutverdünnenden Medikamenten, hier könnten Wechselwirkungen auftreten. Bei Zweifeln reden Sie am besten mit Ihrem Arzt.

Eisen hat eine wichtige Funktion bei Immunsystem und Bildung von Blutkörperchen. Vergleichbar sind Goji-Beeren mit Spinat,  ja steckt hier sogar mehr Eisen drin (6,8 mg auf 100 g) dafür aber deutlich schmackhafter.

Granatapfel:

granatapfelEine natürliche und wohlschmeckende Vitaminbombe. Besonders hervorzuheben ist hier die enthaltene Ellagsäure in den Samen und der Schale, in den weißen „Trennwänden“ finden sich verschiedene Bitterstoffe wie z.B. Tannine. Enthält viel Kalium und Vitamin-C.

 

Hanfsamen:

hanfsamenHanf gilt sogar als eine der nährstoffreichsten Pflanzen der Welt und könnte maßgeblich dazu beitragen, Hungersnöte zu lindern. Der zähe und widerstandsfähige Hanf enthält essentielle Aminosäuren sowie essentielle Fettsäuren, die vom menschlichen Körper – so heißt es leicht verdaut werden können. Rohe Hanfsamen enthalten 20 bis 24 % Eiweiß, nur Algen weisen demzufolge einen höheren Gehalt auf.

Ingwer:

ingwerExtrem vielseitig in der Küche einsetzbar ist die Ingwerwurzel. Von den 160 verschiedenen Inhaltsstoffen wie Eisen, Vitamin C und B6, Kalzium, Kalium etc. ist besonders ein ätherisches Öl interessant: Der Scharfstoff Gingerol. Während Ingwer in der traditionellen chinesischen Medizin und im Ayurveda schon seit Jahrhunderten als Heilmittel geschätzt wird, befassen sich die aktuellen schulmedizinischen Studien vor allem mit der möglichen Linderung von Übelkeit (Schwangerschaftserbrechen, Reiseübelkeit), sowie der schmerzlindernden Wirkung. Im Anhang finden Sie eine Information diesbezüglich.

Kakaonibs:

kakaonibs-superfoodKakao ist eine der wichtigsten Magnesiumquellen. Laut EFSA hat dies unter anderem folgende Wirkung:

Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, zum Elektrolytgleichgewicht, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zu einer normalen Muskelfunktion sowie zu einer normalen Eiweißsynthese bei. Außerdem trägt Magnesium zu einer normalen psychischen Funktion, zur Erhaltung normaler Knochen und zur Erhaltung normaler Zähne bei.

Zudem enthält Kakao so viel Kalzium wie Milch. Aber auch mit einem ordentlichen Anteil an Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen, Phenylethylamin und Tryptophan sind Kakaonibs ausgerüstet.

Kokosnuss:

kokosnussDa eine Kokosnuss Fruchtfleisch, Kokoswasser und Kokosöl bietet, ist sie ein ziemlicher Rundumversorger. Bei den Inhaltsstoffen dominiert der Gehalt an Laurinsäure (50 %). Ansonsten sind reichlich Magnesium, Kalium, Phosphor und Kalzium, alle B-Vitamine und alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten.

 

Kürbiskerne:

kuerbiskerne-samenNeben Mohnsamen ist das heimische „Superfood“ der wichtigste Zinklieferant. Aus den rohen oder gerösteten Kürbiskernen wird das Kürbiskernöl gewonnen, welches einer Studie zufolge Heilkraft bei einer vergrößerten Prostata zeigen soll. Die Studie – jedoch ohne wissenschaftlichen Beweis aus Taiwan finden Sie im Anhang. Auch auf Harnwege und Blase „zeigen Kürbiskerne eine Wirkung“ so heißt es in der Studie. Dafür verantwortlich ist wahrscheinlich das Steroid Delta 7-Sterol.

Mandeln:

mandelnEine Handvoll Mandeln trägt nachweislich zur Deckung des Gehalts von Magnesium, Kalzium und Vitamin B bei. Die enthaltenen Ballaststoffe wirken ähnlich wie die Baobab-Frucht und sorgen für eine Gesunderhaltung der Darmflora – so zitiert von https://www.welt.de/wissenschaft/article1881041/So-wertvoll-sind-Mandeln-fuer-die-Gesundheit.html. Das enthaltene Fett ist hochqualitativ, denn es enthält hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren.

Maca-Pflanze:

macaDie widerstandsfähige Maca-Pflanze enthält neben hohen Mengen an Aminosäuren auch Eisen, Zink, Magnesium und Kohlenhydrate. Als Extrabonus für Leistungssportler beinhaltet die Maca-Wurzel aus Südamerika auch Steroidsaponine. Erhältlich ist die Knolle meist als gelbes Maca Pulver.

 

Moringa:

moringaDie Nährstoffe des Superfood vom Moringa-Baum sind so vielfältig wie kaum in anderen Obst- oder Gemüsesorten zu finden: 100 Gramm Blätter enthalten 4 mal mehr Vitamin A als Karotten, 7 mal mehr Vitamin C als Orangen, 4 mal mehr Kalzium als Milch, genauso viel Eiweiß wie Eier, 3 mal mehr Kalium als Bananen und doppelt so viel Proteine wie Soja stecken in Moringa. (Entnommen von Moringa-Europe)

Shiitake-Pilz:

shintake-pilzIn der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist der Shiitake-Pilz schon lange als Mittel gegen Krebs bekannt. Eine amerikanische Studie (siehe Anhang) lässt Rückschlüse einer Wirkung bei Gebärmutterhalskrebs zu. Diese Angaben wurden allerdings nicht weiter wissenschaftlich belegt. Der japanisch/chinesische Speisepilz ist ein kleiner Lieferant von Eiweiß (2,2 g Eiweiß pro 100 g Shiitake), in dem alle essentiellen Aminosäuren enthalten sind. Shiitake zeichnet sich außerdem durch einen Kupfer- und Vitamin B-Gehalt aus.

Traubenkerne:

traube-kerneAchten Sie beim Kauf von Trauben darauf, dass sie Kerne enthalten! In Traubenkernen sind nämlich sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, am bekanntesten sind die Oligomere Proanthocyanidine (OPC). OPC gilt als starke antioxidative Kraft – angeblich im Kampf gegen freie Radikale. Welche umfangreiche Wirkungen OPC Traubenkernextrakt auf die menschliche Gesundheit laut Studien haben könnte, entnehmen Sie bitte der Information im Anhang. Diese Wirkungen sind allerdings nicht von der europäischen Kommission als solche anerkannt. Auch Traubenkernöl kann als Lieferant dienen.


Welche Anwendungsgebiete werden den Superfoods oft zugeschrieben?

Es gibt noch sehr viel mehr Superfoods und pflanzliche Nahrungsergänzungen, denen bestimmte Wirkungen zugeschrieben werden. Diverse Hersteller, aber auch Naturheilpraktiker werben dabei für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Unter anderem liest man häufig folgende Beispiele:

  • Fördert die Verdauung
  • Gut für Haut und Haare
  • Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Für gesunde Augen
  • Entgiftet den Körper

Viele andere Anwendungsgebiete werden oftmals genannt. Auch, wenn einige Lebensmittel wie auch die aus unserer Superfood Liste in deren Ursprungsländern auch heute noch so eingesetzt werden, sieht die Realität leider häufig anders aus — denn die meisten dieser Wirkungen sind wissenschaftlich nicht erwiesen, sodass die Hersteller nicht offiziell hiermit werben dürfen. Ein wenig gesunde Skepsis ist hier also immer angebracht. Wer allerdings ohnehin Wert auf eine gesunde Ernährungsweise legt, kann mit derartigen Produkten sicherlich seinen Ernährungsplan bereichern. Am besten ist man bedient, wenn man die Inhaltsstoffe ins Auge fasst, die besonders viel in dem jeweiligen Superfood zu finden sind und diese als solche wertschätzt, statt sich auf explizite Wirkungen zu verlassen. Heilen können nämlich nur Medikamente — wenn überhaupt. Wichtig ist jedoch bei den „Super-Lebensmitteln“ die Naturbelassenheit, am besten aus Bio-Erzeugung oder Wildwuchs.


Weitere Superfoods und natürliche Nahrungsergänzungen

Ashwagandha Schlafbeere
Chia Samen
Detox Tee
Tonkabohne
Triphala
Weizengras
Papain
Graviola
Spirulina
Astaxanthin
Cranberry
Acai Beere

Studien zu Superfoods:

Die hier folgenen Studien beschäftigen sich mit dem Thema Superfood – jedoch sind sie nicht weiter wissenschaftlich belegt.

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